(openPR) Über 200 Berufsprofile und zunehmende Flexibilisierung in Medienbranche. / Zeitarbeit hilft dort, wo Hilfe fehlt. / Mediengestalter kommen mit Zeitarbeit unter. / Gestiegenen Anforderungen gerecht werden. / Jetzt Arbeit finden bei RTL und anderen Produktionsfirmen.
NORTHEIM /DEUTSCHLAND. Die deutsche Medienbranche boomt. Kaum eine andere Branche wächst derart ungezügelt und verändert sich derart schnell. Laut des Koordinationszentrums für Ausbildung in den Medienberufen in Köln differenzieren sich inzwischen über 200 fast gänzlich unterschiedliche Berufsprofile – allein im sogenannten Medienbereich. Ob Kameramann, Bühnenbildner, Web-Designer, Grafiker, Online-Redakteur oder Medienassistent – die Wege in die Szene, von der so viele träumen, sind vielseitig. Kaum eine andere Branche bietet eine derartige Vielfalt an Ausbildungs-, Fortbildungs-, Weiterbildungs- und Jobmöglichkeiten. Dennoch ist es leider wahr: Festanstellungen sind rar gesät und mit Freiberuflichkeit verdienen viele Menschen auch in der Medienwelt zunehmend ihren Lebensunterhalt. Früher galt das Hoppen von Auftrag zu Auftrag noch als schwierig, heute ist das Surfen auf den Jobwellen unerläßlich.
Das weiß auch Carole Scheible von der Personaldienstleistungsfirma Zeitwerk: „Die zunehmende Digitalisierung der Medienwelt beispielsweise bringt neue Aufgaben mit sich und verlangt von allen Arbeitnehmern und den Freiberuflern Spezialisierung und äußerste Flexibilität. Da bietet die Freiberuflichkeit gerade in der Medienwelt auch neue Chancen für Jobsuchende – und die in der Zeitarbeit zu gestalten, das ist jetzt möglich.“ Denn auch immer mehr Arbeitgeber greifen auf Honorarkräfte aus der Zeitarbeit zurück, um den steigenden Anforderungen nachzukommen und unterschiedlichste Bereiche mit qualifiziertem Personal abzudecken, das jedoch nicht tariflich und persönlich auf Monate oder gar Jahre an Bord bleibt. Das Motto von Carole Scheible und ihren Kollegen an fünf Standorten in Deutschland: „Heute ein Job in München, morgen in Madrid, dann wieder in Northeim ankommen. Eine Zeitreise durchaus in zwei Monaten.“
„In diesem aufstrebenden Markt ist Zeitwerk auf der Suche nach Menschen, die sich weiterentwickeln möchten“, so Carole Scheible. Zeitwerk sucht vor allem Mediengestalter für Bild und Ton und hat bereits in Nordrhein-Westfalen erfolgreich mit RTL zusammengearbeitet und Zeitarbeitskräfte vermittelt. Viele der Kunden wollen gar nicht in die Festanstellung, wenn ihnen durch Zeitarbeitsmodelle der neuen Art sichere Aufträge in unsicheren Zeiten zeitbezogen Arbeit bieten. Durch neue Regelungen in der Sozialversicherung können Freiberufler im Künstlerisch-Publizistischem Honorarrechnungen schreiben, obwohl sie von Zeitarbeitsfirmen zeitlich befristet mit Arbeit versorgt sind – eine wichtige Neuigkeit für die, die aus diesem Grund bisher Zeitarbeit misstrauen mussten.
Bislang nutzen 20 Bewerber das neue Angebot aus Northeim. Carole Scheible sieht sich darin bestärkt, den Weg fort zu gehen: „Unsere Mitarbeiter sehen für sich endlich mehr Sicherheit durch Zeitarbeit und zugleich die Freiheit, freiberuflich weiter zu arbeiten. Einer von ihnen geht nach Afrika und danach zu uns in den Job – wohin, wissen wir noch nicht“, sagt die Fachbereichsleiterin Medien bei Zeitwerk schmunzelnd.













