(openPR) Zusammenfassung des Interviews mit Judith Torma.
Nur „wie“, das fragen sich viele Firmen! Als Rhetorikerin wird Frau Torma von Firmen immer wieder angesprochen. Die Unternehmen wollen etwas unternehmen. Ihre Mitarbeiter sind wichtig. Ja Geld ist auch da. Und doch kommt häufig Resignation auf, weil viele Führungskräfte nicht einschätzen können, wie Weiterbildung am besten gestaltet wird.
In solchen Situationen rät Frau Torma dann oft: "Lassen Sie uns doch einmal feststellen wo Sie stehen, welche Qualifikation Sie benötigen und wie wir am besten dorthin kommen, denn es gibt ja mehr als nur ein Seminar abhalten".
Aus Ihrer Erfahrung heraus beschreibt Frau Torma, dass es am Sinnvollsten ist, einmal genau hinzuschauen und den "Ist-Zustand" zu klären. Wo stehen wir gerade? Mit welchen neuen Aufgaben werden sich die nächsten Monate und Jahre gestalten? Welche Fähigkeiten sind bereits vorhanden und welche müssen erworben werden?
All diese Fragen sind in einer guten Beratung, neben anderen Fragen, zu klären. Erst wenn weiterbildungswillige Firmen und Mitarbeiter genau wissen, was sie benötigen, macht es Sinn darüber nachzudenken, wie geschult werden kann und wer Unterstützung benötigt. Prinzipiell ergeben sich drei Möglichkeiten; ersten das Coaching, die Firmenschulung oder offene Schulungen. Betrachten wir als erstes das individuelle Coaching. Das Coaching stellt eine Begleitung über einen gewissen Zeitraum da, in dem einzelne Mitarbeiter von einem Trainer, Coach oder Berater betreut werden. Mittelpunkt der Schulung ist meist das "Learning-by-Doing" Prinzip.
Das heißt wir nehmen uns bestehenden Aufgaben an und lösen diese gemeinsam mit dem Berater. Abzuwägen ist an dieser Methode vor allem der Zeitaufwand, die individuelle Betreuung, die sich meist im Preis niederschlägt und natürlich auch die Abgrenzung, Auf- oder Abwertung dieses Mitarbeiters gegenüber anderen. In großen Firmen finden wir diese Methode jedoch immer wieder und dort zahlt sie sich auch aus, da hier besonders die Einzelnen Fähig- und Fertigkeiten geprägt werden.
Firmenschulungen bzw. Firmencoaching beziehen sich hingegen auf eine Gesamtheit, auf eine mehr oder weniger homogene Gruppe. Natürlich ist der finanzielle Aufwand für eine Gruppenschulung geringer als eine Einzelbetreuung aller Teilnehmer, allerdings lässt diese Methode auch weniger Raum für den Einzelnen. In dem Fachgebiet der Rhetorik kommt noch hinzu, dass sich viele Mitarbeiter genieren vor Kollegen oder gar dem Chef an Ihren Kompetenzen zu arbeiten. Ja klar alle haben das Ziel sich zu verbessern. Wenn jedoch der Mitarbeiter xy eine Rückmeldung gibt, die dann wochenlang über der Kaffeetasse hinweg wiederholt wird, bleibt sowohl die Aussicht auf Erfolg als auch die tatsächliche Motivation eher bedeckt. Für weniger homogene Gruppen eignet sich die Gruppenschulung, gerade im Bereich Rhetorik daher eher weniger. Sinnvoll sind firmeninterne Schulungen mit dem Schwerpunkt Rhetorik – Kommunikation dann, wenn es darum geht gemeinsame Erfahrungen auszuwerten und zu verfeinern.
Gemeinsame Strategien zu entwickeln und diese auf den Alltag des Einzelnen umzumünzen.
Hier geht es dann weniger um die persönliche Entwicklung des Einzelnen, mehr denn um eine Entwicklung und den Erfahrungsschatz einer Abteilung oder Firma. Hausinterne Schulungen in der Rhetorik eigenen sich zum Beispiel bei der strategischen Argumentation, dem Besprechen von Standartsituationen, dem Einprägen neuer Leitziele bzw. einer neuen "Cooperate Identity". Hilfreich ist Rhetorik auch, wenn es um das interne
Wissensmanagement geht oder das äußere Auftreten der Mitarbeiter sich stark ähneln soll und doch Raum für die besondere Persönlichkeit des Einzelnen lässt.
