(openPR) Nun ist es amtlich: Deutschland sichert sich am letzten Tag der WM in Australien den 3. Platz und damit die Bronzemedaille.
Bei den Herren gewinnt Kanada Gold vor Titelverteidiger USA, auf dem 4. Platz landet Gastgeber Australien mit 9,5 Punkten Rückstand auf Team Germany.
Die deutschen Damen mit ihrem UN-Team überflügeln im letzten Durchgang noch Australien und belegen mit 0,5 Punkten Vorsprung Rang vier. Ein schönes Ergebnis. Die Medaillenränge gehen an Japan (erstmals Gold in Japan's Shuffleboard Geschichte), Kanada gewinnt Silber und Bronze geht an die USA.
Die deutschen Herren gewinnen also 43 ihrer 108 Spiele, in Prozent ausgedrückt heisst das 39,82 %. Dies hatten 4 "Sachverständige" Shuffleboard-Interessierte in unserer Umfrage vorausgesagt. Herzlichen Glückwunsch!
Bester Deutscher war wie im letzten Jahr Sebastian Runge mit 9 Siegen in 13 Spielen (69%). Er entwickelte sich im laufenden Wettbewerb zum "Canadian Nightmare" und schlug 5 seiner 6 kanadischen Gegner. Bitter für Kanada dabei besonders der letzte Durchgang, als Runge dem bis dahin unbesiegten Stan Prime den "Perfect Record" (komplette WM ohne Niederlage) verbaute.
Mit der letzten Scheibe verpasste Dieter Hußmann den 9. Sieg. Im "Präsidentenduell" unterlag er denkbar knapp US-Spieler Joe Messier, landete in der Endabrechnung mit 8 Siegen (62%) so auf Platz 2, war aber dennoch mit sich selbst und natürlich vor allem mit der Mannschaftsleistung hochzufrieden.
Als drittbester Deutscher schaffte Torben Hußmann 7 Siege (54%). Er lieferte dabei in den letzten beiden Runden die absolut spannendsten Matches ab, bei denen die Führung permanent wechselte. In beiden Spielen ging er schlußendlich als Sieger hervor und verdiente sich durch seine Leistungen den Respekt von Gegnern und Zuschauern.
Neuling Adrian Gepel belegt mit 4 Siegen aus 12 Spielen (33%) Platz 4 in der internen Wertung. Er profitierte enorm von dieser WM, denn sein Spiel entwickelte sich von Tag zu Tag besser. Seine weitere Entwicklung wird mit Interesse zu verfolgen sein.
Ebenfalls 4 Siege, allerdings bei 13 Spielen und damit (31%), hat Sven Wüllner auf seinem Konto. Er vervollständigt mit seinem Erfolg Deutschland's Konzept, junge Spieler und Spielerinnen zur Teilnahme zu ermutigen. Bei seiner bereits 2. WM-Teilnahme merkte man ihm deutlich die im letzten Jahr gewonnene Erfahrung an.
Erhard With sammelte 3 Siege in 10 Spielen (30%) und konnte somit viel zum deutschen Medaillengewinn beitragen.
WM-Neuling Dieter Wüllner holte als Debütant mehr als respektabel zu bezeichnende 3 Siege in 11 Spielen (27%) und wird mit vielen neuen Shuffleboard-Erkenntnissen die Heimreise antreten.
Oliver Schwarten gewann am letzten Spieltag ebenfalls sein 3. Spiel (von 13) und kam damit auf eine Quote von (23%). Sein unermüdlicher Einsatz für die Berichterstattung während der WM hätte auch sportlich eine noch bessere Ausbeute verdient gehabt. Er wurde dafür am Abend auf dem Award Banquet mit dem prestigeträchtigen "Sportmanship Award" ausgezeichnet.
Erich Rotheudt schlug sich während des gesamten Turniers wacker und konnte 2 Siege in 10 Spielen (20%) verbuchen.
Die deutschen Damen trumpften groß auf und sorgten mit ihren Erfolgen (insbesondere die beiden abschließenden Siege von Birgitt Hußmann und Lore Wüllner über Australien) für den sehr guten 4. Platz des UN-Teams.
Birgitt Hußmann war dabei mit 7 Siegen in 12 Spielen (58%) beste deutsche Spielerin und Garant für diesen Erfolg. Der Dank und die Anerkennung ihrer Mannschaftskolleginnen sind ihr dabei gewiß.
Die Überraschung dieser WM war Debütantin Lore Wüllner, die mit 6 Siegen in 12 Spielen (50%) glänzte. Auf sie wird in Zukunft sicherlich weiter zu achten sein.
Annelie With (4 Siege in 11 Spielen, 36%) und Helga Schuler (1/11/9%) komplettieren das tolle Abschneiden der deutschen Damen.













