(openPR) Hannover, 21. November 2008. Am 10. Dezember 2008 debütiert Andris Nelsons an der Staatsoper mit „Turandot“ in der Inszenierung von Doris Dörrie und kehrt damit nach über einem Jahr an ein Berliner Opernhaus zurück.
Seit 2007, als er „La Bohème“ und eine „Wagner“-Gala an der Deutschen Oper Berlin dirigierte, ist viel passiert in der Karriere des heute 30jährigen. Mit diesen ersten Berlin-Projekten und einem „Einspringer“ beim Tonhalle Orchester Zürich betrat Nelsons damals die internationale Bühne. Heute ist der Geheimtipp aus Riga einer der gefragtesten Newcomer – im Juni 2008 sprang er an der Wiener Staatsoper für Seiji Ozawa ein, die Bayreuther Festspiele haben ihn bereits für Sommer 2010 engagiert, und in Saison 2009/10 wird er erstmals auch am Royal Opera House Covent Garden dirigieren.
Seit September 2008 ist Andris Nelsons Music Director des City of Birmingham Symphony Orchestra. Er bemüht sich, Konzert- und Opernrepertoire gleichermaßen viel Aufmerksamkeit und Energie zu widmen. So dirigierte er im vergangenen Oktober eine konzertante „Bohème“ in der Symphony Hall seines neuen Orchesters in Birmingham, die in der englischen Presse viel Lob erntete. Sein Ruf ist bereits weit über die Grenzen Europas gedrungen, dieses Jahr debütierte er bei den großen Sinfonieorchestern in Cleveland, Los Angeles und Pittsburgh.
„Turandot“ unter der Leitung von Nelsons war erst im Juni 2008 an der Hamburgischen Staatsoper zu erleben, im Rahmen dieser „Turandot“-Produktion dirigiert er allerdings erstmals den von Luciano Berio komponierten Schluss der Oper. Weitere Vorstellungen finden am 14., 20. und 23. Dezember statt. Und das nächste Opernprojekt in Berlin folgt nur 4 Monate später, mit „Eugen Onegin“ ab 30. April 2009 an der Deutschen Oper.




















