(openPR) Bad Krozingen, 24. September 2008 – Im Vorfeld des Weltherztages 2008 nutzten die Mitglieder des Bundestages am 24. September 2008 auf Einladung der von Chefarzt Prof. Dr. Helmut Gohlke vom Herz-Zentrum Bad Krozingen geleiteten Projektgruppe Prävention der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) die Chance, sich einer individuellen Risikobestimmung zu unterziehen und damit aktiv etwas für die Erhaltung der eigenen Gesundheit zu tun.
In einem vor dem Reichstagsgebäude auf dem Friedrich-Ebert-Platz in Berlin aufgebauten Zelt konnten die Abgeordneten das persönliche 10-Jahres-Risiko für Herzinfarkt oder für tödliche Ereignisse berechnen las-sen. Um neben etablierten Risikoalgorithmen auch die Lebensstilfaktoren wie körperlicher Aktivität und Körpergewicht zu berücksichtigen, wurde mit Hilfe eines speziellen Computerprogramms zwei Risikoberechnungen vorgenommen: Das individuelle 10-Jahres-Risiko (in %) für Herzinfarkt und für kardiovaskulären Tod auf Grund von Herzinfarkt, Schlaganfall oder Gefäßerkrankungen. In einer computergestützten Beratung wurden schrift-lich formulierte Anregungen gegeben, wie das Risiko unter Berücksichti-gung der individuellen Situation am nachhaltigsten zu vermindern ist. Pro-fessor Gohlke betont in diesem Zusammenhang, dass „eine Risikostratifi-kation bei jeder Person über 40 Jahren mit mehr als einem Risikofaktor durchgeführt werden sollte.“
Der Weltherztag wurde 1999 von der World Heart Federation ins Leben gerufen und findet jedes Jahr am letzten Sonntag im September statt. Un-terstützt wird die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) durch den Bundesverband Niedergelassener Kardiologen (BNK), die Deutsche Ge-sellschaft für Prävention und Rehabilitation (DGPR) sowie die „AG Zukunft des Gesundheitswesens“.
Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems wie Herzinfarkt, Schlaganfall und Herzschwäche sind in Deutschland unverändert die bedeutendsten Ursachen für vorzeitige Invalidität und Tod. Diese bekannten Risikofaktoren können über 80 % der Herzkreislauf-Erkrankungen erklären, die deshalb in erheblichem Umfang vorhersagbare, aber auch vermeidbare Erkrankungen sind.











