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„Kuckuckskind“ - Ein Roman zum Vaterschaftstest

28.11.200808:39 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Der Roman Kuckuckskind erzählt die Geschichte zweiter Lehrerinnen, dreier Vaterschaftstests, eines Mordes und weiterer abstruser Vorkommnisse, die schließlich ein recht unkonventionelles Ende nehmen. Es handelt sich dabei um eine leichte Lektüre, die nebenbei auch das Thema „Vaterschaftstest“, wie üblich wenig differenziert, aufgreift.


Wie auch viele deutsche Politiker verwendet die Autorin die Begriffe DNA-Analyse und Gen-Analyse synonym. Dies ist falsch, ruft aber in der aktuellen gesellschaftlichen Diskussion unnötige Vorurteile gegen DNA-Analysen hervor. Vielleicht rührt das Mißverständnis daher, daß man das Ergebnis einer DNA-Analyse etwas unglücklich mit „genetischem Fingerabdruck“ bezeichnet. Bei einer DNA-Analyse werden aber lediglich nicht- kodierende oder Eigenschaften des Menschen bestimmende Abschnitte des Erbgutes untersucht, die dann einen individuellen Fingerabdruck ergeben. Aus diesem ist aber – genau wie beim klassischen Fingerabdruck – keine weitere Information herauszulesen, außer dem Geschlecht (XX für weiblich oder XY für männlich). Bei einer Gen-Analyse werden dagegen Bereiche der DNA untersucht, die ggf. für Krankheiten oder andere Eigenschaften des Menschen verantwortlich sind. Beim Vaterschaftstest wird lediglich eine DNA-Analyse durchgeführt, die keine weiteren Rückschlüsse auf Veranlagung zu Krankheiten oder ähnliches zuläßt.
Im Roman „Kuckuckskind“ wird mit dem Thema Vaterschaftstest auch gesellschaftskritisch umgegangen. Letztlich zieht die Autorin den Schluß, daß eine Kette unglücklicher Ereignisse gar nicht stattgefunden hätte, wären keine Vaterschaftstests durchgeführt worden. Dabei propagiert sie, daß es durchaus in Ordnung ist, einem gutgläubigen Ehemann ein Kind „unterzuschieben“, das biologisch nicht seines ist. Letztlich sollte der Betroffene in einer aufgeklärten und modernen Gesellschaft am Treffen einer solch schwerwiegenden und weitreichenden Entscheidung doch zumindest mitbeteiligt sein. Auch darf man nicht vergessen, daß ohne entsprechenden Vaterschaftstest die Auflösung der Geschichte am Ende nicht möglich gewesen wäre und der Leser gar nicht erfahren hätte, wer nun wirklich der Vater war – auch wenn man dieses aus der nicht sehr komplizierten Handlung auch schon vorher entnehmen konnte.
Die Behandlung des Vaterschaftstests in der Literatur zeigt, daß es ein aktuelles Thema ist und die Möglichkeiten der modernen Forschung und Technik aus dem gesellschaftlichen Leben nicht mehr wegzudenken sind.
Das Buch:
Ingrid Noll, Kuckuckskind, Verlag Diogenes, Juli 2008

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