(openPR) Pünktlich zum Auftakt der Berlin Fashion Week Januar 2009 präsentieren die Galeries Lafayette das fotographische Portrait des afrikanischen Nomadenvolkes HIMBA mit einer Ausstellung des italienischen Fotografen Sergio Caminata.
„HIMBA“ Fotoausstellung von Sergio Caminata vom 27.1 - 14.2.2009
Die Ausstellung HIMBA wird am 28. Januar 2008 mit einer Vernissage in Anwesenheit des Fotografen Sergio Caminata eröffnet, er wird an diesem Abend das gleichnamige Buch für geladene Gäste signieren. Zugunsten des aktuellen Projektes von I-magine e.v. werden 2 Bilder bei einer silent auction versteigert. Wunderschöne Fotoportraits des nomadischen Volkes werden vom 29.01. bis 14.02.2008 in der 2. Etage gezeigt. Die Ausstellung besteht aus 35 Portraits und ist von Alda von Stauffenberg produziert. Der Eintritt ist frei.
Das fotografische Portrait ist nicht nur, wie man zunächst denken mag, das Resultat fotografischen Schaffens, es ist vielmehr die Synthese einer komplexen Wegstrecke, die in weiter ferne begonnen hat und nur scheinbar im Moment der Aufnahme en-det.
Sergio Caminata präsentiert eine wunderschöne Studie des Himba-Volkes mit einer so linearen Unmittelbarkeit, die einen dazu bringt, sich diesem Volk mit ganz spontaner Neugier zu nähern, ohne es dem Spott des trüben europäischen Blickes preiszugeben, der eine andere Welt beäugt, ohne sie wirklich verstehen zu wollen, es sei denn im Vergleich mit sich selbst. Die Narben im Gesicht, die Form der Haare, die Ketten erhalten schließlich einen starken identifizierenden Sinn, auf den sich einzu-lassen unvermeidlich und sogar angenehm ist.
Auch wenn Sergio Caminata seine Aufmerksamkeit auf die Beschreibung der Himba beschränkt, fühlt sich der Betrachter zu weitergehenden Überlegungen, zu anderen Analogien angeregt.
Das Volk HIMBA
Dieses Volk, dessen Kultur, die Gesamtheit aller Bezugspunkte, zu denen sich das Volk bekennt, von den Widersprüchen eines fremden sozialen-politischen Systems bedroht wird, mit der sie sich aber auseinanderzusetzen hat und die soziale Organisation der gesamten Gemeinschaft und schließlich die Existenz der einzelnen Individuen sind eng mit der natürlichen Umwelt verbunden, die sie beherbergt. Das unwegsame Gebiet, die schwierigen klimatischen Gegebenheiten, und die seltenen Nie-derschläge zwingen die Himba zu kontinuierlichem Ortswechsel. Dieses afrikanische Volk, dem schätzungsweise fünftausend Menschen angehören, hat bis heute seine Tradition fast vollständig bewahrt. Das Stammesleben richtet sich nach der Gemeinschaft, und das Leben des Einzelnen wird durch die rituellen Ereignisse bestimmt.
Sergio Caminata begann seine Karriere in den früher 80er Jahren. Nach dem Photografie –Studium arbeitete Caminata für die wichtigsten italienischen Fashion Magazine wie Donna, Grazia, Elle, Harper's Bazaar, Madame Figaro oder Departures. Er fotografierte unter Anderem für Emporio Armani oder Coca Cola. 1991 wurde Sergio Caminata mit dem "New Faces in Europe" Award prämiert. 1997 und 1998 wurden seine Arbeiten über die afrikanischen Völker Himba und Ndebele von dem Federico Motta Editore Verlag veröffentlicht.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.sergiocaminata.com













