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Kapitän eines Geisterschiffes

28.01.200917:35 UhrFreizeit, Buntes, Vermischtes

(openPR) „Manchmal komme ich mir vor wie der Kapitän des Fliegenden Holländers“, schmunzelt der Bremer Schriftsteller und Buchautor Claus Beese. Mit etwas Wehmut in der Stimme fährt er fort: „Immerhin wurde mein urlaubstaugliches Familienkajütboot DODI, eine norwegische Möring 25 AK, im Winterlager 2005 zusammen mit 40 anderen Booten ein Raub der Flammen. Trotzdem fährt es in all meinen Büchern weiter, immer auf Abenteuerkurs und hält seine manchmal recht eigenwillige Besatzung ganz schön in Atem.“


Ein Brandstifter hatte an der Halle des WSV LUV Feuer gelegt, welches sich in Minutenschnelle durch die Plexiglasscheiben der Lichtbänder in die Halle hineinfraß. Der Verein stand damals vor dem „Aus“, denn es gab kein Mitglied mehr mit einem fahrtüchtigen Boot.

Beese, der damals gerade in den erweiterten Vorstand gewählt wurde, um die vereinseigene Internetseite zu etablieren, nutzte seine Stärke als Schriftsteller und dokumentierte das Geschehen auf der Homepage. „Der Verein bekam über diese Aktion Hilfsangebote aus der ganzen Region und überall aus dem deutschsprachigen Raum schrieben uns Wassersportler an, die uns ihr Mitgefühl ausdrückten“, erzählt der Skipper, der bis heute kein gleichwertiges Schiff wieder finden konnte. Der Verein hat mit vielen alten und neuen Mitgliedern einen Neuanfang gemacht und verfügt wieder über Winterhalle und Clubraum, sowie eine stattliche Anzahl von Booten. Beese pflegt nach wie vor die Internetseite und meint zuversichtlich: „Ich lasse mich nicht aus der Ruhe bringen. Ich weiß, irgendwo dort draußen schippert eine zweite „DODI“ umher und es ist eine Frage der Zeit, sie zu finden.“

Inzwischen arbeitet der Buchautor seine Erlebnisse mit dem Schiff in seinen Büchern auf. „DODI ist das letzte Stück Abenteuer, das man in der zivilisierten Welt haben kann. Das Boot und seine Crew, bestehend aus dem netten, manchmal etwas chaotischen Skipper, seinem weiblichen Bestmann, der auf dem Boot außerdem die Funktion eines Rudergängers, Festmachers, Smutjes, Erziehungsberechtigten und gelegentlicher Krankenschwester ausübt und der vorlauten, überaus emanzipierten Tochter, die an Bord als Leichtmatrose angeheuert hat, folgt eigenen Gesetzen. Die beiden „Seejungfrauen“, wie Beese seine Damencrew auch gelegentlich zu nennen pflegt, stecken natürlich stets miteinander durch und halten gegen ihren Kapitän fest zusammen. Ihren Skipper lassen sie zumeist in dem Glauben, dass seine ausgefallenen und subtilen Psychotricks ihre Wirkung nicht verfehlen. Man fragt sich, wer an Bord der bessere Psychologe ist.

Beeses erstes Boote-Schmunzelbuch „Wasser, Fische und Agenten“, Nachfolger seines Erstlingswerkes „…und Petrus drückt ein Auge zu“, erschien bei Delius Klasing, doch hat er inzwischen weitere DODI-Abenteuer beim Mohland Verlag in Schleswig-Holstein verlegt. In seinem 3. Buch „Voll voraus, DODI!“ schildert er kleine und große, jedoch allemal amüsante Katastrophen im Revier zwischen Weser und Ostsee und bekennt sich dabei als großer Fan des Hafens Bad Bederkesa am Elbe-Weser-Schifffahrtsweg. „Ich bedauere alle, deren Boote so groß sind, dass sie nicht durch den Kanal passen“, meint Skipper Claus. „Sie haben keine Ahnung, was ihnen an wunderbarer Natur und Gemütlichkeit bei dem 66 KM langen Törn durch das Elbe-Weser-Dreieck entgeht.“

Im vierten Buch „Bin ich Segler, oder was?“ gesteht der Autor, selbst eingefleischter Motorboot-Fan, einen Seitensprung. Freunde luden den Skipper zu einer Segeltour auf Ostsee und Schlei ein, und der Dieselskipper sah sich plötzlich einer geballten Übermacht an seglerischem Knowhow gegenüber. Was alles während dieser explosiven Herrentour geschah, zeigt, dass man auf See jederzeit und überall mit dem Unvorhergesehenen rechnen muss und sich weder Neptun noch Rasmus zu Feinden machen darf.


