(openPR) itchy feet, das Magazin für Bildung und Karriere im Ausland, Ausgabe 2009. Fast die ganze Welt steht jungen Menschen mittlerweile über die verschiedensten Programme wie Schüleraustausch, Freiwilligendienste oder Auslandssemester offen. Doch im Gegensatz zu Schülern, Abiturienten und Studierenden, scheinen sich Auszubildende nicht so recht ins Ausland zu trauen.
Dieser Tatsache ist Anne-Line Hannesen, Bildungsberaterin bei weltweiser, auf den Grund gegangen. „Es gibt verschiedene Wege, einen Teil seiner Ausbildung in einem anderen Land zu absolvieren – allerdings ist das Unterfangen meist mit viel Eigeninitiative verbunden“, erklärt sie. Ein Großteil der deutschen Azubis ist gar nicht darüber informiert, dass man seit 2005 theoretisch bis zu einem Viertel seiner Ausbildungszeit im Ausland verbringen darf. Interessierte Auszubildende sollten sich zunächst an ihre Berufsschulen, überbetriebliche Ausbildungszentren und die Industrie- und Handelskammer ihrer Region wenden und nach bestehenden Programmen fragen, so Hannesen. Je nach Branche und je nach Initiative seitens der genannten Anlaufstellen finden meist mehrwöchige Ausbildungsabschnitte fern der Heimat und teilweise auch Gegenbesuche ausländischer Azubis in Deutschland statt. Glück haben Lehrlinge global agierender Konzerne, die betriebsintern ihre eigenen Austauschprogramme entwickelt haben.
Die intensive Beschäftigung mit dem Thema und die Recherche nach spezifischen Programmen und Angeboten führt die Bildungsberaterin zu dem Schluss, dass eben nicht nur Gymnasiasten und Studierende ins Ausland gehen können, sondern dass die Welt auch Auszubildenden offen steht. Es scheint wünschenswert, dass mehr Berufsschullehrer ihre Azubis motivieren und dass zugleich mehr ausbildende Betriebe sich der Möglichkeit öffnen, ihre Lehrlinge ins Ausland zu schicken. Der ganze Artikel kann im Online-Magazin itchy feet eingesehen werden:
www.itchy-feet.net/onlinemagazin_6/JobsPraktika/jp_auszubildender_ausland.htm












