(openPR) Tiefes Durchatmen im Hotel Berwanger Hof im Oberallgäu. Während die meisten Betriebe der Region im November ehrlich verdiente Betriebsferien machten, krönte der Obermaiselsteiner Familienbetrieb den Stress der 10-monatigen Umbauphase mit einem erstmals ganzjährig geöffneten Hotelbetrieb.
"Das war als Belastung für das Team schon grenzwertig" blickt die Chefin stolz auf das Geleistete zurück und zollt ihrer Mannschaft Respekt für verlässliches Durchhalten auch in Extrem-Situationen. Conny Berwanger: "Wir haben ohnehin schon das ganze Jahr improvisieren müssen und das setzte sich 'hoch 3' nach der Eröffnung des neuen Wellnessbereiches mit Schwimmbad fort." Allerdings: wer steckt 1, 6 Millionen in die neue Anlage um dann im Wellness-Monat November die Tore nicht zu öffnen?
Bauleiter Christian Berwanger: "Das war schon die richtige Entscheidung, die Anlage hat sich bewährt, kleine Kinderkrankheiten konnten sofort kuriert werden. Insgesamt bin ich aber froh, dass es jetzt vorbei ist und bei uns wieder Alltag einkehrt!" Alltag im neuen "AlpenSpa" heißt aber nicht nur, dass der Baustellenchef nun wieder die Kochmütze statt Bauhelm aufsetzt - das ganze Hotel hat einen Riesenschritt hin zum Wellness-Hotel gemacht. Cornelia Berwanger: "Das stellt alles bisher Praktizierte auf den Kopf. Die Gäste buchen kürzer und kurzfristiger aber auch zahlreicher als noch im vergangenen Jahr. " Der Grund: "Da setzt sich unser Marketing durch! Wir wollten den Stilwandel zum Wellnesshotel, haben dies in der Werbung transportiert und wir sind diesen Weg unbeirrt gegangen - da dürfen wir uns heute nicht beschweren!"
Mit einer 50 %-Belegung im November wurden alle Erwartungen übertroffen, zumal ein sehr großer Teil der Gäste auch aktiv Angebote des AlpenSpa nutzte. Veränderungen greifen nun auch auf traditionelle Buchungsmonate wie den Dezember. Conny Berwanger: "Die Leute rufen Abends an und reisen am nächsten Nachmittag für zwei Übernachtungen an, das hat es früher so nicht gegeben!" Auch der Restaurant-Betrieb liegt im Fahrwasser des Imagewandels. Christian Berwanger: "Die Leute wollen sehen, was hier passiert ist. Wir hatten noch nie so viele Buchungen für Weihnachtsfeiern wie in diesem Jahr." So setzt sich der Wandel fort - auch in Bereichen, die nicht direkt vom AlpenSpa-Betrieb betroffen sind.
Senior Berwanger sieht es gelassen: "So etwas muss jede Generation in einem Familienbetrieb bewältigen, das war bei uns damals bei den ersten großen Umbauten nicht anders!" Und das Wichtigste ändert sich für erfolgreiche Häuser sowieso nie: "Der Gast muss im Mittelpunkt stehen!"
Mehr Infos auch auf http://www.mein-allgaeu.com













