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Produktionsprozesse sind nicht flexibel genug

11.11.200814:25 UhrIT, New Media & Software

(openPR) (Serrig, 11.11.2008) Durch die Automatisierung der Produktion gefährden Fertigungsunternehmen zunehmend ihre Wettbewerbsfähigkeit, weil sie dadurch nicht mehr flexibel auf die Anforderungen des Marktes reagieren können. Auf dieses Problem verweisen die Ergebnisse einer Studie des Softwarehauses FELTEN-Group unter über 350 Produktionsunternehmen.



Demnach geben fast vier von fünf der befragten Firmen zu Protokoll, dass in letzter Zeit die Notwendigkeiten flexiblerer Produktionsverhältnisse gestiegen sind. 44 Prozent sagen sogar, dass die Flexibilitätsansprüche der Kunden sogar deutlich zugenommen haben. Andererseits stellen sich die Unternehmen selbst kein positives Urteil aus, da sie diesen Anforderungen meist nicht ausreichend gerecht werden können. So herrscht nur in jedem Fall sehr gute bis gute Flexibilität in den Produktionsprozessen vor. Von einem Viertel der Betriebe wird sie zumindest noch als befriedigend bezeichnet. Die Mehrheit (55 Prozent) weist jedoch auf deutliche Schwächen hin und spricht von einer unzureichenden Flexibilität in der eigenen Produktion.

Als hauptsächliche Ursachen werden vor allem ein zu hoher Automatisierungsgrad in der Produktion und keine ausreichende technische Unterstützung – beispielsweise fehlende MES-Lösungen – für das Produktionsmanagement genannt. Dies beklagen 62 bzw. 59 Prozent der Unternehmen. Aber auch eine geringe Integration der Business- und Produktionsprozesse sowie statische Verhältnisse in der Organisation zählen für jeden Zweiten zu den Gründen einer mangelnden Flexibilität.

Werner Felten, Geschäftsführer des MES-Softwarehauses, sieht denn auch deutliche Erfordernisse für eine Korrektur der Strategien im Produktionsmanagement. „Die Automatisierungstendenzen haben in den letzten Jahren eine zu große Eigendynamik erlangt, weil die Auffassung bestand, allein darüber ließe sich die Produktivität steigern“, urteilt er. Dass die Unternehmen als Konsequenz jedoch ihre Reaktionsfähigkeit beschränken, weil sie sich nicht mehr flexibel genug den veränderlichen Produkt- und Lieferwünschen der Kunden widmen können, sei weitgehend unberücksichtigt geblieben. „Der Markt ist aber deutlich schnelllebiger geworden und verändert sich in immer kürzeren Zyklen, deshalb wird die Flexibilität zunehmend zu einem äußerst erfolgskritischen Faktor“, problematisiert Felten.

Als Problem sieht er aber, dass die klassischen Lösungen für das Produktionsmanagement dafür keine optimale Unterstützung bieten. „Mit den bisherigen MES-Systemen ist diese Anforderung nicht zu realisieren, sondern dafür bedarf es des Ansatzes der Production Intelligence (PI)“, weist der Geschäftsführer der FELTEN-Group die Perspektiven. PI verkörpert als Kerngedanken, die digitale und manuelle Welt integrativ zusammenzuführen und auf diese Weise eine flexible Gestaltung der Produktionsprozesse zu schaffen. „Darüber lässt sich der Automatisierungsgrad nach konkretem Bedarf abbilden, so dass den tatsächlichen Praxisanforderungen bestmöglich Rechnung getragen wird“, erläutert Werner Felten.

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