(openPR) Die Fachmesse Baltic Future bietet zur Erstveranstaltung ein aufwändiges Fachprogramm und eine B2B-Kontaktbörse
Rostock/Berlin, 29. Oktober 2008. Am 18. November 2008 werden in Rostock die Segel gesetzt für die neue internationale Fachmesse Baltic Future. Drei Tage lang, vom 18. bis zum 20. November, informiert die Baltic Future rund um technische Neuheiten im Bereich Maritime Wirtschaft. Ein umfangreiches Fachprogramm ergänzt die Ausstellung. Die Schwerpunkte der Baltic Future liegen auf den Bereichen Schiffbau-Zulieferindustrie, Offshore-Windenergie und Logistik.
Der Messestandort Rostock mit seiner maritimen Lage an der Ostsee ist als Dreh- und Angelpunkt zwischen West- und Osteuropa, Skandinavien und dem Baltikum prädestiniert für Messen mit internationaler Ausrichtung. In Mecklenburg-Vorpommern stoßen die drei Schwerpunkt-Themen der Baltic Future und insbesondere der Bereich Transportlogistik auf ein breites Interesse. Allgemein zählt der gesamte maritime Sektor zu den Boombranchen des Landes. Laut Wirtschaftsminister Jürgen Seidel entwickelt sich speziell der Schiff- und Bootsbau sowie die maritimen Zulieferbetriebe und Dienstleister mit 12.600 Beschäftigten zum Jobmotor. Im maritimen Kernbereich wird ein jährlicher Umsatz von 2,3 Milliarden Euro erzielt.
Im Rahmen der Baltic Future präsentieren sich 57 Firmen und Institutionen, darunter auch Aussteller aus Großbritannien, Dänemark und den Niederlanden auf rund 4.000 m². Zur Nomenklatur zählen Schiffs-, und Bootseinrichtungen, Technikeinrichtungen, Schiffs- und Bootsaufbauten, Maschinen, Elektronik, Logistik, Offshore-Windenergie, Beratungsfirmen und Wissenschaftseinrichtungen. Unter den Ausstellern finden sich unter anderem die Firmen NORDEX AG, Schenker Deutschland AG, Blohm + Voss Industries GmbH und der Flughafen Rostock-Laage. Ferner sind vertreten die LERBS AG, DMR Kloska-Technik GmbH sowie EnBW Energie Baden-Württemberg AG. Ausstellende Institutionen sind beispielsweise der Landesverband Hafenwirtschaft M-V e.V., MAZA-MV e.V., die Gesellschaft für Wirtschafts- und Technologieförderung Rostock mbH, das DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. sowie der Lehrstuhl Meerestechnik der Universität Rostock.
Als Fachbesucher sind Entscheider, Vertriebsleiter und Einkäufer von Werften und Reedereien sowie von Marine- und Offshorebetrieben angesprochen. Weitere Zielgruppen sind Schiffseigner und Bootsbauer, aber auch wissenschaftliche und beratende Fachleute. Fachbesucher und Aussteller finden neben Informationen und Präsentationen im Ausstellungsbereich auch ein umfangreiches Fachprogramm. Das dreitägige Programm in der Tagungsrotunde und auf dem Vortragsforum in der Messehalle vereint Konferenzen, Workshops sowie eine Kontaktbörse.
