(openPR) MEDIA BROADCAST schließt Umbau auf digitales Antennenfernsehen ab
Bonn, 10. Dezember 2008 – MEDIA BROADCAST hat von 2003 bis 2008, also innerhalb von fünf Jahren, seine terrestrischen TV-Sendernetze in Deutschland auf DVB-T (Digital Video Broadcasting-Terrestrial) umgestellt. Damit wird die Digitalisierung des Antennen-TV zwei Jahre früher und nicht erst zum Jahr 2010, wie von der Bundesregierung festgelegt, erreicht. Ab Ende 2008 profitieren mehr als 90 Prozent, das sind 74 Millionen Einwohner von der neuen Technik.
Für den Umbau des Netzes installierte MEDIA BROADCAST in den vergangenen Jahren insgesamt 283 neue Senderanlagen, an 79 Standorten waren neue Sendeantennen aufzubauen. Für den Ab- und Aufbau von Antennen führte das Unternehmen 71 Montageeinsätze mit dem Hubschrauber durch. Zeitgleich baute MEDIA BROADCAST mehr als 6.000 analoge TV-Sender und
TV-Umsetzer bundesweit ab.
„Es freut uns, dass der Umbau der analogen Versorgung hin zu DVB-T plangemäß und zur Zufriedenheit aller Beteiligten realisiert werden konnte“, erläutert Helmut Egenbauer, Vorsitzender der Geschäftsführung von
MEDIA BROADCAST. „Damit ist der erste technische Verbreitungsweg für Fernsehen jetzt auf modernstem Stand. Von den Mehrwerten profitieren alle Marktteilnehmer, dabei steigt die Attraktivität der Terrestrik, weil mobile und portable Endgeräte bedient werden. Das seinerzeit festgelegte dreistufige Versorgungskonzept mit Zimmer-, Außen- und Dachantennenempfang hat sich als zukunftsweisend erwiesen und ist im europäischen Vergleich auf einem sehr hohen technischen Niveau“.
Neben der besseren Bild- und Tonqualität empfangen Zuschauer über das digitale Antennenfernsehen zwischen 12 und 30 Programme. Dass DVB-T bei den Fernsehkunden gut ankommt zeigt sich deutlich an den steigenden Nutzerzahlen. Zuschauer nutzen dabei Set-Top-Boxen oder Flachbildschirme mit DVB-T Tuner, USB-Sticks, sowie portable oder mobile Empfänger.
Egenbauer ergänzt: „Der Erfolg der DVB-T Einführung liegt insbesondere an der konsequenten Abstimmung des bundesweiten Umstiegskonzepts, als auch in der detaillierten Festlegung der regionalen Maßnahmen durch alle Beteiligten. Die begleitende, professionelle Kommunikation der jeweiligen Projektbüros, der Task Force DVB-T Deutschland von ARD und ZDF und von MEDIA BROADCAST lieferte die notwendige Transparenz für Endkunden und Fachhandel. Der erfolgreiche Abschluss des DVB-T Projektes ist ein weiteres Beispiel für die enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Kunden, den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten und den privaten Programmveranstaltern, sowie den weiteren Marktpartnern, für die wir uns ausdrücklich bedanken.“
Hinweis: Auslaufend bis 2009 sind aus versorgungstechnischen Gründen in räumlich begrenzten Gebieten noch wenige analoge Füllsender in Betrieb.
039/2008