Gerade erschienen ist sein 5. Buch „Vom Angelkahn zur Motoryacht“, in dem Beese seinen Werdegang von den Angelkähnen seiner Jugend bis hin zum familientauglichen Kajütboot erzählt. „Alles, was sich nur irgendwie über Wasser halten konnte, wurde von uns ausprobiert, denn unser ganzes Trachten drehte sich darum, den wirklich großen Fischen auf die Schuppen zu rücken“, lacht der 53 jährige. „Dann kam die Zeit unserer ersten Seefahrten. Mit Angelkuttern auf der Ostsee, meint man, könnte man eigentlich keine Dummheiten anstellen. Der Leser wird eines besseren belehrt.“

Der Kauf des ersten Bootes, der sich bereits nach kurzer Zeit als Reinfall erwies, wird genauso beschrieben, wie das Zusammentreffen mit äußerst skurrilen Typen. Man lernt einen kochenden Piraten kennen, ist dabei, wie ein Rentner mit Krückstock auf offener See ein U-Boot der Marine entert und staunt über den Fang eines Blue Marlin in der Kieler Förde.

Aus der Literaturszene des Wassersports ist der Freizeitkapitän und Buchautor Claus Beese inzwischen nicht mehr wegzudenken. Er hat sich mit Leib und Seele der Angelei und den Booten verschrieben, seine Begeisterung für diese Themen spürt man in seinen Geschichten. "Kaum ein anderes Hobby liefert so viel Komik und kleine Katastrophen, wie der Umgang mit Wasser und allem was darauf und darin ist", lacht der Bremer Autor, der einst Kaufmann im Groß- und Außenhandel lernte. Angefangen hat er mit Kurzgeschichten, Kolumnen und Berichten in Angelfachzeitungen, schrieb für Wassersportmagazine und veröffentlichte 2000 sein erstes Buch. Selber Freizeitkapitän weiß er um all die Eigenarten seiner Leserschaft, hält ihnen in den Büchern augenzwinkernd einen Spiegel vor und reizt mit seinem mal frechen, mal warmherzigen Humor die Leser zum Lachen. Augenzwinkernd und humorvoll schildert Beese spannende und witzige Abenteuer aus seiner Laufbahn als Freizeitkapitän, natürlich immer mit der Angelrute an Bord. Wer denkt, Angeln sei langweilig und Bootfahren eine sinnlose Tätigkeit, der irrt und wird von Beeses Büchern eines Besseren belehrt.


Ganz aktuell freut sich der Bremer Buchautor über den Abschluss von zwei Verträgen über zwei neue Schmunzelbücher, die er wiederum mit dem Mohland Verlag in diesem Jahr veröffentlichen wird. In seinem Bootsbuch „Bei Thor und Odin“ – DODI auf der Spur der Wikinger, werden haarsträubende Abenteuer bei der Verfolgung eines Phantoms erzählt und eine spannende Verfolgungsjagd durch deutsche und dänische Küstengewässer geschildert.
Sein neues Anglerbuch „Petrus’ starke Truppe“ zeigt den Petrijünger, wie er von den weiblichen Familienmitgliedern von der Tochter bis zur Oma deklassiert wird und sein Ruf als Meisterangler arg ins Wanken gerät.

Wie immer muss man als Leser von Beeses Büchern weder Angler noch im Besitz des Bootsführerscheines sein, um über die Abenteuer des angelnden Freizeitkapitäns nebst seiner gelegentlich recht eigenwilligen Damen-Crew von Herzen lachen zu können. Jeder Bücherwurm, jede Landratte wird sich zurechtfinden und sich über die bissig-ironischen Texte amüsieren können. Wer gerne lacht, der ist hier richtig.

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