(openPR) Presseerklärung anläßlich des Staatsbesuches des turkmenischen Präsidenten Gurbanguly Berdimuhamedov in Deutschland
Mit schnellen Schritten entwickelt sich Turkmenistan wirtschaftlich und politisch immer mehr zu einer „Schweiz Mittelasiens“. Dafür sind auch die wichtigen Erdöl- und Erdgasfunde verantwortlich, deren Bedeutung nach der Entdeckung des weltweit viertgrößten Erdgasfeldes bei Yöletan Osman noch zugenommen haben. Sollte sich die Ergiebigkeit des Erdgasfeldes auch nach weiteren Untersuchungen bestätigen, würde Turkmenistan zum Herzstück des Nabucco-Projektes werden.
Unterstützt wird die positive wirtschaftliche und politische Entwicklung Turkmenistans durch den jungen und engagierten Staatspräsident Gurbanguly Berdimuhamedov , der mit neuen Ideen und offenen und fortschrittlichen Perspektiven neuen Schwung in die soziale, politische und wirtschaftliche Entfaltung seines Landes bringt.
Gleichzeitig öffnet der seit 20 Monaten amtierende Staatspräsident Berdimuhamedov sein Land nach Jahren weitgehender Isolation der Welt: Insgesamt 15 Auslandreisen hat der engagierte Präsident in seiner kurzen Amtszeit unternommen, zuletzt nach Südkorea, und nun auch nach Deutschland. Begleitet wird seine Politik der Öffnung auch durch demokratische Reformen, in deren Rahmen zuletzt am 26. September 2008 dem turkmenischen Parlament durch Verfassungsänderungen größere Kompetenzen eingeräumt wurden.
Dank der zutreffenden Einschätzung der Globalisierung durch Berdimuhamedov wird Turkmenistan zur Zeit immer stärker auch zu einem Anziehungspunkt für Auslandsinvestoren. Infolge der zielstrebigen Politik des Staatspräsidenten hat es Turkmenistan in den letzten Jahren geschafft, mehr als 30 Milliarden US-Dollar an Auslandsinvestitionen ins Land zu ziehen, die nun bei der rapiden Entwicklung helfen. Turkmenistan ist bereits jetzt der größte Erdgasproduzent der Welt und hat auch in den Bereichen Textilien, Bauwesen und Nahrungsmittelproduktion eine glänzende Zukunft vor sich.
Diese positiven Entwicklungen werden durch eine Meldung des britischen Energieberater-Unternehmens Gaffney Cline & Associates noch erheblich vorangetrieben: Dem britischen Unternehmen zufolge soll das neu entdeckte Erdgasfeld bei Yöletan Osman Reserven von zwischen 4 bis 14 Billionen Kubikmeter aufweisen. Sollten diese Zahlen von weiteren Quellen bestätigt werden, würde Turkmenistan über siebenfach größere Erdgasquellen verfügen, als bisher vom britischen Erdölriesen BP geschätzt worden war.
Angesichts drohender Energiekrisen hat die Meldung über das neue Erdgasfeld Turkmenistans bereits jetzt für Furore und Optimismus in Europa gesorgt – auch, da das Erdgas aus Turkmenistan mit Hilfe des Nabucco-Projekts über Aserbaidschan nach Europa geliefert werden soll. Immerhin würde sich durch die Erschließung des neuen Erdgasfeldes in Turkmenistan die Kapazität der geplanten Leitung auf 150 Milliarden Kubikmeter jährlich ausweiten lassen.
Ebenso groß wie in Europa ist auch der Enthusiasmus in Turkmenistan. Denn die Nachfrage nach dem wertvollen Erdgas aus Mittelasien ist trotz aller Besorgnisse aufgrund der weltweiten Finanzkrise weiterhin hoch, und auch Indien und China fühlen sich im Hinblick auf ihre Energieversorgung nun sicherer.
Sowohl durch die langjährige Politik der neutralen Haltung als auch durch die neue Öffnung des Landes unter Berdimuhamedov gilt Turkmenistan bereits jetzt als vertrauenswürdiger Lieferant für europäische und asiatische Partner gleichermaßen. Sowohl durch die vertrauensvollen Beziehungen zu internationalen Partnern als auch durch radikale Reformen nach europäischem Vorbild in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik konnte Turkmenistan seit seiner Unabhängigkeit im Jahre 1991 durchschnittlich eine Wachstumsrate von jährlich ca. 20 % erreichen.
Ausländische Investoren haben das überaus reiche Potential Turkmenistans früh entdeckt und dementsprechend reagiert. Speziell die Bereiche Energie, Touristik, Textil, Zement, Lebensmittel, Landwirtschaftstechnologien, Papierverarbeitung und die Bauindustrie stehen weiterhin im Fokus der ausländischen Investoren.
Großen Erfolg dürfte auch eines der neuesten Projekte haben, das ein ganz besonderes persönliches Anliegen des Präsidenten Berdimuhamedov selbst ist: Die Tourismusfreizone Awaza am Ufer des Kaspischen Meeres. Hier sollen auf einer Küstenlänge von 17 km Hotels und Vergnügungsparks entstehen, durch die Turkmenistan auch zu einem bedeutenden touristischen Reiseziel zu werden verspricht. Zur Zeit werden dort bereits Anlagen im Werte von einer Milliarde US-Dollar gebaut, insgesamt sind Investitionen in Höhe von 14 Mrd. USD vorgesehen – und auch hier sind ausländische Investoren willkommen!
Noch größer indessen will man in den Sektor Energie investieren – alleine für den Energiebereich sind bis 2030 Investitionen in Höhe von 60 Milliarden Dollar fest geplant. Lag die Erdölproduktion 1990 noch bei bescheidenen 3 Millionen Tonnen, konnte man sie nach 10 Jahren bereits auf 10 Millionen Tonnen steigern. In wenigen Jahren will man zudem bereits 15 Millionen Tonnen Erdöl fördern.
2030 soll die jährliche Produktion bereits bei 110 Millionen Tonnen Erdöl und 250 Milliarden Kubikmeter Erdgas liegen.
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