(openPR) Knapp eine Woche nach der Internationalen Konferenz für Erneuerbare Energien in Bonn hat das Bundesamt für Seeschiff-fahrt und Hydrographie (BSH) am Mittwoch zwei weitere Offshore-Windparks in der Nordsee genehmigt. Rund 30 km westlich der Insel Amrum gab es für die WINKRA Offshore Nordsee Planungs- und Betriebsgesellschaft aus Hannover grünes Licht für den Bau von zunächst 80 Windenergieanlagen, die in einer ersten Pilotphase errichtet werden sollen. Später könnten hier weitere 170 WEA entstehen. Beide Standorte erfüllen die notwendigen Voraussetzungen, dass weder die Sicherheit der Schifffahrt beeinträchtigt noch die Meeresumwelt gefährdet wird, erklärte BSH-Präsident Prof. Dr. Ehlers in Hamburg. Die Vorhaben - Nordsee Ost und Amrumbank West - liegen außerhalb künftiger Schutzgebiete in einem vergleichsweise verkehrsarmen Seegebiet, wo keine gekennzeichneten Schifffahrtswege oder Reeden vorhanden sind. Auch die Risikoanalyse des Germanischen Lloyd, die für beide Standorte in einer Gesamtbetrachtung mündete, bestätigt ein nur geringes Verkehrsaufkommen.
Mit der Planung von Windenergieanlagen weit draußen auf dem Meer in Wassertiefen von deutlich über 20 Metern wird in Nord- und Ostsee technisches Neuland betreten. Alle Anforderungen an die konstruktive Bauausführung hat jetzt das BSH, das in Deutschland über die Genehmigung von Offshore-Windenergieanlagen innerhalb der ausschließlichen Wirtschaftszone entscheidet, erstmals in einem 'Standard Konstruktion' zusammengefasst. Das Handbuch wurde mit fachkundiger Unterstützung der Klassifizierungsgesellschaften Germanischer Lloyd und Det Norske Veritas sowie einer Gruppe technischer Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft erarbeitet. Es enthält alle für den Bau von Offshore-Windparks erforderlichen Nachweise. Damit schließt es bestehende Lücken und regelt den zeitlichen Ablauf der konstruktiven Schritte der Errichtung. Quelle: BSH
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