(openPR) 15.000 Volt Spannung ab dem 24. Oktober / Bahn warnt vor lebensgefährlichem Leichtsinn
(Frankfurt am Main, 22. Oktober 2003) Ab dem Freitag, dem 24. Oktober stehen die Oberleitungen der Rodgau-S-Bahn dauernd mit 15.000 Volt unter Spannung. Beide Rodgaustrecken von Offenbach-Bieber nach Ober-Roden und nach Dietzenbach werden um 6 Uhr morgens unter Strom gesetzt. Dadurch wird die Vorraussetzung geschaffen für die erforderlichen Probefahrten der S-Bahn ab Anfang November. Fahrplanmäßig für die Öffentlichkeit in Betrieb genommen wird die Strecke am 14.12.2003. Wer sich in der Nähe der Leitung aufhält, muss einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten, um Gefahren für Leib und Leben zu vermeiden.
Wenn man der mit 15.000 Volt geladenen Oberleitung – die heimische Steckdose gibt nur 220 Volt her - zu nahe kommt, begibt man sich in akute Lebensgefahr. Dabei muss man noch nicht einmal die Oberleitung berühren - der Strom kann aus der Leitung überspringen und denjenigen, der in der Nähe ist, lebensgefährlich verletzen.
Schilder und Hinweistafeln warnen vor den Gefahren. Trotzdem kommt es immer wieder zu Unfällen mit Bahnstrom, vor allem von Kindern und Jugendlichen, die Bahnanlagen als Spielplätze ansehen und Masten als Klettergerüste benutzen. Erhebliche Verletzungen, oft auch mit tödlichem Ausgang, sind die Folge. Auch beim Drachensteigenlassen an den S-Bahn-Strecken ist jetzt erhöhte Vorsicht erforderlich, da sich ab jetzt eine stromführende Oberleitung in der Nähe befindet. Die Bahn bitte in diesen Fällen Standorte zu wählen, die sich in ausreichender Entfernung befinden.
DB ProjektBau GmbHTorsten SälingerStellv. Pressesprecher











