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Mythos Nordschleife - Die grüne Hölle in der Eifel

23.10.200810:49 UhrIT, New Media & Software
Bild: Mythos Nordschleife - Die grüne Hölle in der Eifel

(openPR) - Berühmteste Rennstrecke der Welt gilt als größte Herausforderung für Rennsportfans – Neue Nordschleife erstmals in einem PC-Spiel realistisch erfahrbar -

FRANKFURT AM MAIN, DEUTSCHLAND – 23. Oktober 2008 – 20,832 km Länge, 73 Kurven, bis zu 18 Prozent Steigung – das sind die Traumdaten, bei denen Rennsportherzen höher schlagen. Die Nordschleife des Nürburgrings ist die bekannteste Rennstrecke der Welt und wird sowohl von Profis als auch von Hobby-Rennfahrern gefürchtet und verehrt. Legenden ranken sich um den extrem anspruchsvollen und gefährlichen Parcours, der von Rennfahrer Jackie Stewart den Beinamen „Grüne Hölle“ erhielt. Mit dem Rennspiel GTR Evolution der schwedischen Entwicklerschmiede SimBin können sich erstmals auch PC-Besitzer an einer extrem realistischen Simulation der neuen Nordschleife versuchen.



Mitten in der beschaulichen Eifel liegen knapp 21 Kilometer Asphalt, die es seit über 80 Jahren in sich haben: 1922 beginnt der Mythos Nordschleife. Auf öffentlichen Straßen wurden damals die so genannten Eifelrennen veranstaltet. Mit der Zeit wurden die Straßenrennen jedoch immer gefährlicher: Die Zuschauer standen direkt am Straßenrand, Schutzbarrieren waren unbekannt. So kamen die Verantwortlichen auf die Idee, eine eigene Rennstrecke anzulegen. Im Juni 1927 eröffnete der Nürburgring. Schnell wurde die Rennstrecke bekannt und geschätzt. So feierten die Silberpfeile 1934 ihre Premiere am Ring. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Rennstrecke durch Panzer schwer beschädigt und musste nach Kriegsende wieder aufgebaut und erneuert werden.

1951 fand auch die Königsklasse Formel 1 ihren Weg auf den Nürburgring und mit ihr begann die Blütezeit des Rings – wie er von Fans und Fahrern respektvoll genannt wird. Bis zu 400.000 Besucher kamen zu den Rennen und jubelten ihren Helden wie Juan Manuel Fangio zu.

Doch Fortschritte in der Renntechnik brachten neue Gefahren für die Strecke in der Eifel: Nach einigen – auch tödlichen – Unfällen erklärten die Grand-Prix-Fahrer im Jahre 1970 von sich aus den Ring als zu gefährlich. Die Betreiber entschlossen sich schließlich dazu, die Strecke umzubauen und so die unterschiedlichen Gefahrenpunkte – weniger Sprungkuppen, Seitenstreifen mit Leitplanken, Fangzäune, Einbau von Curbs – zu entschärfen. Insgesamt 17 Millionen DM wurden damals in den Umbau investiert. Mit Erfolg: Auch die Formel 1 kehrte auf die „neue Nordschleife“ zurück.

Ein „Nachteil“ der Umbauarbeiten: Der Nürburgring wurde deutlich schneller. Das zweite Aus für die Grand-Prix-Strecke folgte 1976 mit dem berühmt-berüchtigten Feuerunfall von Niki Lauda – ein Jahr später verlor der Nürburgring seine Lizenz für die Königsklasse. Daraufhin beschloss der Aufsichtsrat des Rings den Bau einer kürzeren und moderneren Rennstrecke für die Formel 1. Im Jahr 1984 wurde die 4,5 km lange Grand-Prix-Strecke – die Südschleife – eröffnet, auf der fortan die Rennen der Königsklasse durchgeführt wurden. Im Gegensatz dazu nutzen die Tourenwagenserien weiterhin die abwechslungsreichere Nordschleife – manchmal auch inklusive der Südschleife. So gibt es auch heute noch bei Rennen unterschiedliche Streckenlängen von 20,8 km bis knapp 26 km. Heute ist die eigentliche Nordschleifenrunde exakt 20,832 Kilometer lang und hat offiziell insgesamt 73 Kurven. Die verschieden Abschnitte der Strecke haben so eigentümliche Namen wie „Fuchsröhre“, „Hatzenbach“ oder „Schwedenkreuz“.

