(openPR) 15 Jahre Staatliche Studienakademie Leipzig: Unternehmen sehen Vorteile für alle Seiten
Im Ringen um die Eindämmung eines steigenden Fachkräftemangels und um
mehr akademische Abschlüsse rückt Leipzig in die Rolle eines Hoffnungsträgers:
Mit Spitzenangeboten wie der Staatlichen Studienakademie Leipzig der
Berufsakademie (BA) Sachsen soll erfolgreich gegen den Trend gekämpft werden.
Sachsens Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) schwärmt für Leipzig:
"Als eine der traditionsreichsten deutschen Universitätsstädte besitzt Leipzig
ein riesiges Renommee als Standort für Wissenschaft und Forschung sowie
eine exzellente akademische Ausbildung. Das wird vor Ort durch eine
ganze Reihe von herausragenden Einrichtungen gewährleistet."
Eine davon ist die Berufsakademie Sachsen. In Leipzig werden drei fachliche
Studienschwerpunkte angeboten: Die enge Kombination aus Theorie und Praxis
ermöglicht innerhalb von drei Jahren Bachelor-Abschlüsse im
betriebswirtschaftlichen Schwerpunkt "Interdisziplinäres Vermögensmanagement"
mit den Studienrichtungen Bankwirtschaft, Immobilienwirtschaft und
Steuerberatung / Wirtschaftsprüfung. Alternativ werden Diplome in den
auf dem Arbeitsmarkt stark nachgefragten Richtungen Informatik und
Service Engineering angeboten. Studiengebühren fallen nicht an.
Zudem hilft die Vergütung durch die Praxispartner, den Lebensunterhalt
zu bestreiten.
Ministerin Stange spricht von einem Erfolgsmodell mit glänzenden Perspektiven.
Was Senator e.h. Harald R. Pfab, Vorsitzender des Vorstandes der Sachsen Bank,
stellvertretend für viele BA-Praxispartner unterstreicht: "Hier treffen sich
Theorie und Praxis auf Augenhöhe. Daraus ergeben sich ungemeine Vorteile
für Studierende wie Unternehmen. Nicht zuletzt auch in finanzieller Hinsicht."
Wie Arbeitsmarkt- und Bildungsstudien zeigen, scheitern oft genug
die Pläne und Hoffnungen engagierter Talente am fehlenden Geld.
Ebenso können sich demnach ausgerechnet kleine und mittlere Unternehmen
-- das besondere Rückgrat der deutschen Wirtschaft -- akademischen Nachwuchs
häufig nicht leisten. Dabei gilt heutzutage ein akademischer Abschluss
als eine Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche berufliche Karriere
sowie für Innovation und Topleistungen.
Die Hoffnung der Ministerin: "Über Spitzenangebote im Bildungsbereich
ergeben sich für uns Chancen, die Abwanderung einzudämmen und zugleich
talentierte Kräfte anzulocken. Das kann sich dann auch positiv auf die
ansässigen Unternehmen auswirken."
Dr. Christoph Maier, Zentralbereichsleiter Personal der Bilfinger Berger
Industrial Services AG, unterstützt dieses Denken: "Duales Studieren
ermöglicht neben einer guten allgemeinen Theorieausbildung von Beginn an
eine fundierte sowie spezielle Praxisvermittlung. Das ist sehr effektiv
und hilfreich."
Seit 1993 gibt es die Staatliche Studienakademie Leipzig der Berufsakademie Sachsen.
Der Festakt zum 15. Geburtstag im Mendelssohn-Saal des Gewandhauses wurde
in Anwesenheit von Wissenschaftsministerin Stange als Hauptrednerin sowie
zahlreicher hochkarätiger Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung
und Hochschulbereich zugleich für die Feierliche Immatrikulation der neuen
Erstsemester genutzt. Eine besondere Motivation zum Studienauftakt.
Am Samstag, dem 15. November 2008, bietet ein "Tag der offenen Tür" ab 9 Uhr
an der Schönauer Straße 113a Jugendlichen und deren Eltern sowie Unternehmen
vertiefende Einblicke in die Studienmöglichkeiten.
Holger Gemmer











