AG Wirtschaft und Technologie
(openPR) Aufgabe Nr. 1: Staerkung der Wachstumskraefte
22. Oktober 2002 - Zu dem heute vorgelegten Herbstgutachten der Forschungsinstitute erklaert der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Dr. Rainer Wend:
Die SPD-Bundestagsfraktion wird mit einer verstaerkten Wachstumsinitiative auf die derzeitige Schwaeche der Weltkonjunktur reagieren. Die oeffentlichen Investitionen werden von 22,9 Milliarden Euro im Jahr 2002 auf 29 Milliarden Euro (2003) angehoben. Mit einer breiten Mittelstandsinitiative werden wir ueber eine bessere Mittelstandsfinanzierung, ueber den Abbau von Buerokratie und mit zusaetzlichen Anreizen fuer Existenzgruender Wachstumsimpulse setzen. Auch bleibt es bei der Zusage, im Zuge der Steuerreform die Steuersaetze in den Jahren 2004 und 2005 durchgreifend zu senken und zwar beim Spitzensteuersatz und beim Eingangssteuersatz.
Die SPD-Bundestagsfraktion befuerwortet einen konjunkturell angepassten Kurs der Haushaltskonsolidierung. Das strukturelle Etatdefizit muss zurueckgehen, Subventionen und steuerliche Sondertatbestaende muessen abgebaut und Steuerschlupfloecher geschlossen werden. Die juengsten Aussagen von EU-Kommissionspraesident Romano Prodi zur flexiblen Auslegung der Stabilitaetskriterien sind zu begruessen. Diese Moeglichkeiten werden wir nutzen, ohne an den Zielen des Stabilitaets- und Wachstumspaktes zu ruetteln. Die Europaeische Zentralbank sollte die Wachstumspolitik stuetzen und den ihr zur Verfuegung stehenden Spielraum in der Zinspolitik ausschoepfen.
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Verantwortlich für diese Pressemeldung:Die Einschaetzung der Forschungsinstitute, dass die schwache Konjunktur in Deutschland im Besonderen auf weltwirtschaftliche Faktoren zurueckzufuehren ist, teilen wir. Hierzu zaehlen die drastischen Kurseinbrueche an den internationalen Finanzmaerkten, die konjunkturelle Schwaeche in den zentralen Wirtschaftsregionen der Welt, vor allem auch die politische Unsicherheit im Zusammenhang mit dem Irak-Konflikt und nicht zuletzt das dadurch ausgeloeste Anziehen des Oelpreises. Erschwerend kommt in Deutschland noch ein tiefsitzender Pessimismus hinzu, der waehrend des Wahlkampfes von interessierter Seite zusaetzlich geschuert wurde. Die Forschungsinstitute gehen im naechsten Jahr von einer allmaehlichen Aufwaertsbewegung aus. Die juengsten Konjunkturindikatoren wie zum Beispiel die Auftragseingaenge und die Industrieproduktion stuetzen diese Aussicht.
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Wir fuehlen uns von den Forschungsinstituten bei unseren Reformen in der Arbeitsmarktpolitik bestaerkt. Wenn es uns gelingt, die Hartz-Vorschlaege konsequent und vollstaendig umzusetzen, sind erhebliche Effizienzgewinne bei der Vermittlung von Arbeitskraeften und eine tendenzielle Zunahme der Flexibilitaet am Arbeitsmarkt zu erwarten. Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Arbeitsverwaltung, Staat und Gesellschaft sind aufgefordert, ihre Verantwortung bei der Umsetzung des Konzeptes wahrzunehmen. Wir werden mehr Flexibilitaet und eine bessere Vermittlung auf den Arbeitsmaerkten schaffen, ohne die soziale Balance zu zerstoeren. Beides zusammen ist fuer Sozialdemokraten Voraussetzung fuer eine dauerhaft positive wirtschaftliche Entwicklung.
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