(openPR) Die Marketing-Budgets „erwischt“ es oft als Erstes. Gerade kleine und mittlere Unternehmen reagieren angesicht der globalen Finanzkrise folgendermaßen: Ausstehende Investitionen werden vorerst zurückgestellt und „Fixkosten“ gesenkt, wo es nur geht (so beispielsweise der ausdrückliche Rat von Stefan Merath auf der Internetseite der Perspektive Mittelstand), Dabei meldet Handelsblatt online erst am 1. Dezember, dass die Europäische Investitionsbank Förderkredite für mittelständische Unternehmen für die Bereiche Marketing, Forschung oder Vertrieb bereitgestellt hat.
Der Abwärtstrend schlägt sich bereits in einigen Kennzahlen nieder. Um ein bis zwei Prozent würden die Werbeausgaben im kommenden Jahr zurückgehen, erwartet der Zentralverband der Anzeigenwirtschaft. Bereits in der zweiten Hälfte dieses Jahres stagnierten die Ausgaben für Agenturvergütungen, Mediaschaltung und Werbemittelproduktion nahezu, berichtete das Portal horizont.net bereits am 19. November. Demnach prognostiziert der renommierte, international tätige Beratungskonzern PriceWaterhouseCoopers für die gesamte Medienbranche nur noch ein jährliches Wachstum von maximal zwei Prozent bis 2012.
Als „völlig falsch“ bewertet Ulrich Klose das Verhalten der kleinen und mittleren Unternehmen in der Krise. Klose ist freier Marketing- und PR-Redakteur in Münster und arbeitet unter anderem auch für aufstrebende Unternehmen aus der Automatisierungsbranche. „Wie wollen die Unternehmen denn weiter mit ihren potentiellen Kunden kommunizieren, wenn sie ihre Kommunikationsaktivitäten herunterfahren?“, fragt der Praktiker.
Ausgemacht hat er ein spezielles Handlungsmuster: Marketing- und PR-Aufgaben werden nicht mehr an externe Fachkräfte vergeben. Stattdessen muss dann der Entwicklungsingenieur eine Pressemeldung über ein neues Produkt verfassen. Den Unternehmensnewsletter – wenn es denn einen gibt – schreibt der Geschäftsführer zur Not selbst. Und um die Internetseite kümmert sich, wer gerade etwas Zeit dafür übrig hat.
Die übertriebene Reaktion jetzt ist nach Kloses Meinung der Schwung eines Pendels, das in wirtschaftlich prosperierenden Zeiten ebenso übertrieben in die andere Richtung ausschlug. Öffentlichkeitsarbeit wurde dann an große Agenturen vergeben. Für die „Corporate Identity“ – grundsätzlich sehr sinnvoll – wurde richtig tief in die Tasche gegriffen. Derlei hohe Ausgaben meinen viele Chefs sich nun nicht mehr leisten zu können.
„Dabei muss effektive Öffentlichkeitsarbeit nicht teuer sein“, betont der Münsteraner Redakteur, „mit kleinen Maßnahmen kann ich bereits eine beachtliche Wirkung erzielen.“ Richtig eingesetzt, könne ein Unternehmen seine Kompetenz zielgerichtet über das Internet kommunizieren. „Sehr gute Erfahrungen habe ich mit Newslettern und Mailings gesammelt“, erzählt Ulrich Klose. Produktneuerungen und Wissenswertes aus der Firma könnten einem interessierten Empfängerkreis mit diesem Kommunikationsmittel sehr effektiv vermittelt werden. Ein eigenes Blog steigere außerdem die Kompetenzanmutung eines Unternehmens.
„Allerdings kommt es durchaus darauf an, zielgruppengerechte Texte zu verwenden, die informativ sind und gern gelesen werden“, betont der Texter. Auch über die Auswahl der Meldungen müsse sorgfältig nachgedacht werden: „Viele meiner Kunden ahnen zunächst gar nicht, welches Informations- und News-Potential in ihrem Unternehmen schlummert. Mit meiner Hilfe entwickeln wir dann Konzepte für regelmäßige uznd nachhaltige Öffentlichkeitsarbeit.“ Denn, darauf weist der Freiberufler besonders hin, auf die regelmäßige Aktualisierung von News, Internetseiten und Blogs und auch den regelmäßigen Newsletter-Versand komme es an. Dem Interessiertenkreis werde auf diese Weise vermittelt, dass sich im Unternehmen ständig etwas tue.
Weitere Informationen zum Angebot von Ulrich Klose erhalten Sie auf dessen Internetseite www.ulrichklose.de.








