(openPR) Berlin, Dresden, 15.1.2009 – Die gestern eröffnete Ausstellung "die Sprache Deutsch" im Deutschen Historischen Museum in Berlin (dhm.de), Unter den Linden 2, beschäftigt sich mit der Geschichte der deutschen Sprache – vom Nibelungenlied bis hin zum Short Message Service (SMS). Die Ausstellung zeigt neben der Abrogans-Handschrift – dem ältesten Buch in deutscher Sprache und ersten deutschen Übersetzungen Martin Luthers auch Arbeiten aus der Werbesprache wie z.B. Jung von Matts Kampagne „Geiz ist geil!“ die für Saturn entstand.
Dem Phänomen der SMS-Sprache nähert sich die Ausstellung über die SMS Chatwall von Haase & Martin aus Dresden. Das Deutsche Historische Museum hatte in Vorbereitung auf die Ausstellung 2008 eigens eine SMS Chatwall erworben, die nun in leicht abgewandelter Form Bestandteil der Ausstellung ist und Besucher zum "Simsen" einlädt. Mobil versandte Textnachrichten werden über die SMS Chatwall empfangen und live per Videoprojektion angezeigt. So werden SMS-sprachliche Phänomene wie Akronyme, lautmalerische Verkürzungen (z.B.: "CU", engl. See You) und Emoticons (z.B.: ":-)") in der Ausstellung thematisiert. Es wird anschaulich gezeigt, wie komplexe Inhalte und Gefühle mittels mobiler Handy-Kommunikation auf begrenztem Raum ausgedrückt werden. "Ein Kennzeichen ist die hohe Dynamik dieser Kommunikationsform: Begriffe entstehen und verschwinden in einem außerordentlich hohen Tempo." (Vgl.: Katalog zur Ausstellung „die Sprache Deutsch“, 2008, Sprache und Technik, Seite 228/229).













