(openPR) Verwahrlosung, Kriminalität und Vergewaltigungen sind Erscheinungsformen von Gewalt, mit denen leider immer mehr Kinder und Jugendliche in ihrem Leben konfrontiert werden. Lorene Ross, die über 30 Jahre lang als Lehrerin an verschiedenen Grund- und Hauptschulen gearbeitet hat, präsentiert in ihrem Erzählband "Und es passiert immer wieder" die bewegenden Schicksale von Schülern, denen solches widerfahren ist. Dass die Autorin die teilweise schockierenden Fälle selbst miterlebt hat, macht ihre Berichte zu authentischen Schilderungen, die den Leser nachdenklich stimmen und zum Diskutieren anregen.
"Mit Kleinigkeiten fing es an" ist der Titel der Geschichte, die die Autorin im Deutschen Literaturfernsehen vorträgt. Ross erzählt darin vom Schicksal einer ihrer Schülerinnen aus einer dritten Grundschulklasse. Wie der Titel dieser Geschichte bereits andeutet, waren es zunächst einige "Kleinigkeiten", die Ross auf diese Schülerin, die sich bis dahin unauffällig verhalten hatte, aufmerksam werden ließen. Erst nach einiger Zeit musste Ross erkennen, dass diese "Kleinigkeiten" nur die Symptome eines viel schlimmeren Übels waren, das diesem armen Mädchen widerfahren war.
Ross’ Geschichten sind aber nicht nur authentische Berichte aus dem Schulalltag, sondern sie zeigen noch etwas ganz anderes: die vermeintliche ländliche Idylle existiert nicht. So spielte sich die Handlung ihrer Geschichte "Mit Kleinigkeiten fing es an" in einem Dorf mit 3.000 Einwohnern ab.
Lorene Ross, geboren 1951 in Rheinau, studierte an der Pädagogischen Hochschule in Esslingen, Heidelberg und Karlsruhe. Über dreißig Jahre übte sie ihren Beruf als Lehrerin aus. Seit 2005 widmet sie sich ihrem Hobby: dem Schreiben. Sie wohnt in Baden-Baden.










