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Neues Teleskop in der Sternwarte Gaisberg

26.01.200910:48 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Neues Teleskop in der Sternwarte Gaisberg
700mm Teleskop Sternwarte Gaisberg
700mm Teleskop Sternwarte Gaisberg

(openPR) Nach einer 15monatigen Planungs, Bau und Inbetriebnahmephase ist es nun endlich einsatzbereit. Das neue 700 mm Newtonteleskop.

Nachdem das 600mm Teleskop bei einigen Beobachtungen an seine technischen und optischen Grenzen stieß, wurde vor ca. 1 ½ Jahren der Entschluss gefasst, ein neues, grösseres Instrument zu konzeptionieren und auszuführen.



Dabei sollten das derzeit mögliche Maximum an optischer Öffnung und technischer Machbarkeit das Maß für die Entwicklung des neuen Teleskopes sein. Die mechanische Montage und Justage ist nun abgeschlossen, und das Gerät für die weitere Forschungstätigkeit einsatzbereit. Mit diesem Instrument ist es nun möglich, Objekte zu beobachten die 36% lichtschwächer sind als es mit dem 600mm Teleskop möglich war.

Als weitere Besonderheit kommt ein großer Refraktor mit 15cm dazu. Dieser wird zukünftig bei Führungen speziell für Planeten und Sonnenbeobachtungen verwendet werden. Mit einem Spezialfilter ist es nun auch möglich, Sonnenprotuberanzen im Halpha Bereich (rote
Wasserstofflinie) zu beobachten.

Die Gabelmontierung, von Richard Gierlinger entwickelt und gebaut, ist mit Reibradantrieben ausgestattet. In Verbindung mit Heidenhain Winkelmeßgeräten wird dadurch eine sehr hohe Dynamik und Genauigkeit der Nachführung ermöglicht. Bei dem 1,8 Tonnen schweren Teleskop kann die bewegliche Masse von 1200kg mit einem Finger bewegt werden. Eine automatische Klappensteuerung für den Hauptspiegel, Fangspiegelheizung mit Temperaturüberwachung, sowie ein Motorfokus gehören zur weiteren Ausrüstung dieses neuen Teleskops.

Gesteuert wird das Teleskop vom Beobachterraum aus. In diesem befinden sich die Computer zur Steuerung des Teleskops und der hochempfindlichen CCD Kamera. Eine computergesteuerte Nachführung der Kuppel ist ebenfalls vorhanden. So ist es möglich, das Teleskop auch mehrere Stunden automatisch beobachten zu lassen. Die Nachführung ist ohne die Drehgeber in der Lage, mehrere Minuten ohne Korrektur zu belichten. Mit den Drehgebern, die eine relative Auflösung von ca. 0.01° ermöglichen, kann die Belichtungszeit dann entsprechend ausgeweitet werden. Derzeit ist auch ein hochauflösender Spektrograph in Planung. Mit diesem wird es dann möglich sein, Exoplaneten nachzuweisen. Exoplaneten sind Planeten außerhalb unseres Sonnensystems.

Lediglich bei der Optik griff Richard Gierlinger, wie auch schon beim 600mm Teleskop, auf die hervorragenden Spiegel von Alluna Optics zurück. Der 50kg schwere Hauptspiegel besitzt bei einem Durchmesser von 700mm eine Dicke von nur 50mm. Die Fertigung eines solch dünnen Spiegels, der auf wenige nm ( Milliardstel Meter) eine genaue Parabelform einhalten muss, stellt bereits eine grosse Herausforderung dar. Um Verbiegungen des Spiegels im Teleskop die Aufgrund des Eigengewichtes entstehen auszugleichen, wird der Spiegel in einer speziellen mechanisch sehr aufwendigen Fassung axial wie auch radial nach "Lasalle" gelagert. Punktförmige Sterne bis zum Horizont ohne Astigmatismus und sphärische Aberration zeigt den Erfolg dieses erhöhten Aufwandes.

Weiterhin wird es die Möglichkeit für Sonderführungen in der Sternwarte Gaisberg geben. Wenn Sie daran Interesse haben setzen Sie sich bitte mit Richard Gierlinger in Verbindung.


Weitere Informationen zur Sternwarte Gaisberg http://www.observatorium.at
Weitere Informationen über Alluna Optics http://www.alluna-optics.de

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