(openPR) Eine neue Studie zeigt, dass der Mittelstand immer mehr zum attraktiven Arbeitgeber wird. Die leistungsorientierte Vergütung liegt weit abgeschlagen hinter einem guten Arbeitsklima und Anerkennung für die Arbeit.
Ingenieure kennen ihren Wert und wissen, dass sie mit einem guten Gehalt rechnen können. Was aber interessiert Ingenieure bei der Auswahl ihres Arbeitsgebers – diese Frage beantwortet die neue Studie von Grolman.Result, in der rund 230 Ingenieure zu ihren Erwartungen an den idealen Arbeitgeber befragt wurden.
Eine überwältigende Mehrheit bekennt sich zum Mittelstand: 60% inklusive der Mehrfachnennungen sogar 77% der befragten Ingenieure bevorzugen mittelständische Unternehmen. Quer durch alle Altersgruppen wird die Ansicht vertreten, dass der Mittelstand nicht nur interessante Fachaufgaben bietet, sondern auch bei gemeinschaftlichem Arbeiten und Wertschätzung der Arbeit punkten kann.
Für über die Hälfte der Befragten stellt ein angemessenes Gehalt einen der drei wichtigsten Aspekte in ihrem Berufsleben dar. Viele sind demnach der Meinung, dass ein gutes Gehalt wichtig ist, um sich weitere Dinge erfüllen zu können, bewerten dies aber nicht mit erster Priorität. Spaß an der Arbeit, ein gutes Arbeitsklima und ein interessantes Aufgabengebiet stehen an erster Stelle. Da die meiste Zeit des Lebens am Arbeitsplatz verbracht werde, setzen 57% der Befragten die persönlichen Aspekte einer Arbeit auf Rang 1. Unternehmen stellt das vor neue Herausforderungen, denn wie können sie geeigneten Kandidaten zeigen, dass man genau das bei ihnen haben wird: ein gutes Arbeitsklima und Spaß an der Arbeit? Karrieretage können dazu ein passender Weg sein. 44% der Befragten finden, dass solche Veranstaltungen gut geeignet sind, um sich umfassende Einblicke in Karrieremöglichkeiten und neueste Technologien zu verschaffen, 82% ist dabei aber wichtig, dass konkrete Stellen angeboten werden.
Der Jugendwahn flaut ab. In die Befragung wurde deshalb auch die Altersgruppe der Ingenieure 50plus einbezogen und die zeigt sich erstaunlich leistungsorientiert. Auf die Frage, welchen variablen Anteil sie bei einer leistungsorientierten Vergütung als Herausforderung sehen würden, weichen die Angaben von Young Professionals, also Ingenieuren mit bis zu 3 Jahren Berufserfahrung, und die der Altersgruppe 50plus nur wenig voneinander ab. Ingenieure verschiedener Altersgruppen können sich durchschnittlich 17,7% als variablen Bestandteil des Gehalts vorstellen.
Wenig kosmopolitisch zeigen sich die Ingenieure bei der Frage nach dem bevorzugten Einsatzgebiet. Kaum verwunderlich ist, dass die Gruppe der Hochschulabsolventen die Großstadt präferiert, aber über alle Altersgruppen hinweg bevorzugt mit 38 % die Mehrzahl das Arbeiten in einer Kleinstadt. Sweet home, sweet family? Die Trendforschung rechnet inzwischen fest mit einem Revival von Familienwerten bei gleichzeitig sinkenden Scheidungsraten. Ingenieure zeigen sich in diesem Sinne trendbewusst: Leben statt Geld.
Erstmals wurde eine 14-Punkte-Benchmark für attraktive Arbeitgeber im Ingenieurwesen aufgestellt. Unternehmen können sich mit der Best Practice vergleichen und anhand der ermittelten Differenzen einen Maßnahmenkatalog ableiten, um ein „Employer of Choice“ bei Ingenieuren zu werden. Von Einstellungen zu Lohnersatzleistungen bis hin zu Erwartungen an Vorgesetzte gibt die Studie Einblicke in die Welt der Ingenieure und deren Vorstellungen zum idealen Arbeitgeber. Interessierte Unternehmen erhalten wertvolle Informationen für die betriebliche Praxis.
Die Studie „Entwicklung einer Benchmark Employer Brand im Ingenieurwesen“ wurde in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt erstellt. Die Befragung fand im Zeitraum 24. April bis 30. Mai 2008 bei rund 230 Hochschulabsolventen, Young Professionals und in der Altersgruppe 50plus im Ingenieurwesen statt. Alle Fragen zur erfolgreichen Gestaltung von Arbeitgebermarken und der Durchführung von ergebnisorientierten Karrieretagen beantwortet Grolman.Result GmbH. Interessierte erhalten die Studie gegen eine Schutzgebühr von 500 € zzgl. MwSt. per E-mail unter









