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Großbildtechnik in Kontrollräumen und Leitwarten

29.12.200813:19 UhrIndustrie, Bau & Immobilien

(openPR) Leitwarten und Kontrollräume werden landläufig eher als langweilige, stupide Arbeitsplätze gesehen in denen Menschen 24 Stunden pro Tag in Bildschirme starren und etwas kontrollieren und eh nichts passiert. Aber Kontrollräume sind in vielen Bereichen ein notwendiges und nützliches Instrument um Abläufe zu steuern und Sicherheit zu gewährleisten. Diese Herzstücke von Unternehmen und Organisationen sind alles andere als langweilig denn meist ist as zentrale Medium ein moderner Großbildschirm der alle Daten übersichtlich und für alle Mitarbeiter gleichzeitig darstellen kann und somit kann auf Fehler und Notsituationen schnell und effektiv reagiert werden.


Die eingesetzten Technologien für Großbildsysteme in Kontrollräumen sind je nach Anwendungsbereich, verfügbarem Raum, Anzahl des Bedienpersonals etc. unterschiedlich. Eine komplette Palette an verschiedenen Großbildlösungen bietet der deutsche Hersteller eyevis aus Reutlingen, das Unternehmen ist spezialisiert auf Großbildsysteme für Kontrollräume und Leitwarten. Kunden profitieren hier vom umfangreichen und langjährigen Know-How in diesem Bereichn, und können so entsprechend beraten werden die richtige Wahl für den auszustattenden Kontrollraum zu treffen.
Einen Kontrollraum oder Leitwarte gibt es nicht von der Stange zu kaufen, dazu sind die Anforderungen der verschiedenen Anwendungsbereiche und selbst innerhalb dieser unterschiedlich. Vielmehr kommt es hier auf das Zusammenspiel der einzelnen Gewerke an. Dies fängt bei der Raumplanung, Ergonomie Studien an, geht bei den Zuspielungen weiter und hört bei der Möblierung noch lange nicht auf. Die Großbildsysteme für solche Anwendungen sollten auf jeden Fall 24/7 geeignet sein, d.h. für den Dauerbetrieb ausgelegt und auch entsprechende Features beinhalten und ergonomische Anforderungen auch erfüllen. Deswegen stellen sogenannte Beamer oder Projektoren keine brauchbare Alternative für eine Kontrollrauanwendung dar, da zum einen in abgedunkelten Räumen gearbeitet werden muss, durch das Gerät störende Geräusche abgegeben werden, die Bildqualität nicht hochwertig genug ist, die Auflösung limitiert ist, i.d.R. keine für den 24 Stunden Einsatz geeigneten Komponenten entalten und auch die Darstellungs-möglichkeiten sehr begrenzt sind.
Ein modern, ergonomisch ausgestatteter und über aktuellste Darstellungs-technologien verfügender Kontrollraum trägt wesentlich zur Erhöhung der Effizienz der Abläufe und der Erhöhung der Produktivität bei. Unübersichtliche Arbeitsplätze, falsche oder sogar das gänzliche Fehlen eines Großbildysystems, machen Abläufe komplizierter, uneffizient und führen im Ernstfall zu Stress-Situationen, die zu Fehlbedienungen führen können. Heutzutage ist es üblich Großbildsysteme einzusetzen, diese bieten den Vorteil der Übersichtlichkeit über alle Abläufe und Daten, auch für das Management welches den Kontrollraum in der Regel nur im Ernstfall oder nur ab und zu betritt. Hier können die wichtigsten Daten für alle Mitarbeiter der Leitwarte gleichzeitig dargestellt werden.
