openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Die Entstehung von Leben im Kosmos folgt einem Naturgesetz

14.01.200908:23 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Die Entstehung von Leben im Kosmos folgt einem Naturgesetz

(openPR) Was wissen wir im Jahre 2009 über außerirdische Lebensformen? Zwar glauben die meisten Wissenschaftler, dass „irgendwo im All“ weiteres Leben existiert. Nachgewiesen konnte es bisher jedoch nicht. Der Nachweis eines universellen Evolutions-Prinzips könnte die Diskussion über die Lebensentstehung im Universum jedoch auf eine völlig neue Basis stellen.



Der Frankfurter Physiker Prof. Dr. Thomas Görnitz ist davon überzeugt, dass das Weltall von Leben erfüllt ist. Auffallend sei, so Görnitz, dass der genetische Code des Lebens universell gelte. „Ganz gleich ob Bodenbakterium, Elefant oder Mensch, die Information zur Synthese der spezifischen Proteine ist immer auf die gleiche Art verschlüsselt“, argumentiert der Wissenschaftler. Dies sei ein Beleg für einen universellen kosmischen Code. Görnitz weiter: „Ich sehe Leben in erster Linie weniger als einen Kampf ums Dasein an, sondern vielmehr als einen unumgänglichen Schritt in der kosmischen Entwicklung an.“ Dieser könne nur durch widrige Umweltbedingungen unterbunden werden.

Wo gibt es im Universum also geeignete Umweltbedingungen, damit die kosmische Information auf fruchtbaren Acker fällt? Als wichtigste Voraussetzung für die Entstehung höheren Lebens gilt die Existenz von flüssigem Wasser auf der Oberfläche eines Himmelskörpers. Das setzt zum einen voraus, dass ein Planet innerhalb einer so genannten Lebenszone um „seine“ Sonne kreist, in der es weder zu heiß noch zu kalt sein darf. Zum anderen muss dieser Himmelskörper eine ausreichende Masse besitzen, damit er dauerhaft eine Gashülle an sich binden kann. In unserem Sonnensystem befindet sich der Mars zwar in einer kalten Randlage, aber gerade noch innerhalb der Lebenszone. Leider ist er etwas zu klein geraten und hat den größten Teil seiner ursprünglichen Atmosphäre verloren, so dass er im heutigen Zustand als Träger von höherem Leben ausscheiden muss. Es konnte aber eindrucksvoll nachgewiesen werden, dass es auf dem roten Wüstenplaneten einmal flüssiges Wasser in Form von Flüssen und Meeren gegeben haben muss. Niemand weiß genau, wie lange dieser Zustand angehalten hat. Sollte er einen Zeitraum von 1 Milliarde Jahren überdauert haben, könnte auf dem Mars ähnlich wie auf der Erde zunächst Leben entstanden sein, das aber auf Grund widriger Umweltbedingungen erlöschen musste.

Wie sieht es außerhalb unseres Sonnensystems oder gar unserer Galaxis aus? Der australische Astronom Simon Driver beziffert allein die mit modernen Teleskopen fassbare Sternenzahl auf 70 Trilliarden, das ist eine 7 mit 22 Nullen, wobei die tatsächliche Zahl der Sterne noch um Größenordnungen darüber liegen dürfte. Doch wie ist es mit den Lebenszonen anderer Sterne bestellt? Die besten Kandidaten sind solche Sterne, die hinsichtlich ihrer Masse unserer eigenen Sonnen ähneln. Das liegt daran, dass sehr große, massereiche Sterne zwar wegen des geringeren Temperaturgefälles in ihrer Umgebung über eine breite Lebenszone verfügen, die Entwicklung von Leben auf etwaigen Planeten dieser Sterne aber dadurch vereitelt wird, weil diese mit ihrem Energievorrat sehr verschwenderisch umgehen, wodurch ihre Lebensdauer zum Teil deutlich unter einer Milliarde Jahren liegt, was zumindest für die Entwicklung höherer Lebensformen zu kurz ist.

Das gegenteilige Szenario finden wir bei Zwergsternen. Diese verfügen über eine sehr lange Lebensdauer, allerdings schrumpft bei den Zwergen die Lebenszone auf einen schmalen Korridor zusammen. Hier ist die statistische Wahrscheinlichkeit relativ gering, dass ein Planet in diesem Sektor seine Bahn zieht, ausgeschlossen ist es aber nicht. Als Besonderheit kommt hinzu, dass die Lebenszone bei den „Zwergen“ sehr nah am Stern liegt, und der in Frage kommende Planet aus physikalischen Gründen mit hoher Wahrscheinlichkeit eine gebundene Rotation aufweist. Diese hat zur Folge, dass auf der einen Hemisphäre ständig Nacht herrscht, während auf der anderen die Sonne niemals untergeht. Im Jahre 2007 wurde ein neuer Exoplanet entdeckt, Gliese 581 c genannt, der sich in der Lebenszone des 20.5 Lichtjahre von der Erde entfernten Zwergsterns Gliese 581. Auf Grund der gebundenen Rotation wäre eine Hemisphäre sehr heiß und die andere sehr kalt, doch in der dämmrigen Zwischenzone könnte es lauschig warm, wegen des erforderlichen atmosphärischen Temperaturtransports aber auch sehr stürmisch sein. Der Paläontologe Simon Conway von der britischen Universität Cambridge hält es dennoch für möglich, dass dort Leben existiert.

