(openPR) LINGEN. „Schüler sollten bei der englischsprachigen Lektüre Spaß haben.“ Dies ist Motto und Ziel des früheren Englischlehrers und heutigen Autors Dr. Paul Davenport aus Lingen. Mit „Horror Trip on the Pecos River“ ist nun zum zweiten Mal ein Buch des gebürtigen Amerikaners und Wahllingeners von der internationalen Jury der Extensive Reading Foundation ausgezeichnet worden.
1996 erschien im renommierten Schulbuchverlag Klett sein erster Text – ein Theaterstück für Schulaufführungen. Nach einer vierjährigen Pause erschien ein weiteres Buch, seitdem sind unter anderem bei Klett oder im Cornelsen-Verlag acht Bücher des Pädagogen erschienen. Nun geht der ehemalige Lehrer aus Niedersachsen noch einen Schritt weiter und hat seinen eigenen kleinen Verlag für Schullektüren gegründet: In diesem erschienen jetzt die beiden Bücher „S.O.S. Rocky Hill“ und „Cyber Nightmare“ für Schüler des 7. und 8. bzw. des 9. und 10. Jahrganges. Zudem kam im Cornelsen-Verlag gerade das Buch „Melissa’s Game“ heraus. Probleme bei der Ideenfindung bei dieser Vielzahl von Neuerscheinungen hat der Autor aber nicht. „Ich lese selber viel, gehe bei der Suche rational vor und halte immer Ausschau nach neuen und aktuellen Themen.“ So hat der aus dem US-Bundesstaat Maine stammende Davenport jüngst in der „New York Times“ einen Artikel über Indianer aus einem Reservat gelesen, die es dank eines intensiven Lauftrainings aus der Armut des Reservates bis zur Uni-Karriere geschafft haben.
„Das könnte ein neues Thema für ein weiteres Buch sein“, erklärt Davenport. Nur nach Fertigstellung eines Buches geht es ihm wie vielen Schriftstellerkollegen auch: Da fällt er in ein kleines Loch. „Nach
ein paar Wochen bin ich aber meist wieder mitten in der Arbeit an einem neuen Buch.“ Geschrieben werden die Bücher dabei immer vormittags zwischen 8 und 11.30 Uhr. „Da kann ich mich am besten konzentrieren und schreibe praktisch jeden Tag um diese Zeit – täglich 500 bis 1000 Wörter.“ Besonders gefreut hat ihn, dass er mit „Crossroads to Love“ nun zum zweiten Mal in Folge von einer internationalen Jury ausgezeichnet wurde und auf dem Siegertreppchen ganz oben stand. Er selber ist gemeinsam mit seinem Sohn aber auch gut mit dem neuen Verlag beschäftigt. Eine eigene Homepage wurde eingerichtet, ein Flyer erstellt und deutschlandweit viele Englischlehrer angeschrieben, um für den neuen Verlag zu werben – unterstützt wird er auch von der Lingener Buchhandlung Holzberg. „Und wenn der kleine Verlag gut läuft, möchte ich meine Bücher auch gerne noch in anderen Ländern wie Polen, Japan und Russland anbieten“, hat der pensionierte Lehrer bereits weitere Pläne.
Nähere Infos unter
www.davenport-stories.de.













