(openPR) Nürnberg, 24.November 2008 - SEMIKRON präsentiert als erster Hersteller eine Steuerungsplattform mit vielseitige Funktionen für IGBT-Module und -Systeme.
Der digitale SKYPER 52 steuert bereits heute erfolgreich IGBT-Module und wird zunehmend in Systemen der Firma SEMIKRON eingesetzt. Die erweiterte Funktionsvielfalt bietet Flexibilität für den Anwender und die verringerte Bauteilanzahl sichert die Robustheit des Treibers. Immunität gegen Störeinflüsse wird durch hohe Signalintegrität gewährleistet. Der Treiber kommuniziert digital via CAN Input/ Output zwischen Controller und Leistungsmodul. Somit ist der SKYPER 52 optimal ausgestattet für den Einsatz in Systemen, die IGBT-Module und Treiber, Kondensatoren, Kühlung und Controllerhardware beinhalten.
Der digitale SKYPER übersetzt mit hoher Signalintegrität, also eindeutigen Logikpegeln, die Schaltbefehle des Controllers für die Leistungshalbleiter und steigert dadurch die Resistenz gegen Störeinflüsse. Die Flexibilität erhält der Entwickler durch ein individuell programmierbares Schaltverhalten. Spannungswechsel können somit optimiert und die EMV Immunität gewährleistet werden. Aufwändige Filterschaltungen entfallen und der Anwender erreicht eine Kostenersparnis. Die erhöhte Funktionsvielfalt des digitalen SKYPER 52 ermöglicht weitere Einstellungen, wie die sequentielle Abschaltung der IGBTs bei einer Fehlermeldung.
Der SKYPER 52 arbeitet mit differentiellen Signalen niedriger Spannung. So kann der Gate Treiber die Niederspannungssignale 3,3V und 5V des Controllers ohne Pegelwandler verarbeiten. Die Störsignalfestigkeit wird dadurch zusätzlich erhöht. Die hohe Leistungsfähigkeit des SKYPER 52 erlaubt sowohl stromintensive Anwendungsfelder bis 9000 A als auch hochfrequente Bereiche bis 100KHZ. Eine galvanische Trennung zwischen Controller und Leistungsmodulen widersteht Spannungen bis zu einer Höhe von 4KV. Der digitale Treiber ist ROHS konform und geeignet für Spannungsklassen von 1200V und 1700 V.
Die Digitaltechnik bietet, gegenüber der Analogtechnik, komplexen Funktionalitäten ohne aufwendige Schaltungen. „Die Forderungen vieler Anwender nach einfacher Integration der Ansteuerelektronik in Leistungssysteme und die Verschmelzung der Treiber- und Mikrokontrollerschnittstellen werden den Wandel von analogen zu digitalen Ansteuerungen weiter beschleunigen“, sagt Johannes Krapp, Produktmanager bei Semikron.













