(openPR) Bonn, 14. November 2008. Mit Dito 4.0 veröffentlicht Ontopica eine neue Version der Online-Plattform für E-Partizipation. Die Web 2.0 Dialogplattform ermöglicht großen Gruppen, ihre Vorschläge und Ideen zu einem Thema einzubringen, fortzuentwickeln und abzustimmen.
Dito ist in erster Linie zur Durchführung von Online-Diskursen gedacht, bei denen große Gruppen von Menschen in Entscheidungsprozesse mit einbezogen werden sollen. Das sind zum Beispiel Kommunen, die ihre Bürger über das Internet an der Haushaltsplanung beteiligen (wie zuletzt der Bürgerhaushalt im rheinischen Bergheim) oder politische Institutionen, die in Dialog mit den Bürgern treten wollen. Ebenso wird die Software in Unternehmen eingesetzt, zum Beispiel zur Moderation von Stakeholder-Dialogen oder die Begleitung von Change Management Prozessen, aber auch für dialogorientierte Unternehmenskommunikation.
Dito wurde vom Fraunhofer Institut für Intelligente Autonome Systeme entwickelt und ist in vielen Projekten erfolgreich zum Einsatz gekommen. Seit 2006 entwickelt und vertreibt das Bonner IT-Unternehmen Ontopica die Dialog-Plattform weiter.
Das neue Dito 4.0 intergiert verschiedene Web 2.0 Anwendungen und Dienste in einer gemeinsamen Oberfläche: Community- und Vernetzungsfunktionen für die Teilnehmer, Content-Management für die Redaktion, Foren, Blogs, Wikis, Umfragen und Rating-Funktionen für die Inhalte. Je nach Art des Online-Dialoges können die Tools flexibel miteinander kombiniert werden: Für manche Beteiligungsprozesse reichen einfache Formulare zur Eingabe und Bewertung von Vorschlägen aus, in anderen werden tiefe Diskussionen geführt oder Empfehlungen in Wikis ausgearbeitet. Für die Moderatoren stehen außerdem eine Reihe von Feedback- und Auswertungsfunktionen zur Verfügung. Dadurch erhalten die Initiatoren von Dialogen belastbare Indikatoren für anstehende Entscheidungen.
Ontopica-Geschäftsführer Thomas Krämer ist überzeugt, dass online-Beteiligungsverfahren in den nächsten Jahren ein starkes Wachstum bevorsteht: "Wir gehen davon aus, dass die Nutzung des Internet für strategische und politische Dialoge zunehmen wird. Eine transparente und offene Dialogkultur mit Interessengruppen, Mitarbeitern oder Wählern ist eine wichtige Grundlage für nachhaltige Entscheidungen. Und schließlich hat nicht zuletzt der Wahlkampf in den USA sehr eindrucksvoll bewiesen, wie erfolgreich derartige Konzepte sein können."