Der erste Messetag wird vom Workshop Forschungshafen Rostock begleitet. Das Projekt ist Teil einer Technologie-Initiative des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Es dient der Vorbereitung der Nutzung des europäischen Satellitennavigationssystems GALILEO. Daneben bietet das Projekt einmalige Voraussetzungen, um den Zusatznutzen des Galileo-Systems durch kommerzielle Angebote an Produkten, Verfahren und Dienstleistungen von Anfang an in Wert zu setzen. Mit der Veranstaltung sollen sowohl öffentliche und private Einrichtungen aus Forschung und Entwicklung als auch Unternehmen angesprochen werden. Anmeldefrist für den Workshop ist der 5. November 2008 (Anmeldekontakt:
Am 19. November findet messebegleitend ganztägig die 3. Zukunftskonferenz der Maritimen Wirtschaft Mecklenburg-Vorpommerns statt. Organisator ist der Ausschuss ‚Maritime Wirtschaft’ der Industrie- und Handelskammern des Landes Mecklenburg-Vorpommern mit Unterstützung durch das Wirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern sowie Rostock Business. Ein Abendempfang mit Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) wird die Konferenz am 18. November einleiten. Drei thematische Workshops am 19. November bieten den Teilnehmern der Zukunftskonferenz die Möglichkeit zum Informationsaustausch. Unter den Eröffnungsrednern ist auch Jürgen Seidel, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus M-V. Den Abschluss der Zukunftskonferenzonferenz bildet eine Podiumsdiskussion zur Zukunft der Maritimen Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern. Die Teilnahmegebühr beträgt 105 Euro. Anmeldungen sind noch bis zum 7. November 2008 unter
Neben der Zukunftskonferenz ergänzt ein vierstündiger Workshop das Baltic-Future-Fachprogramm am zweiten Messetag. Der Workshop bietet Informationen und Erfahrungsaustausch rund um das Thema Hygiene-on-Board. Er widmet sich insbesondere Anforderungen und Standards beim Verpflegungsmanagement von Mannschaften an Bord. Ziel des Workshops ist eine Positionsbestimmung zu Hygienerisiken auf See. Die Teilnahmegebühr beträgt 69 Euro, bei Registrierung bis zum 31. Oktober 49 Euro. Interessierte können sich unter
Am letzten Messetag, dem 20. November, lädt das Schifffahrtsinstitut Warnemünde e.V. und der Bereich Seefahrt der Ingenieurtechnischen Fakultät der Hochschule Wismar zum 14. Warnemünder Schifffahrtskolleg. In diesem Jahr widmet sich das Kolleg ökologischen Faktoren: Moderne Schifffahrt unter dem Aspekt Umweltschutz und Sicherheit. Anmeldungen werden unter
Der Workshop Maritime Technik des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Maritime Technik e.V. (GMT) widmet sich der maritimen Messtechnik. Ziel des Workshops am 20. November ist es, die maritime Messtechnik als ein zukunftsorientiertes, hoch innovatives Aufgabengebiet in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken. Registrierungen für den kostenlosen Workshop sind noch bis zum 18. November möglich. Das Anmeldeformular kann unter www.fms.uni-rostock.de/lmt/ heruntergeladen werden.
Ein weiterer Programmpunkt am dritten Messetag ist die B2B@BalticFuture-Kontaktbörse. Die Veranstaltung wird durch das Technologiezentrum Warnemünde e.V., Partner im Enterprise Europe Network Mecklenburg-Vorpommern coorganisiert. Die Kontaktbörse bietet eine Plattform für Erstkontakte zu potentiellen Geschäftspartnern und Technolgieanbietern aus dem internationalen maritimen Sektor. Sie versteht sich als ein zeit- und kostensparendes Podium, auf dem sich in halbstündigen Vier-Augen-Gesprächen zusätzliches Geschäftspotential erschließen lässt.
Die Kosten für eine Teilnahme betragen 100 Euro, das Anmeldeformular kann unter www.baltic-future.com heruntergeladen werden.
Das Waterbike-Team der Universität Rostock stellt ein von Schiffbau-Studenten entwickeltes Tretboot namens annaX aus. Es wurde hauptsächlich aus Kohlenstoffasern und hochlegiertem Aluminium gefertigt. Die Laminierarbeiten wurden mit hochaktuellen Fertigungsverfahren wie z. B. Aushärten unter Vakuum gefertigt. Auf der Tretboot-WM in Rostock belegte annaX den 1. Platz im 100m-Sprint und ist damit das weltschnellste Tretboot. Ein Original-Modell des Bootes wird im Ausstellungsbereich der Messe zu sehen sein.
Die Fachmesse Baltic Future findet im jährlichen Turnus in Rostock (HanseMesse) statt. Sie richtet sich an Aussteller und Besucher der maritimen Wirtschaft aus dem gesamten Ostseeraum. Begleitet wird die Fachmesse von einem abwechslungsreichen Fachprogramm mit Seminaren, Produktpräsentationen, einer Kontaktbörse, Workshops, Partnerevents sowie einer Come-Together-Party. Veranstalter der Baltic Future ist die expotec International GmbH & Co. KG, Berlin sowie die Rostocker Messe- und Stadthallengesellschaft mbH. Ein Fachbeirat unterstützt die Veranstalter bei der Organisation der Messe. Schirmherr ist Jürgen Seidel, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Die 2. Baltic Future wird vom 4. bis 6. Mai 2010 stattfinden. Weitere Informationen finden Sie unter www.baltic-future.com