Im Prinzip darf jedes Kraftfahrzeug mit Straßenzulassung und einer Mindestgeschwindigkeit von 60 km/h auf dem Ring eine Runde fahren. Der Rennfahrer Jackie Stewart verlieh der Nordschleife jedoch nicht umsonst den Beinamen „Grüne Hölle“. Auslaufzonen fehlen, viele Stellen sind unübersichtlich, die Leitplanken sind fast direkt an der Strecke und zum Teil geht es hinter den Absperrungen steile Abhänge hinab. Die Strecke gilt auch deswegen als so gefährlich, weil sie bis heute geschätzte 400 Todesopfer forderte.

Nur Fahrer die „den Ring“ mit jeder Kurve und jedem Bremspunkt auswendig kennen und das Gangschema verinnerlicht haben, haben eine Chance, sicher und mit einer guten Durchschnittsgeschwindigkeit ins Ziel zu kommen. Der Kurs gilt als hohe Schule für Rennfahrer, wer ihn meistert gehört zur absoluten Spitzenklasse. Auch für Hobby-Rennfahrer gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Königsstrecke zu erfahren: Als Beifahrer in einem Renntaxi oder im eigenen Fahrzeug. So bevölkern an den offenen Streckentagen sowohl Autos als auch Motorräder und sogar Busse die Nordschleife.

Wer keine Möglichkeit hat, die reale Rennstrecke auszuprobieren, kann sich im neuen PC-Spiel „GTR Evolution“ des schwedischen Entwicklers SimBin virtuell auf den Höllenritt über die neue Nordschleife begeben. „Als erster PC Spiele-Entwickler hatten wir exklusiven Zugang zu der Nordschleife des Nürburgrings. SimBin kann somit auf eine hervorragende Datengrundlage zurückgreifen, mit deren Hilfe wir den Fans so richtig die sprichwörtliche Hölle heiß machen werden”, so Jay Ekkel, Produzent bei SimBin Development. Wie bei jedem Spiel von SimBin wurde auch bei GTR Evolution besonderer Wert auf den Realismus der Simulation gelegt. Wer denkt mit Vollgas und ohne zu bremsen Bestzeiten erzielen zu können, wird sich auch im Spiel schnell in der Leitplanke wieder finden. Allerdings lässt sich eine intelligente Ideallinie auf die Strecke einblenden, die wertvolle Tipps zu Bremspunkten und Beschleunigung liefert. Puristen können diese selbstverständlich abschalten, genau wie alle anderen Fahrhilfen. Wer die virtuelle Nordschleife in GTR mit vollem Realismusgrad gemeistert hat, kann sich getrost auf die reale Strecke begeben – er wird sich dort zurechtfinden. Selbstverständlich können auch die Grand-Prix-Strecke und die Tourenwagenstrecke des Nürburgrings ausprobiert werden.

GTR Evolution bietet insgesamt 22 GT-Fahrzeuge in drei verschiedenen Klassen und eine Auswahl exklusiver Serienwagen und WTCC-Fahrzeuge. Die Spieler können aus einer Auswahl von 19 Strecken in mehr als 40 verschiedenen Ausführungen wählen. Neben dem legendären Nürburgring beinhaltet GTR Evolution eine Streckenauswahl von den Straßen von Macau bis zu den Geraden in Monza. Dynamische Wetterwechsel sorgen dabei für ein ultra-realistisches Fahrtvergnügen.

Weitere Informationen zur Produktpalette von Atari finden Sie unter www.atari.de.

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