(openPR) Hugo Berner, Kaufmann, Erbauer des historischen „Profitkasten“ in Illingen, wäre sicherlich stolz: Das Café der jungen Meisterkonditorin Tamara Geier in dem kleinen Gebäude am Kreisverkehr platzt bereits jetzt aus seinen fein restaurierten Nähten.
Am 18. Oktober 2008 Schlag 7 Uhr öffnete das „kommod“ seine Türen – seither strömen Schleckermäuler in das geschichtsträchtige Häuschen und drängeln sich an der Vitrine am Eingang. Alle wollen eine der vielen raffinierte Leckereien aus Frucht, Schokolade, Biskuit & Co. probieren. Der Traum der Inhaberin, in einem Café mit modern-gemütlichem Ambiente neuartige und künstlerisch-phantasievolle Wege in Sachen „Naschereien“ anzubieten, scheint sich erfüllt zu haben.
Wer am beschaulichen Wandkamin einen bequemen Loungesessel ergattern will, muss früh aufstehen, denn besonders vor und an den Wochenenden herrscht Hochbetrieb. Persönlich gesehen ist die 23-jährige Unternehmerin im Zuckerbäckerhimmel: „Dass das Café so gut einschlägt, hätte ich mir niemals ausgemalt. Zeitweise herrscht soviel Andrang, dass wir eigentlich zehn ‚kommods' bräuchten....“ Sogar Uwe Koch, Fachbuchautor, Eisspezialist und einer ihrer Trainer, machte kürzlich ein Stop-over, als er gerade im nahen Stuttgart weilte.
Hinter den Kulissen ist von Gemütlichkeit derzeit wenig zu spüren - Tamara Geier steht täglich schon frühmorgens in ihrer Pâtisseriewerkstatt. „Es braucht halt Zeit, wenn man alle Bratäpfel selber schälen, eine echt-deutsche Buttercreme frisch und nicht aus der Tüte anrühren und mehrmals wöchentlich frisches Eis zubereiten will“ kommentiert die Jungunternehmerin und schlägt dabei entschlossen eine gigantische Menge Biskuitteig. „So, das reicht erst mal für 50 Einheiten“ meint sie zufrieden. Auch sonst verbannt die Meisterkonditorin Convience-Produkte, chemische Hilfsmittel und unnötiges Fett aus ihrer Werkstatt und setzt statt dessen auf Sorgfalt: Bei der Eisproduktion verzichtet sie auf die Zugabe von Eiern. Ihre Mousse-Tortenvariationen bereitet sie mit Premium-Fruchtpürees aus Frankreich zu, denn so macht’s nämlich auch einer Ihrer renommierten Lehrmeister: Bernd Siefert, dessen Pâtisserie-Kreationen die Feste der Show- und Politprominenz schmücken.
Die Rezepturen ihres hochwertig positionierten Naschwerks basieren allesamt auf traditionellen Herstellungsarten: „Genau so wie von Mutti, Oma oder Tante – und so fein schmeckt’s dann halt auch“ grinst sie. Wundern kann sie sich immer mal wieder über manche Gäste, die überrascht fragen, woher denn all die leckeren Kuchen kämen. Deshalb sei es hier nochmals erwähnt: Alle „kommod“-Köstlichkeiten sind hausgemacht! Jetzt in der Adventszeit locken zum Beispiel herrlich-würzige Linzer-, Herren- oder Sachertorten; das Glühweinsorbet ist eh schon ein absoluter Selbstläufer. Und Wer sich für Weihnachten noch eindecken will, muss sich sputen: Vom 21. bis 12. Januar 2009 bleibt die edel-gemütliche Nasch-Location nämlich geschlossen. Pssst: Im neuen Jahr wird’s unter der Woche ein leckeres Frühstücks-Buffet geben.
Winteröffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag 9 bis 19 Uhr
Freitag + Samstag 9 bis 22 Uhr
Sonntag 13 bis 22 Uhr
















