(openPR) Es ist wirklich erstaunlich, wie viele Hundehalter glauben, dass ihre Hunde auf Ruf zurückkommen, ohne es trainiert zu haben. Leider funktioniert das nicht.
Sicherlich erfordert das „Komm-Training“ etwas Zeit und Übung – Zeit, die vielleicht lebensrettend sein kann. Es gibt viele Situationen, die ein zuverlässiges Zurückkommen des Hundes erfordern. Z. B. der Vierbeiner trifft einen Artgenossen, sein Besitzer ruft mehrmals – aber die Ohren des Hundes scheinen wieder mal außer Betrieb zu sein. Sicher kennen Sie ähnliche Szenen. Womöglich sogar aus eigener Erfahrung? Dabei kann ein solcher Ungehorsam tödlich enden – wenn der Hund beispielsweise auf eine stark befahrene Straße zu laufen droht. Ein Hund, der nicht zuverlässig auf das „Komm“-Signal reagiert, sollte nicht ohne Leine laufen dürfen.
„Unzuverlässiger Gehorsam beim Heranrufen des vierbeinigen Lieblings rangiert auf der Hitliste in Sachen Erziehungsprobleme ziemlich weit vorn. Die Ursache liegt meist im falschen oder fehlenden Aufbau“, so HundeWelt-Expertin Katharina Schlegl-Kofler. „Nicht ohne Stolz erzählt so mancher Welpenbesitzer, dass das Hundekind auf Ruf schon manchmal kommt – also häufig eben auch nicht. Hier nimmt das „Übel“ bereits seinen Lauf.“
Die Erziehung zum „Komm“ beginnt im Welpenalter. Bis zur 16./18.Woche lernt der Hund sehr nachhaltig. Alles was er erlebt, verankert sich in seinem Gehirn ziemlich dauerhaft. Aber auch ältere Hunde können dieses Kommando lernen. Ein älterer Hund lernt nicht mehr prägungsähnlich. Daher kann es, je nach Hund nötig sein, ihn abhängiger zu machen, in dem Sie ihm sein Futter längere Zeit ausschließlich für das Kommen geben.
Mehr Informationen zu diesem Thema bietet die aktuelle HundeWelt.
www.hunde-welt.de











