(openPR) Rund ein Jahr nach der Einrichtung des „Überregionalen Förderzentrums Harz“ wurde die Steuergruppe mit der Aufnahme der Hochschule Harz kürzlich erweitert. Den Kooperationsvertrag unterzeichneten der Rektor der Hochschule Harz, Prof. Dr. Armin Willingmann, und Dirk Clement, Schulleiter der Marianne-Buggenhagen-Schule, bereits im Oktober in Darlingerode.
„Mit der Integration der Hochschule Harz in unser Netzwerk vervollständigen wir den Kreis wichtiger Initiatoren“, hob Koordinator und Schulleiter Dirk Clement hervor. Umrahmt wurde die Zusammenkunft durch ein buntes Programm des Musikprojekts „Drei Wünsche frei“, das von Schülerinnen und Schülern der Marianne-Buggenhagen-Schule ausgerichtet wurde. Diese Förderschule für Körperbehinderte ermöglicht allen Schülern einen gleichwertigen Schulabschluss, u. a. den Hauptschul- und Realschulabschluss sowie den erweiterten Realschulabschluss. Daneben kann bei entsprechenden Leistungsvoraussetzungen das Abitur im kooperierenden Osterwiecker Fallsteingymnasium abgelegt werden.
Verbunden mit einem herzlichen Dank an alle Partner für die intensive Projektbegleitung und Innovationskraft stellt Schulleiter Clement das zentrale Ziel, fachliche Kompetenzen künftig stärker zu bündeln und zu vernetzen, in den Mittelpunkt. Für das folgende Schuljahr sei darüber hinaus angestrebt, die Zusammenarbeit mit den Schülerräten auszubauen, so Clement.
„Als wichtiger Bestandteil der Bildungslandschaft und der Region stellen uns gern sozialer Verantwortung“, so Hochschul-Rektor Prof. Dr. Armin Willingmann nach Unterzeichnung des Kooperationsvertrages. Die Hochschule Harz sieht ihre Aufgabe darin, vor allem die Fortbildung der Lehrer mit zu begleiten und an der Umsetzung einzelner Projektaktivitäten mitzuarbeiten. „Mit nachgefragten, zielgruppenorientierten Programmen wie beispielsweise der erfolgreichen KinderHochschule und GenerationenHochschule haben wir in den letzten Jahren bereits ein attraktives Programm für kleine und große Bürger der Region geschaffen und möchten unser erworbenes Know-How auch in dieses Netzwerk einbringen“, bedankte sich Rektor Willingmann für die Aufnahme in die „Familie des Überregionalen Förderzentrums Harz“.
Die Hochschule Harz wird das Förderzentrum beispielsweise mit Exkursionen auf den Campus und der Ausrichtung von Informationsveranstaltungen unterstützen, um künftig noch konsequenter körperbehinderte Schüler auf einen akademischen Beruf vorzubereiten. Die gemeinsamen Aktivitäten sollen dazu dienen, Neugier und Interesse an ausgewählten Bildungsinhalten zu wecken und geeignete Schüler für ein späteres Studium zu sensibilisieren. Auf Basis des Frühstudierendenprogramms der Hochschule Harz soll auch der Begabtenentwicklung besondere Beachtung gewidmet werden.