Die Technologien, die in der Leitwarte von Heute und Morgen am häufigsten zum Einsatz kommen sind Rückprojektions-Cubes auf Basis der DLP Technologie oder LCD Bildschirme. Rückprojektions-Cubes gibt es in verschiedenen Bildschirmdiagonalen und Auflösungen, diese lassen sich nahezu steglos zu einer großen Bildwand zusammenfügen. Der große Vorteil dieser Systeme ist zum Beispiel dass ein Einbrennen von statischen Bildern ausgeschlossen ist und sie über Optimierungsfunktionen, wie z.B. automatische Doppellampen, automatische Farb- und Helligkeitsregelung verfügen. Ebenfalls sind die Komponenten, die in diesen Geräten verwendet werden für Dauerbetrieb ausgelegt und äusserst langlebig. Andere Darstellungstechnologien wie sie zum Teil in unprofessionellen Einrichtungen eingesetzt werden sind Plasma Displays, diese sind exzellent für Videodarstellung im Heimbereich geeignet, aber nicht für den Dauereinsatz in Kotnrollräumen. Bei Plasma brennen statische Bilder bereits nach kürzester Zeit ein. Man beachte, dass dies selbst bei Darstellung von Videobildern von Kameras vorkommt, da Kameras in der Regel den gleichen Bereich überwachen und innerhalb diesem sich nichts bewegt. Selbst durch das On-screen Display der Kamerabilder (z.B. Bezeichnung der Kamera oder Nummer der Kamera) kann dies passieren. Einbrennen bedeutet, dass sich ein Bild unwiderruflich in die Phosphorschicht verewigt hat und das Gerät somit defekt ist. Die Kosten, die man bei der Erstanschaffung gespart hat holen einen jetzt sehr schnell ein.
In letzter Zeit kommen immer verstärkt Großbildsysteme aus einer Matrix an LCD Bildschirmen zum Einsatz. Auch hier ist darauf zu achten dass es sich um professionelle Geräte handelt und die über Optimierungsfunktionen für den Dauerbetrieb verfügen. Bei Darstellung von statischen Bildern bei den LCDs kommt es zwar nicht wie bei den Plasmas zum Einbrennen, aber zu einem ähnlichen Effekt, dem Memory Effekt oder Geisterbilder. Dieser Memory Effekt tritt zwar nicht sofort ein, ist reversibel und in der Regel verschwindet er wieder sobald das Gerät 24 Stunden ausgeschaltet wurde. Um ihm entgegenzuwirken gibt es folgende Möglichkeiten, man schält das Gerät innerhalb 24 Stunden für 4-6 Stunden ab, man bewegt den Bildschirminhalt von Zeit zu Zeit (z.B. Tag- und Nachtschicht) von Bildschirm zu Bildschirm. Über eine Zeitsteuerung wie sie z.B. in der eyevis eyecon Software integriert ist funktioniert das sogar automatisch. Man kann natürlich auch einen Bildschirmschoner verwenden, die EYE-LCD Serie von eyevis verfügt über eine sogenannte Running Line, die nur einen Bildpunkt breit und zeit- und geschwindigkeitsgesteuert ist. Durch einen solchen Bildschirmschoner wir die Information auf dem Bildschirm nicht beeinträchtigt und ist immer noch lesbar. Von lüfterlosen, billigen LCD Monitoren sollte man im Kontrollraum die Finger lassen, denn Hitze ist einer der Hauptfaktoren für den Memory-Effekt. Die EYE-LCD Serie von eyevis verfügt z.B. über mehrere Lüfter, die über spezielle Lüftungskanäle in einer solchen Monitorwand um die Wärme gezielt abzuleiten.
Wenn wir nun die einzelnen Technologien direkt vergleichen können wir in Leitwarten und Kontrollräumen die Verwendung von Plasma Bildschirmen, wegen des Einbrenneffektes, der geringen Auflösung und der breiten Stege ausschließen. Normale Büro-Projektoren (Beamer) kommen ebenfalls nicht in Betracht. Somit stehen professionellen Anwendungen DLP Cubes oder professionelle LCD Bildschirme für Videowände zur Verfügung, da solche Videowände in der Regel auch einen sogenannten Controller mitsamt Steuerungssoftware benötigen sollte man sich für einen Anbieter entscheiden der all diese Komponenten anbietet. Einer dieser Hersteller zum Beispiel ist eyevis, welcher mit der EC Serie DLP CUbes, mit der EYE-LCD Serie LCD Monitore, mit dem netpix einen Grafikcontroller und mit eyecon eine Steuerungssfotware für Großbildsysteme anbietet.