Sicherlich fragen Sie sich an dieser Stelle: "Na wie schule ich denn dann meine eigene Persönlichkeit, wenn Firmenschulungen dafür kaum Raum lassen und ein Einzelcoaching viel zu teuer ist?" Nun es gibt mindestens zwei weitere Varianten, wie unteranderem Frau Torma erfolgreich in der Rhetorikweiterbildung vorgeht. Zum einen "Distance-Learning" als der Fernunterricht oder zum anderen das offene Seminare. Schauen wir uns nun beide Varianten an. Der Fernunterricht wird heute in vielen Varianten angeboten, über das Telefon, in online Kursen oder via E-Mail. Je nach Anfrage gestaltet Frau Torma mit den "Bausteinen der Rhetorik" diese Möglichkeiten. Einer dieser Bereiche wird bei mit den "Bausteinen der Rhetorik" durch das "Podcasten" angeboten. Also kleine Audiodateien, die
zum Herunterladen bereitstehen und auf jedem gängigen MP3-Player abgespielt werden können. Neben dem Rhetorikpodcast aus der Hand oder besser der Stimme von Frau Torma empfehlen wir Ihnen v.a. auch Petra Schachtele und Ihren Schlagfertigkeitspodcast. Diese Methode des hörenden Lernens, lässt sich in vielen Situationen nutzen, zum Beispiel auf der Bahnfahrt, im Auto oder auch unterwegs beim Spazierengehen oder Radfahren, also nicht bei der Arbeit. Podcasts werden häufig, so auch hier in Verbindung mit Seminaren oder Beratungen angeboten.
Die eher klassische Variante ist hingegen das "offene Seminar". Viele Bildungsträger bieten innerhalb Ihres Bereiches oder auch in Netzwerken offene Seminare an. Für wen eigenen sich offene Seminare? In der Regel für Mitarbeiter, die Fähigkeiten erlangen müssen, welche sonst niemand im Team benötigt. Im Bereich der Rhetorik trifft es sehr häufig auf Fachkräfte zu, die einen Schritt auf der Karriereleiter gemacht haben, also vom so genannten "Fachidioten" zur Führungskraft avancierten. Häufig sind solche Mitarbeiter Fachlich unschlagbar, haben jedoch nicht die Fertigkeiten frei zu Reden oder eine Präsentation angemessen vorzuführen.
Oft kommen auch neue Aufgaben hinzu, so wie zum Beispiel Kunden- oder
Mitarbeitergespräche zu führen, Preise oder Leistungen zu verhandeln oder Veranstaltungen sowie Workshops zu moderieren. Sein Fachwissen einfach nur "rüberzubringen" reicht hier oft nicht aus. Vielmehr übernehmen Führungskräfte im mittleren Management aus rhetorischer Sicht die Aufgabe der Lenkung und Leitung, sind Vorbilder und prägen in Ihrer ganzen Art das eigene Team und somit auch die Firma. Fachliches Knowhow und eine gewissen Begabung zur Führungskraft sind Grundvoraussetzung. Die Rhetorik mit all Ihren Techniken und Strategien hilft dann aus einer guten Fachkraft einen hervorragend Führungskraft zu formen. Der große Vorteil von offenen Seminaren ist, dass die zukünftige Führungskraft nicht mit den zukünftigen Mitarbeitern schult. Sonst würden einige strategische Techniken sofort verpuffen. Ein weiterer Vorteil liegt in der Örtlichkeit. Offene Seminare finden fast immer in modernen Schulungshäusern, egal ob Hotel oder Bildungseinrichtungen statt. Sie versetzen die Teilnehmer also in eine andere räumliche Umgebung und unterstützen so das "accelerated Learning". Als ein bewussteres Lernen, da nicht das Büro mit Telefon und PC und der Korridor mit Kollegen stören. Bei firmeninternen Schulungen werden allzu oft eigene Schulungsräume im Haus genutzt, um die Kosten gering zu halten. Die bereits angesprochene Anonymität ermöglicht den Teilnehmern auch neue Dinge auszuprobieren, einmal andere Strategien zu fahren. In Seminaren, wo jeder jeden Kennt, ist das fast unmöglich. Das rhetorische Setting in diesem Fall ermöglicht neue Entwicklungsstufen, die größere Fortschritte erlauben. Vor allem kann eine Unternehmung in offenen Seminaren mehrere Mitarbeiter in diversen Themen weiterbilden und das Gefühl "hier bin ich falsch" kommt seltener auf, weil die Weiterbildungen und Angebote individuell abgestimmt und gewählt werden. Im Preisleitungsvergleich sind offene Seminare nicht immer die günstigere Variante, wenn es jedoch um die Persönlichkeitsentwicklung Einzelner geht, definitiv die effektivere.
Egal für welche Weiterbildungsform sich ein Unternehmen entscheidet, wichtig ist allein, dass es zum Unternehmen und zu den Mitarbeitern passt - das rhetorische "aptum" also die Angemessen ist noch immer das "A und O". Dozentenscout unter der Leitung von Marco Ripanti - Founder & CEO biete Ihnen eine Vielzahl von Dozenten, Beratern und Trainern für unterschiedliche Zwecke, neben einer regionalen Auswahl haben interessierte Weiterbidlungswillige auch fachlich eine große Auswahl. Viele Portale wie Xing und andere bieten ebenfalls eine große Auswahl an Dozenten, sowie eine schnelle Kontaktaufnahme. Ich bin mir sicher mit dem richtigen Mix finden auch Sie und Ihre Unternehmung die geeigneten Beratungs- und Schulungspartner. Ihre Meinung zu diesem Thema interessiert mich sehr. Bei Interesse erreichen Sie die Autorin dieses Beitrages im Internet unter: Rhetorikblog und können dort in den Dialog mit Frau Torma treten.












