(openPR) Sebastian Runge aus Meerbusch ist der alte und neue Deutsche Meister im Shuffleboard. Er verteidigte seinen Titel im neu errichteten Bundesleistungszentrum in Langenselbold (Hessen).
Auf den Plätzen zwei und drei folgten Dieter Hoffmanns (Meerbusch) und der erst 13-jährige Torben Hußmann aus Langenselbold.
Als der Schirmherr der Veranstaltung, Langenselbold's Bürgermeister Jörg Muth, am Samstag gegen 10 Uhr die 40 Teilnehmer sowie Zuschauer begrüßte, zeigte er sich beeindruckt von der Leistung der Shuffleboard-Mitglieder, die in wenigen Wochen ihr Bundesleistungszentrum quasi aus dem Nichts erschaffen haben.
Er war überrascht und erfreut zugleich über die hohe Anzahl Jugendlicher, die bei den 3. Deutschen Shuffleboard-Meisterschaften vertreten waren. Der jüngste Teilnehmer, Moritz Schlögl aus Langenselbold war gerade einmal 10 Jahre alt, brachte aber im Laufe der DM das Kunststück fertig, als einziger Spieler den späteren Deutschen Meister zu besiegen.
Neben dem Drittplatzierten Torben Hußmann konnten sich mit Marc Höntsch (7.) und Adrian Gepel (8.) weitere Jugendliche in die Top Ten spielen. Das Shuffleboard völlig unabhängig von Geschlecht und Alter gespielt werden kann, beweisen Rang 9 von Birgitt Hußmann und Rang 19 des mit 71 Jahren ältesten Teilnehmers Peter Nelsen aus Meerbusch (NRW).
Erstmals nahmen auch vier Vertreter aus Mecklenburg-Vorpommern an einer DM teil. Sie konnten sich naturgemäß noch nicht ganz nach vorne spielen, demonstrierten aber am Ende durch Willi (18.) und Torsten Wüsthoff (21.) wie schnell man bei diesem Sport seine Talente weiter entwickeln kann.
Die Zuschauerresonanz an den beiden Tagen war sehr gut, was vielleicht auch an der Neugierde vieler lag, das mit der Deutschen Meisterschaft gleichzeitig eröffnete Bundesleistungszentrum Shuffleboard (BLZ) einmal näher in Augenschein zu nehmen. Die erhöhte Aufmerksamkeit dürfte vor allem auch die Sponsoren der German Shuffleboard Association (GSA) gefreut haben, die nicht nur durch Banden- und Bannerwerbung für ihre Produkte und Dienstleistungen werben konnten, sondern insbesondere durch die professionell gestaltete Presse- und Medientafel positiv in Erscheinung traten.
Die Shuffleboarder nutzten die Gelegenheit, um am Samstag Abend nach Ende des ersten Wettkampftages ihre jährliche Mitgliederversammlung abzuhalten. Die verlief nach Abschluß der Arbeiten am neuen BLZ, für die das gesamte Helferteam unter Führung von Dieter Wüllner und Birgitt Hußmann besonderen Dank verdient, äusserst harmonisch und so konnten die erschienenen Mitglieder sich bald danach am reichhaltigen Buffet erfreuen und noch einige gemütliche Stunden miteinander verbringen.
Der Sonntag stand ganz im Zeichen der Endrunde, deren Teilnehmer zum Teil erst im Stechen ermittelt werden mussten. Zu breit ist mittlerweile die Spitze in Deutschland, als daß die Entscheidungen vorzeitig fallen. Bei vielen Spielen entschied erst die letzte Scheibe über Sieg oder Niederlage der Kontrahenten. Durchgeführt wurde das Stechen durch eine vom deutschen Verband eingeführte Neuerung, genannt SpeedShuffleboard. Hierbei treten die Spieler gleichzeitig zum Shoot Out gegeneinander an und vermitteln dem Zuschauer damit eine ähnlich spannende Atmosphäre wie beim Elfmeterschiessen im Fußball.
Nachdem die Endrundenteilnehmer auf diese Weise ermittelt wurden, hatten die Shuffler in Viertelfinal-, Halbfinal- und Finalspielen Gelegenheit ihr Können unter Beweis zu stellen. Hiervon machten sie auch reichlich Gebrauch, bevor die verdienten Sieger ihre Trophäen in Empfang nehmen durften.
Abschließend lässt sich sagen, dass die German Shuffleboard Association in weniger als 3 Jahren ihrem Ziel, Shuffleboard in Deutschland populär zu machen, durch die 3. Deutsche Meisterschaft im neuen Bundesleistungszentrum ein erhebliches Stück näher gekommen ist.
Alle, die Shuffleboard einmal ausprobieren möchten, sind herzlich eingeladen im BLZ in Langenselbold einmal vorbeizuschauen. Die jeweils gültigen Öffnungszeiten entnehmen Sie bitte der Tagespresse oder der Startseite von www.shuffleboarder.de .












