(openPR) 26. September 2008 - „Talk am Altmarkt“: Kommunalpolitiker stellen sich vor
Gegenspieler oder Kooperationspartner: Lassen sich die Ziele der Kommunalpolitik und die Bedürfnisse des Handwerks in Südbrandenburg vereinen? Eine Antwort darauf will die Handwerkskammer Cottbus (HWK) im Rahmen ihres vierten „Talk am Altmarkt“ geben. Anlass dafür sind die bevorstehenden Kommunalwahlen in Brandenburg am 28. September. Im Vorfeld stellen sich die Kandidaten den Vertretern des Handwerks, um ihre Ziele und Vorstellungen für die kommenden sechs Jahre zu diskutieren.
Termin: 15. September, 18.30 Uhr
Handwerkskammer Cottbus, Kundenzentrum,
Altmarkt 17, 03046 Cottbus
Lutz Krause, Ortsbürgermeister in Schenkendorf/Krummensee, vereint die Rolle des Handwerkers und Kommunalpolitikers in einer Person. Deshalb kennt er die Bedeutung der Branche für die Region genau: „Das Handwerk stellt das ‚Rückrad‘ der Wirtschaft in Südbrandenburg dar. So bilden die Betriebe die meisten Lehrlinge aus und stellen die Mehrzahl der Arbeitsplätze in der Region. Das oberste Ziel der Kommunalpolitik sollte deshalb sein, ansässige Unternehmen zu unterstützen, indem diese regionale Aufträge bevorzugt erhalten.“
In der Praxis treffen jedoch häufig gegensätzliche Interessen von Politik und Handwerk aufeinander. Matthias Schulze, Mitglied der Stadtverordnetenversammlung Cottbus, fordert seine Kollegen deshalb auf: „Die Unternehmen müssen bei politischen Entscheidungen stärker miteinbezogen werden, um Fehler bei der Gesetzgebung zu vermeiden. Im Rahmen des ‚Talk am Altmarkt‘ will ich auf diesen Missstand aufmerksam machen. So soll die regionale Wirtschaft erfahren, wo wir auf kommunaler Ebene stehen, um gemeinsam Zukunftsstrategien auszuarbeiten, die für beide Seiten annehmbar sind.“






