(openPR) Das Schweizer Unternehmens Montech hat für das Transportsystem Montrac einen Shuttle mit RFID-Technologie entwickelt. Neu ist, dass das transportierte Produkt den Weg durch das Transportsystem bestimmt und nicht – wie bisher – der Shuttle.
Dies funktioniert wie folgt: Auf dem Produkt, das auf dem Shuttle liegt, ist ein Transponder befestigt. Dieser enthält eine Kennung mit dem Weg des Produktes durch das Montrac-System. Der Transponder wird – wenn er sich auf dem Shuttle befindet - mit Hilfe einer seriellen Schnittstelle über das IRM (Intelligent Routing Module) beschrieben. Die RFID-Leseschreibeinheit ist auf dem Shuttle integriert. Befindet sich der Transponder außerhalb des Montrac-Systems, erfolgt das Beschreiben mit einer Standard-RFID-Einheit.
Materialfluss weiter automatisieren und optimieren
Von der jetzt möglichen Bestückung des Montrac-System mit RFID profitieren Kunden auf verschiedene Art und Weise. Alessandro Sibilia, CEO Montech AG: „Mit dem RFID-Shuttle können Unternehmen ihren Materialfluss weiter automatisieren oder optimieren.“ Das spart Zeit und erhöht die Produktivität.
Des Weiteren können Produkte während der Fahrt ausgetauscht werden und fahren aufgrund der Kennung an den „richtigen“ Zielort.
Im Transponder können zusätzliche Informationen über das Produkt wie Artikel-, Serien-, Produktionsnummer oder Bearbeitungsabläufe gespeichert werden. Dadurch ist auch eine genaue Rückverfolgung des Produktionsweges möglich.
Der Shuttle mit RFID-Technologie sei eine Weiterentwicklung, um intralogistische Aufgaben noch besser zu lösen: „Ich denke hier insbesondere an die Automatisierung und Verteilung im Warenlager“, so Sibilia.
Universelles Shuttle-System
Mit Montrac hat Montech ein modular aufgebautes Transportsystem entwickelt. Die selbst fahrenden Shuttles des wartungsfreien Systems erreichen auf einer Monoschienenanlage Geschwindigkeiten von bis zu 30 m/min. Die elektrisch betriebenen Komponenten (Weichen und Kreuzungen benötigen keine Pneumatik. „Seit mehr als zehn Jahren optimiert Montrac weltweit Produktionsprozesse und hat dabei bewiesen, dass es Logistik- und Produktionsabläufe revolutionieren kann“, so Sibilia.













