(openPR) Hamburg, 10.12.2008. Die Redaktion von zertifikateport.de informiert:
Die Agrarrohstoffpreise korrigierten kräftig. Ein Grund der Entwicklung ist der stark gefallene Ölpreis.
Gut fürs Portemonnaie beim Einkauf – schlecht fürs Portfolio. Wer in Agrarohstoffe investierte, kann sich nur bedingt über den stark gefallenen Ölpreis freuen. Dieser ist mitverantwortlich für den starken Preisrückgang von Weizen, Soja & Co. Da Benzin wieder günstiger ist, sinkt die Nachfrage nach Ersatzstoffen wie Biodiesel oder -ethanol, die aus Agrarohstoffen hergestellt werden, so die Analysten der Société Générale. Die Erzeugnisse der Landwirtschaft gehen auf den Markt statt in die Treibstoffproduktion. Das drückt die Preise. Der Maispreis hat sich seit Jahresmitte halbiert. Weizen steht derzeit 60 Prozent tiefer als zu Zeiten seines Rekordhochs im Februar. Eine weitere Ursache ist das Verhalten der Investoren. „Ein signifikanter Teil der Rohstoffnachfrage war spekulationsgetrieben“, sagt Sebastian Bleser, Zertifikate-Experte bei Société Générale. In der Krise ziehen jedoch viele Anleger ihr Kapital von den Märkten ab. „Was wir jetzt sehen, kann man durchaus als Platzen einer Spekulationsblase bezeichnen.“ Wer mit weiter fallenden Preisen rechnet, kann mit einem Reverse-Zertifikat gewinnen.
Der renommierte Rohstoffexperte Jim Rogers kauft allerdings weiterhin Rohstoff-Index-Zertifikate als Langfristanlage, wie er Ende Oktober in einem Interview mit dem US-Magazin „Time“ sagte. Der weltweite Bedarf ist weiterhin groß, weil die Bevölkerung wächst und Anbauflächen durch Verstädterung abnehmen. Anleger, die an eine Erholung glauben, haben die Wahl zwischen mehreren Indizes, die zurzeit zu einem günstigen Einstieg locken.
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