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Langes Sitzen im Büro erhöht Thromboserisiko

28.11.200814:09 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Langes Sitzen im Büro erhöht Thromboserisiko

(openPR) eurocom: Broschüre zu vorbeugender Venengymnastik veröffentlicht

Düren, 28. November 2008. Dass langes, unbewegliches Sitzen ein Risikofaktor für Thrombosen ist, ist schon länger bekannt. Bislang konzentrierte sich diese Erkenntnis hauptsächlich auf Langstreckenflüge. Aber auch im beruflichen Alltag droht den Beinvenen Ungemach: Stundenlanges Sitzen am Schreibtisch, so hat eine aktuelle Studie aus Neuseeland ergeben, erhöht ebenfalls die Gefahr, an einer tiefen Beinvenenthrombose zu erkranken. Umso wichtiger, dass sich Betroffene ausreichend bewegen, immer wieder aufstehen und anstelle von Telefonaten und Emails den persönlichen Kontakt zu den Kollegen im Nachbarbüro suchen.



Eine weitere Vorbeugung sind außerdem spezielle gymnastische Übungen, die Jeder zu Hause oder am Arbeitsplatz leicht selber durchführen kann. Die eurocom e. V. (Europäische Herstellervereinigung für Kompressionstherapie und orthopädische Hilfsmittel) hat die wichtigsten venengymnastischen Übungen jetzt in einer kleinen Broschüre zusammengefasst, die auf ihrer Internetseite (Downloadbereich: http://www.eurocom-info.de/index.php?id=85) herunter geladen werden kann. Zu allen Übungen gibt es neben einer Beschreibung auch anschauliche Zeichnungen. Ärzte können diese Broschüre beispielsweise als Serviceleistung betroffenen Patienten geben oder sie auf diese Möglichkeit hinweisen.

Dr. Ernst Pohlen, Geschäftsführer des Industrieverbandes, nennt noch eine weitere sinnvolle Prophylaxemaßnahme gegen Venenerkrankungen: „Medizinische Kompressionsstrümpfe der Kompressionsklasse I und spezielle Reisestrümpfe sind hervorragend geeignet, Venenerkrankungen vorzubeugen. Wer viel sitzt oder steht oder eine längere Urlaubsreise plant, sollte diese Strümpfe vorsorglich tragen. Sie sind im Sanitätshaus erhältlich.“

In der neuseeländischen Studie wurden 97 Patienten untersucht, bei denen in den vergangenen zwölf Monaten eine tiefe Beinvenenthrombose oder eine Lungenembolie diagnostiziert worden war.
Die Forscher kamen dabei zu dem Ergebnis, dass sich das Risiko, an einer tiefen Beinvenenthrombose zu erkranken, mit jeder Stunde um 10% erhöht. Steht der Betroffene innerhalb einer Stunde nicht ein einziges Mal auf, steigt dieses Risiko sogar auf 20% an.
Die Studie von Jill West et.al. mit dem Titel „A case-control study of seated immobility at work as a risk factor for venous thromboembolism“ wurde in der diesjährigen Mai-Ausgabe der Fachzeitschrift Journal of the Royal Society of Medicine veröffentlicht.

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