(openPR) Brauriese Rugenbräu AG droht der „Kleinsten Bar der Welt“ (8,53m2) mit rechtlichen Schritten
Sta. Maria V.M. , 16.10.2008 – Damit hatten die Brüder Gunter und Detlef Sommer nicht gerechnet. Wurde Ihnen doch vom Anwalt der Rugenbräu AG, die nach eigenen Angaben einen Getränkeausstoss von 80 000 Hektoliter haben, eine Schriftstück zugesannt, indem sie aufgefordert werden, ihren Whisky, der unter dem Namen „SWBOE Swiss Highland Whisky“ verkauft wird, vom Markt zu nehmen. Dabei setzten sich die Brüder im Vorfeld der Abfüllung mit dem Produzenten ihres Whiskies, der Locher AG in Appenzell zusammen, um bei der Namensfindung nicht in einen Interessenkonflikt zu kommen. Die Locher AG benutzt den Namenszusatz „Swiss Highländer“ schon seit 1998 für ihren Säntis Malt. Von Seiten der Locher AG bestanden jedoch keine Einwände, sofern der Name „Säntis Malt“ nicht in Erscheinung tritt, da es sich bei dem Whisky der kleinsten Bar der Welt um ein eigenständiges Produkt mit höherem Alkoholgehalt und Quellwasser aus dem Val Müstair handelt. So wurden die Flaschenlabels im Januar 2008 in Auftrag gegeben. Warum nun Thomas Leutenegger, Verkaufs- und Marketingleiter der Rugenbräu AG am 17.09.2008 den Franchisenehmer Betrieb von Smallest Whisky Bar on earth in Samedan aufsuchte, um dort die Eigenmarke seines Arbeitgebers „Swiss Highland Single Malt Whisky“ verkosten zu lassen, wirft bei den Brüdern weiterhin Fragen auf, da es zu diesem Zeitpunkt keinerlei Hinweise auf einen Namenskonflikt von Seiten Thomas Leutenegger gab. Dem Barmann bleibt jedenfalls, die seiner Meinung nach abfällige und in herablassendem Ton gemachte Bemerkung über die Locher AG in Erinnerung: „Der (Locher) macht doch alles“. Wie dieser Streit, der sehr dem Streit David gegen Goliath ähnelt weitergeht, wird wohl auch noch in nächsten Zeit für genügend Gesprächsstoff bei Whiskyfreunden in der Schweiz sorgen.