LCD Monitore verfügen Heute bereits zwar über einen relativ dünnen Steg, dies wird besonders wichtig bei Aufbau als Videowand, er liegt mit 14 mm pro Display aber immer noch höher als bei den Cubes mit 0,3 mm per Cube. Es wird aber daran entwickelt diese Stege zu reduzieren. Das Bildformat bei LCD Bildschirmen ist immer 16:9, wobei viele Softwareanwendungen mit 4:3 und 5:4 arbeiten, das heisst ein Bild einer solchen Software wird verzerrt dargestellt, wenn es vollflächig gezeigt wird oder wenn es in nativer Auflösung gezeigt wird sind oben und unten bzw. an den beiden Seiten schwarze Streifen sichtbar. Die DLP cubes hingegen gibt es in 16:9 (16:10), 4:3 oder 5:4 Format. Auch bei den Auflösungen bestehen Unterschiede, so gibt es die LCD Bildschirme nur in 1366x768 und 1920x1080 Bildpunkte, die Cubes sind auch hier vielseitiger, so gibt es diese in 1024x768, 128x1024, 1400x1050 und 1920x1080, Entwicklungen gehen hier bereits bis 1920x1200 Bildpunkte. Ein Nachteil der DLP Cubes ist, dass die Lichtquelle eine Hochleistungslampe ist, diese verfügt über eine MTBF von ca. 10.000 Stunden. Um Ausfallsicherheit zu gewährleisten werden in den Cubes automatische Doppellampensysteme eingesetzt, d.h. sobald eine Lampe ausfällt wird automatisch auf die zweite umgeschaltet. Systeme mit einer alternativen Lichtquelle, die mit einer höheren MTBF (ca. 50.000 Studnen) ausgestattet sind, werden 2009 auf den Markt kommen.
Lampen gibt es zwar bei LCD Bildschirmen nicht, man spricht hier von Hintergrundbeleuchtung des Panels, diese sind in der Regel auf LED basierend oder Leuchtstoffröhren, i.d.R. werden sie mit einer MTBF von 50.000 Stunden veranschlagt. Das Herzstück bei DLP Cubes ist das der DMD (Digital Micromirror Device) mit einer MTBF von 100.000 Stunden.

Die Ansteuerung einer Bildschirmmatrix bestehend aus LCD Monitoren oder DLP Cubes erfolgt über einen sogenannten Splitcontroller, welcher mit speziellen Grafik Ausgangs-Karten und speziellen Grafik Eingangs-Karten (RGB, DVI, LAN, analog Video oder IP Video) bestückt ist. Über diesen Grafikcontroller können nun alle Signale und Quellen wie z.B. PC’s, die über RGB oder DVI Eingänge angeschlossen sind, Applikationen die direkt auf dem Controller laufen, Netzwerkquellen und Videoquellen auf der Videowand dargestellt werden. Bei den Controllern ist darauf zu achten, dass die Quellen in Echtzeit dargestellt werden und dass bei Streaming Video oder Video über IP, der Controller die Decodierung direkt mittels IP Decoding Karten im Controller vornehmen. Mittels einer komfortablen Management Software, wie z.B. eyecon von eyevis können diese Quellen und das komplette System gesteuert und administriert werden.
Wie bereits erwähnt, ist einer der wenigen Anbieter der solche kompletten Großbildsysteme aus einer Hand anbietet und hierbei auch noch Sonderanforderungen realisieren kann das Unternehmen eyevis aus Reutlingen.

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