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Frauen sind die Verliererinnen der rot-grünen Rentenkürzungspläne

01.01.200410:00 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Anrechnung von Ausbildungszeiten wird Frauen in besonderem Maß treffen

23. Oktober 2003: Zu den Rentenkürzungsplänen der rot-grünen Bundesregierung erklärt die Vorsitzende der Gruppe der Frauen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Annette Widmann-Mauz MdB:



Frauen sind wieder einmal die Leidtragenden bei den sozialen Kürzungsplänen von Rot-Grün.

Insbesondere die von der Bundesregierung geplante Kürzung bei der Anrechnung von Ausbildungszeiten wird Frauen in besonderem Maß treffen, weil sie im Durchschnitt sowieso schon auf weniger Beitragsjahre verweisen können als Männer. Wenn jetzt noch Anrechnungszeiten gestrichen werden sollen, drohen viel zu vielen Frauen weitere Renteneinbußen.

Nach Angaben der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) kann die geplante Streichung der Anrechnungszeiten für Ausbildung im Alter für Frauen und Männer bis zu fünf Prozent weniger Rente bedeuten. So kann eine spätere Rentnerin oder ein späterer Rentner durch die Planungen der Bundesregierung bis zu 58,79 Euro/Monat verlieren! Eine Frau mit 400 Euro Rente und insgesamt 30 Versicherungsjahren würde z. B. für 3 Schuljahre rund 30 Euro/Monat weniger bekommen. Dieselbe Frau muss dann auch noch nach den Plänen der Bundesregierung zusätzlich 3,40 Euro/Monat mehr zur gesetzlichen Pflegeversicherung zuzahlen!

Wo bleibt hier der Aufschrei der SPD-Frauen, der bei der Kürzung der Erziehungszeiten im Rahmen der Rentenreform in den 90er Jahren noch so deutlich vernehmbar war? Die negativen Auswirkungen dieser damaligen Maßnahme auf Frauen sind heute deutlich spürbar - und Rot-Grün will nichts desto trotz weiterer Anrechnungszeiten streichen!

Die Rentenbeschlüsse der Bundesregierung bedeuten insgesamt eine faktische Rentenkürzung. Rentnerinnen und Rentner müssen ab 2004 den vollen Beitrag zur Pflegeversicherung bezahlen. Zudem werden ihre Bezüge 2004 nicht erhöht. Die geplante Verschiebung der Rentenauszahlung auf das Monatsende komplettiert die rot-grünen Kürzungspläne.

Die durchschnittliche Rente von Frauen ist deutlich niedriger als die der Männer. Jede Kürzung bei der Anrechnung von Ausbildungszeiten wirkt sich so doppelt und dreifach negativ aus.

Frauen mit Kindern haben in den meisten Fällen keine durchgängigen Erwerbsbiographien, sie verdienen durchschnittlich weniger als Männer und arbeiten viel häufiger in Teilzeit. So kommt es, dass die Durchschnittsrente im Jahr 2002 für Männer bei 1.157 Euro in den alten und bei 1.165 Euro in den neuen Bundesländern lag, bei Frauen jedoch bei durchschnittlich nur 593 bzw. 706 Euro. Bei solch niedrigen Frauenrenten sind Kürzungen ganz besonders schmerzhaft!

Gerade die Frauen sind es, die durch die Erziehung von Kindern einen, wenn nicht den elementaren Beitrag zum Fortbestand der umlagefinanzierten Rentenversicherung leisten. Dass insbesondere Frauen nun mit Rentenkürzungen bestraft werden sollen, ist für die Union nicht hinnehmbar!

Autor(en): Annette Widmann-Mauz

 

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