(openPR) "Fit for Function: Fit For Life"
Unter diesem Motto soll der neue Standard für den Englischen Bulldog stehen.
Der für den Standard des britischen Nationalhundes weltweit verantwortliche "Kennel Club", grösster und ältester Hunde-Club der Welt, hat jetzt einen neuen Standard für den Bulldog vorgestellt.
Extreme Zuchtmerkmale zu Lasten der Gesundheit des Bulldogs sollen ein Ende haben. Der neue Standard verlangt nicht mehr so viele und schwere Falten, einen leichteren Körperbau, kleinere Köpfe, besseres Gangwerk. Die wichtigsten Änderungen betreffen die Atmung der Hunde. Das Gesicht soll nicht mehr so extrem flach sein dürfen, Nase und Nasenlöcher müssen frei sein. Die Gesundheit dürfe nicht mehr zweifelhafter Moden geopfert werden.
Durch Übertreibungen in der Zucht sind Bulldoggen - ähnlich Möpsen, Bullys oder Pekinesen - in der Atmung teils so schwer geschädigt, dass ihnen nur noch durch aufwändige Operationen ein freies Atmen ermöglicht werden kann. Oft werden weit mehr als 50% der Würfe nur noch per Kaiserschnitt geboren. In Großbritannien hatte deshalb der Tierschutzverband öffentlich solch grundlegende Änderungen in der Zucht für mehr als 20 Rassen gefordert.
Die Änderung des Standards für den Bulldog ist in Großbritannien ein viel beachtetes Ereignis. Die ehrwürdige Times berichtete ebenso wie die BBC. Jetzt wird gefordert, dass diese Änderungen zugunsten des Wohls und der Gesundheit der Hunde schnell in der deutschen Zuchtszene Einzug finden.
Mehr Informationen im Online-Portal http://www.bulldogge.de











