(openPR) Anna Wrzesinski, geb. Zick, lebte als junge Magd im Allgäu, als sie 1943 wegen ihrer Liebe zu einem polnischen Zwangsarbei-ter verhaftet wurde. Er war der Vater ihres Kindes.
Sie überlebte die Qualen im KZ Ravensbrück, ebenso ihr Geliebter, der nach der Hölle von Dachau wieder zu ihr kam. Aber die Schrecken der NS-Zeit wirken bis heute in ihr nach.
Im Jahr 2004 entstand im Auftrag des Bayerischen Rundfunks ein Dokumentarfilm über Frau Wrzesinski in der Reihe „Lebenslinien“, der in den Dritten Programmen der ARD ausgestrahlt wurde.
Ihr Lebensbericht liegt nun auch als Buch vor. Er wurde von Frau Wrzesinski im Herbst 2000 auf Tonband gesprochen und von Erdmuthe von Baudissin in Schriftform gebracht.
Das Buch kann uns bewusst machen, wie wenig wir noch immer über die NS-Zeit auf dem Land wissen. Und es ist ein großartiges Denkmal für die Figur des Vaters der Erzählerin, seinen selbstverständlichen Mut und seine Geradlinigkeit, die ihr, ihrem Kind und ihrem Mann das Überleben ermöglichte.
Anna Maria Wrzesinksi:
Es darf nicht sein!
Der Bericht einer Allgäuer Magd über eine lebensgefährliche Liebe
aufgezeichnet von Erdmuthe von Baudissin
128 Seiten, Taschenbuch, ISBN 978-3-89639-599-3, 9,80 €