Prof. Görnitz sieht es wiederum als einen inhärenten Wesenszug der kosmischen Information an, dass sie auf Leben zielt und damit auf die Möglichkeit, Informationen zu speichern, zu verarbeiten und mit Bedeutung zu versehen. Im Zuge der Ausdifferenzierung der kosmischen Information entstehe mit den Lebewesen die Möglichkeit, dass Information Bedeutung gewinnt. Aufwind bekommt seine These durch die im Sommer 2008 erfolgte Entdeckung der Physiker Prof. Friedemar Kuchar und Dr. Roland Brunner von der österreichischen Montanuniversität Leoben. Diese konnten erstmals nachweisen, dass Darwins Prinzipien der Evolution selbst für die kleinsten Bausteine der Materie gelten.
Der Autor ist Verfasser des Buches „Die geheime Physik des Zufalls. Quantenphänomene und Schicksal“ (Edition BoD, 2008). (http://www.amazon.de/geheime-Physik-Zufalls-Quantenph%C3%A4nomene-Quantenphysik/dp/3833474203/ref=cm_cr_pr_product_top) In dem Buch wird unter anderem veranschaulicht, wie sich Quantenzustände mit ihren gespeicherten Informationen unter anderem in den ersten Genen verwirklicht haben, woraus sich wiederum Konsequenzen für die vielfältigen Möglichkeiten außerirdischen Lebens ziehen lassen.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 272659
 1410

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Die Entstehung von Leben im Kosmos folgt einem Naturgesetz“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Redaktionsbüro für Wissenschaft

Doch keine Überlichtgeschwindigkeit? Neutrino-Rebell widerspricht CERN
Doch keine Überlichtgeschwindigkeit? Neutrino-Rebell widerspricht CERN
Der britische Professor Jim Al-Khalili hält die Ergebnisse des CERN für einen Irrtum und schließt in einer von der BBC übertragenen Rede eine skurrile Wette ab. Sollte das CERN Recht behalten, so der 49-jährige Experte für theoretische Atomphysik, wolle er öffentlich seine Unterhose verspeisen. Kein leichtes Unterfangen, denn Al-Khalili trägt eigenen Angaben zufolge Boxershorts der Größe XL. Die erfolgreiche Wiederholung des Neutrinoexperiments am CERN führt internationale Physiker in eine tiefe Krise. Während die einen von einer Sensation …
Sensation am CERN: Wiederholung des Neutrino-Experiments bestätigt Überlichtgeschwindigkeit
Sensation am CERN: Wiederholung des Neutrino-Experiments bestätigt Überlichtgeschwindigkeit
Eine Wiederholung des leidenschaftlich diskutierten Neutrino-Experiments am CERN hält die Physiker weiter im Bann. Erneut flogen die Teilchen schneller, als Einsteins Relativitätstheorie erlaubt. Es bleibt dabei: Neutrinos sind offenbar in der Lage, sich mit Überlichtgeschwindigkeit zu bewegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Wiederholung des vor rund sechs Wochen veröffentlichten Experiments, bei dem vom CERN bei Genf Neutrinos auf eine 730 km lange Reise zu einem Detektor in den italienischen Abruzzen geschickt wurden. Erneut reisten die T…

Das könnte Sie auch interessieren:

Neue Theorie zur Entstehung Dunkler Materie vorgestellt
Neue Theorie zur Entstehung Dunkler Materie vorgestellt
… der Erde besteht, nur etwa vier Prozent beitragen. Derzeit wird angenommen, dass es sich bei der Dunklen Materie um ein kosmologisches Relikt handelt, das seit seiner Entstehung im Wesentlichen stabil geblieben ist. "Wir haben diese Annahme auf den Prüfstand gestellt und zeigen, dass Dunkle Materie zu Beginn des Universums instabil gewesen sein könnte", …
Bild: Geistige AlchemieBild: Geistige Alchemie
Geistige Alchemie
… erleben aber auch noch heute ihre Existenzberechtigung. Neben dem Corpus Hermeticum befasst sich auch der Tabula Smaragdina mit den Grunderkenntnissen des Lebens, der Entstehung des Lebens, der Gestalt des Kosmos sowie die menschliche und göttliche Weisheit. Die esoterischen Lehren gipfeln in den sogenannten „Hermetischen Prinzipien“. Sie bezeichnen …
Physiker bestätigen „Quanten-Darwinismus“ – eine Entdeckung mit weit reichenden Folgen
Physiker bestätigen „Quanten-Darwinismus“ – eine Entdeckung mit weit reichenden Folgen
… die kleinsten Teilchen der Materie. Wissenschaftler fanden, dass sich nur die „fittesten“ Partikel durchsetzen und ihren eigenen „Nachwuchs“ erzeugen. Da diese Eigenschaft „universell“ gilt, könnte die Entstehung von Leben im Kosmos eher die Regel als die Ausnahme sein. Die Entdeckung der Physiker Prof. Friedemar Kuchar und Dr. Roland Brunner von der …
Bild: Diese Promi-Freundinnen sind am beliebtestenBild: Diese Promi-Freundinnen sind am beliebtesten
Diese Promi-Freundinnen sind am beliebtesten
Eine Freundin fürs Leben - Aktuelle Umfrage: Diese Star-Freundinnen finden Mädchen sympathisch - Ein neues KOSMOS Jugendbuch erzählt von wahrer Mädchenfreundschaft ABF: Hinter dieser Abkürzung verbergen sich weder ein weit entfernter Planet noch eine neu entdeckte Spezies. ABF steht für den wichtigsten Menschen im Leben vieler Mädchen: die allerbeste …
Bild: Interview - Der Lebenscode des UniversumsBild: Interview - Der Lebenscode des Universums
Interview - Der Lebenscode des Universums
… eine Rolle? Froböse: Um Darwin kommt man bei dem Thema natürlich nicht herum. Ich habe in meinem Buch aber deutlich gemacht, dass der Darwinismus zwar die Entstehung der Arten begründen kann, die eigentliche Kernfrage aber, nämlich die Entstehung der erste Gene, ungeklärt bleibt. Das Zufallsprinzip scheidet aus, denn die Wahrscheinlichkeit, dass ein …
Bild: Spielwaren für Dino-Fans und kleine Forscher bei ArvelleBild: Spielwaren für Dino-Fans und kleine Forscher bei Arvelle
Spielwaren für Dino-Fans und kleine Forscher bei Arvelle
Die Dinos sind los: Nachdem Arvelle letzte Woche tolle Sachen von LEGO® ins Angebot aufgenommen hat, geht es nun mit Spiel und Spaß von Kosmos weiter. Mit Ausgrabungssets für Triceratops, Stegosaurus und T-Rex versetzt Arvelle kleine Entdecker zurück in die Urzeit. Die Bausätze versprechen abenteuerliche Spielstunden beim Ausbuddeln, Erforschen und Zusammenbauen …
Bild: Das optimale System für deinen Erfolg!Bild: Das optimale System für deinen Erfolg!
Das optimale System für deinen Erfolg!
Der Erfolgscoach und Akademiegründer Jochen Weiss erklärt, dass das Gesetz des Erfolgs ein Naturgesetz ist. Er beschreibt, wie der berühmte amerikanische Journalist Napoleon Hill in einer wissenschaftlichen Arbeit, dieses Gesetz 30 Jahre lang zusammen mit den damals 500 wichtigsten Selfmade Millionären der Welt erforscht und an über 15.000 Menschen …
Die Künstlerin Rose Zaddach eröffnet ihre Einzelausstellung im Rathaus Gilching
Die Künstlerin Rose Zaddach eröffnet ihre Einzelausstellung im Rathaus Gilching
… Bildern meiner Ausstellung STERNE(N)STAUB beginne ich mit einer Reise durch den Kosmos. Mit schwarzer und weißer Farbe begegne ich dem Chaos, der Dunkelheit und dem Licht, erfinde die Entstehung der Arten auf der Leinwand und beziehe mich auf den wunderbaren Text der Genesis, um dann meine Reise auf unserer bunten und von der Sonne beleuchteten Erde …
Bild: Neu im LeserService AboShop: natur + kosmos – Magazin AbonnementBild: Neu im LeserService AboShop: natur + kosmos – Magazin Abonnement
Neu im LeserService AboShop: natur + kosmos – Magazin Abonnement
Alle Natur und Umwelt Interessierte erhalten ab sofort bei leserservice.at/natur-und-kosmos.html fundierte und vielfältige Informationen aus natur- + kosmos monatlich als Magazin Abonnement frei Haus. Die Zeitschrift natur + kosmos informiert über Themen aus Natur, Ökologie, Politik und Umwelt und verweist auf neueste Forschungen aus Biologie und Geologie. natur …
Bild: Thomas Michel - DarwinlandBild: Thomas Michel - Darwinland
Thomas Michel - Darwinland
… 232 10969 Berlinwww.galerie-frenhofer.eu Anläßlich des Doppeljubiläums von Charles Darwin, der 2009 seinen 200. Geburtstag feiert und vor 150 Jahren sein Hauptwerk „Über die Entstehung der Arten“ veröffentlichte, präsentiert die Galerie Frenhofer die ihm gewidmete Ausstellung „Darwinland“ des Künstlers Thomas Michel, die Darwins Aktualität und seinen …
Sie lesen gerade: Die Entstehung von Leben im Kosmos folgt einem Naturgesetz