(openPR) Seit den 1990er-Jahren ist das sog. „Fogging-Phänomen“ aufgrund einer zunehmenden Zahl von Schadensfällen in Wohnungen immer mehr bekannt geworden und in das Bewusstsein von Mietern, Grundeigentümern und Sachverständigen gerückt.
Was ist Fogging oder Soiling? So werden spontan auftretende Schwarzverfärbungen oder Verrußungen an Decken, Wänden, Fenstern oder Einrichtungsgegenständen in Wohnungen genannt. Häufig besteht ein ursächlicher Zusammenhang mit Renovierungen, z.B. neuen Tapeten und Anstrichen, Bodenbelägen oder Mobiliar. Auch die Nutzung der Wohnung kann einen erheblichen Einfluss auf den Fogging-Effekt haben.
Doch wer hat Schuld? Hierüber hat es in den letzten 10 Jahren vor den Gerichten eine Reihe von Streitigkeiten zwischen Mietern und Vermietern, aber auch mit Malern und Tapezierern, gegeben. Wegen der großen Zahl möglicher Einflussfaktoren ist die Aufklärung auch für Gutachter häufig schwierig.
Zu diesem Themenbereich gibt es jetzt eine aktuelle Untersuchung von www.DataSV.info, der Online-Datenbank für Sachverständige und Juristen im Internet. Das Dokument enthält unter Berücksichtigung neuerer Forschungsergebnisse und Literatur (mit Links für kostenlosen Download) für die Fallbearbeitung durch den Rechtsanwalt und den Sachverständigen eine Rechtsprechungsanalyse zum „Phänomen Schwarze Wohnung“. In einer zusammenfassenden Einführung werden außerdem die grundsätzlichen Zusammenhänge des Fogging (bzw. Soiling) mit Blick auf die rechtliche und gutachterliche Behandlung der Ursachen und Einflussparameter im Rahmen von Mangelfällen erläutert.
Das neue Dokument (DokNr. 7-02-0611) erscheint in der Reihe DataSV-Extrakt, in der zu Einzelthemen in straffer Darstellung, z.B. als Rechtsprechungs- oder Literaturauslesen, wichtige und für die Praxis der Juristen und Sachverständigen nützliche Informationen zusammengestellt werden. Die Untersuchung kann kostenpflichtig unter www.DataSV.info/Immorecht.html aus der Datenbank heruntergeladen werden.













