(openPR) Kirchner + Robrecht management consultants veröffentlicht Marktübersicht aktueller eReader
26. November 2008 |15:00
Welche eReader wird es 2009 im deutschen Markt geben?
Welche Bedeutung haben eReader für Verlage?
Berlin – Die zunehmende Digitalisierung stellt die Verlage vor immer neue Herausforderungen. Aktuell besonders spannend ist die Einführung der eReader, denn diese eröffnen den Verlagen Chancen zur Erschließung neuer Zielgruppen. Der Blick auf die Verkaufszahlen in den USA zeigt: die zweite Generation der elektronischen Lesegeräte trifft endlich auf nennenswerte Nachfrage. Doch wer sich einen Marktüberblick über die Geräte verschaffen möchte, der hat es nicht leicht. Sonys eReader und Amazons Kindle sind in den Medien so präsent, dass man denken könnte, es gäbe keine Alternativen. Doch gibt es schon jetzt eine Reihe weiterer Anbieter mit sehr interessanten Produkten. Kirchner + Robrecht management consultants hat sich den Markt angesehen und 19 Geräte ausgemacht, die auf unterschiedliche Formate und Produktdetails setzen.
Welche eReader wird es 2009 im deutschen Markt geben?
Sony und Amazon stehen in Deutschland in den Startlöchern. Sony hat seine Produkteinführung für Februar 2009 angekündigt. Und wahrscheinlich ist, dass Amazon die Japaner nicht einfach davon ziehen lässt und seinen Kindle auch zu diesem Zeitpunkt präsentieren wird. Daneben kommen die baugleichen Geräte BeBook und der eReader von Hanlin nach Deutschland. Beide zeichnen sich -im Unterschied zu den Produkten von Amazon und Sony - dadurch aus, dass sie viele unterschiedliche Formate lesen können. Bereits im Handel sind der niederländische iRex Digital Reader, das amerikanische JetBook und das französische CyBook. Und fast marktreif sind Angebote mit einem flexiblen Display (Plastic Logic Reader) sowie der Readius, ein portables Lesegerät zum Zusammenrollen. Weitere Geräte sind in China, Taiwan und den USA bereits am Markt oder stecken in der Entwicklung - und auch diese Geräte wird es wahrscheinlich mittelfristig in Deutschland zu kaufen geben. „Der Markt kommt in Bewegung“, verspricht Dr. Marco Olavarria, geschäftsführender Gesellschafter von Kirchner + Robrecht management consultants. „Höchste Zeit für die Verlage, sich Gedanken darüber zu machen, wie sie mit der neuen
Technologie umgehen werden.“
Was bedeuten eReader für Verlage?
Die zweite Generation der eReader wird auch in Deutschland auf eine gewisse Nachfrage treffen und insbesondere den Buchmarkt, aber auch den Zeitschriften- und Zeitungsmarkt beeinflussen. „Die Chancen auf die Erschließung neuer Marktsegmente sind groß. Wer sie nutzen möchte, der sollte das Kaufverhalten und die technologische Entwicklung genau beobachten und vor dem Markteintritt eine geeignete Strategie entwickeln“, rät Jens Löbbe von Kirchner + Robrecht management consultants und Mitglied im Sprecherkreis des Arbeitskreises elektronisches Publizieren (AKEP). Sinnvoll kann der Markteintritt zu einem möglichst frühen Zeitpunkt sein - etwa für Publikationen, die sich an eine technisch versierte und innovationsfreudige Leserschaft richten. Der Vorteil: Man ist von Anfang an dabei und kann sich frühzeitig Marktanteile sichern. Oder aber ein Verlag wartet erst einmal ab, bis eine größere Gerätebasis die Ansprache breiterer Zielgruppen erlaubt. So kann man aus den Fehlern anderer lernen. „Wie auch immer die Entscheidung ausfallen mag, wichtig ist es, sich heute mit dem Thema zu beschäftigen. Denn die Erschließung dieses kommenden Segments erfordert insbesondere für Buchverlage ein Umdenken bei Geschäftsmodellen, aber auch hinsichtlich des Datenmanagements und der
Herstellungsprozesse“, empfiehlt Jens Löbbe.
Die Marktübersicht eReader kann kostenlos über www.kirchner-robrecht.de bezogen werden.










