(openPR) Deutsche Repräsentanz der „Investment Support and Promotion Agency of Turkey“ (ISPAT) unterstützt Standortgründung in der Türkei
Köln, 18. November 2008. Die Unternehmensgruppe Michelfelder, die als Spezialist für Edelstahlanfertigungen und Sonderlösungen in der Kurzrohrherstellung primär für die Automobilzuliefer- und Thermotechnikindustrie als Zulieferer tätig ist, eröffnet einen neuen Standort in der Türkei. Das Unternehmen folgt damit einem neuen Trend, das enorme Wirtschaftpotenzial des Landes am Bosporus auszuschöpfen. Weitreichende Reformen zur Wirtschaftsförderung, die seit dem Amtsantritt von Premierminister Erdogan sukzessive erlassen wurden, begünstigen dortige Investitionen. Gerade für ausländische Investoren stellt die Türkei daher ein begehrtes Ziel dar.
Nach dem Grundsatz „Neue Märkte verlangen neue Herausforderungen“ wird bei dem 1970 gegründeten und familiengeführten Unternehmen Michelfelder schon immer gehandelt. Die Firmenstrategie sieht daher vor, sich neuen aufstrebenden Märkten anzunehmen und ist so klar auf Auslandsniederlassungen ausgerichtet. Mit der Gründung des neuen Produktionsstandortes im türkischen Bursa, 90 Kilometer südlich von Istanbul, folgt das Unternehmen mit Hauptsitz im schwäbischen Fluorn-Winzeln allerdings nicht nur der Firmenphilosophie, sondern auch einem neuen Trend: „Zahlreiche ausländische Unternehmen drängen derzeit auf den türkischen Markt. Insbesondere die Automobil- und Thermotechnikindustrie ist dort stark vertreten. Als Zulieferer und enger Partner dieser Branchen möchten wir die Wege zu unseren Kunden verkürzen. Darüber hinaus wollen wir zusätzliches Potenzial, das durch ideale Wirtschaftsbedingungen in der Türkei gegeben ist, nutzen“, so Geschäftsführer Klaus Michelfelder, der Sohn des Unternehmensgründers. „Besonderer Dank gilt hierbei sicherlich der ‚Investment Support and Promotion Agency of Turkey’, die uns bei unserem Türkeivorhaben tatkräftig unterstützt hat“, so Michelfelder weiter.
Unterstützung durch die ISPAT
Hilfe bei der Standortgründung in der Türkei erhielt Michelfelder von der Deutschen Repräsentanz der „Investment Support and Promotion Agency of Turkey“ (ISPAT). Die ISPAT ist eine international aufgestellte Wirtschaftsförderungsagentur, die ausländische Unternehmen bei ihren Investitionsvorhaben in der Türkei unterstützt. Der Präsident der ISPAT, Alpaslan Korkmaz, ist Premierminister Erdogan direkt unterstellt und diesem zur Berichterstattung verpflichtet. Bislang ist die ISPAT in 14 Ländern vertreten. Zum Jahresbeginn 2008 übernahm der Kölner Unternehmer Michael Maasmeier, Geschäftsführer der Agenturgruppe Counterpart, die deutsche Repräsentanz der Behörde. „Die ISPAT ist ein One-Stop-Shop. Interessierte Investoren wenden sich mit Anfragen an uns als deutsche Repräsentanz. Wir können dann erste konkrete Auskünfte geben und den Kontakt zur ISPAT-Zentrale in der Türkei herstellen“, so Maasmeier.
Ein Vorteil der ISPAT ist, dass sie äußerst erfolgsorientiert und mit den Ministerien auf Augenhöhe arbeitet. Auf diese Weise wird die Kommunikation der deutschen Investoren mit den türkischen Behörden erheblich erleichtert und ihr Eintritt in den türkischen Markt beschleunigt. So sind Firmengründungen ausländischer Investoren schon innerhalb weniger Tage möglich.








