(openPR) The Exhibition about Aboriginal Art
Wenn am 25.12.2008 in deutschen Kinos der 20th Century Fox Film “Australia” von Regisseur Baz Luhrmann mit Nicole Kidman und Hugh Jackman anläuft, rückt der fünfte Kontinent wieder besonders in den Mittelpunkt des Interesses. In diesem bildgewaltigen Leinwandepos spielt auch die Kultur und das Leben der Aborigines eine wichtige Rolle. Für alle, die mehr über die älteste, bis heute existierende Kultur der Erde und die Kunst der Aborigines erfahren möchten, bietet die Ausstellung “AUSTRALIA – DREAMINGS“ ab 14. Dezember im Art Center Berlin eine einzigartige Gelegenheit.
Die Werke bedeutender Protagonisten der indigenen Kunstszene wie Emily Kame Kngwarreye, Paddy Sims Japaljarri, Minnie Pwerle, Long Jack Phillipus Tjakamarra, Makinti Napanangka, Eubena Nampitjin, Ronnie Tjampitjinpa, Dorothy Napangardi, Gloria Petyarre, Elisabeth Nyumi, Helicopter Tjungurrayi, Shorty Jangala, Kudditji Kngwarreye, June Bird Ngale, Walankura Napanangka, Pansy Napangardi, Warlimpirringa Tjapaltjarri, Naata Nungurrayi u.v.a. sind in der Ausstellung vertreten. Informationen über Geschichte und Mythos dieser Kultur, die Musik der Aborigines, eindrucksvolle Bilder des renommierten australischen Fotografen Wayne Quilliam und der 60 min. Film “Singing the Milky Way – A Journey into the Dreaming“ des Amerikaners David Betz ergänzen die Ausstellung.
Die “Dreamings“ der Australischen Aborigines sind Geschichten und Mythen der Schöpfung und Ausdruck der spirituellen Verbindung zu ihrem Land. Zugleich sind sie die ältesten bis in die heutige Zeit von Generation zu Generation überlieferten kulturellen Zeugnisse der Menschheit. Ihr Ursprung liegt mehr als 40.000 Jahre zurück.
Mit ihren Ritualen, Gesängen und Tänzen, Geschichten, Felszeichnungen, den Körperbemalungen und flüchtigen Zeichnungen im Sand vermochten es die Aborigines über Jahrtausende hinweg, ihre Kultur bis in unsere Tage lebendig zu erhalten. Weder die Kolonialisierung ihres Kontinents, durch die sie beinahe vollständig ausgerottet wurden, noch die moderne Zivilisation, konnten ihre kulturelle Identität und die Überlieferung der Dreamings zerstören.
Dass vor fast 40 Jahren einige Aborigines begannen ihre Dreamings mit Acrylfarbe auf Leinwand zu malen, kann als Ausgangspunkt einer indigenen zeitgenössischen Kunstauffassung angesehen werden.
Hervorragende Werke befinden sich inzwischen weltweit in bedeutenden Museen und privaten Sammlungen und erzielen bei Auktionen Spitzenpreise in Millionenhöhe. Die Faszination der geheimen Symbolik, in die kein Außenstehender völlig einzudringen vermag, und die magische Wirkung der Linien, Farben und Formen lassen die Auseinandersetzung mit den Werken zu einem Erlebnis werden.













