(openPR) Energie-Abnehmerverband VEA begrüßt Regulierung des Ferngasnetzes / Erdrückende Marktmacht der Konzerne
Hannover – Der Bundesverband der Energie-Abnehmer e. V. (VEA) als Vertreter mehrerer tausend mittelständischer Energiekunden in Deutschland zeigt sich erfreut über die Entscheidung der Bundesnetzagentur, die Betreiber von Ferngasnetzen künftig einer Kostenprüfung zu unterziehen. Überdies sollen die Versorger ab 2010 auch der Anreizregulierung unterliegen. „Endlich ist die Netzagentur mit ihrem Präsidenten Kurth zu der Überzeugung gekommen, dass ohne Regulierung auch der Ferntransporte kein Wettbewerb auf dem Gasmarkt möglich ist“, erklärt Manfred Panitz, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des VEA. „Die Marktmacht der dominierenden Ferngaskonzerne wie E.ON Gastransport oder Wingas ist erdrückend.“ Sie lasse potenziellen neuen Marktteilnehmern kaum Luft zum Atmen. „Diese sind aber für eine marktwirtschaftliche Dynamik und ein faires Preisniveau bei Gas unerlässlich.“
Der Wettbewerb auf dem Gasmarkt sei bisher zutiefst unbefriedigend und völlig unzureichend. „Er hinkt sogar noch hinter dem Strommarkt hinterher – die geringen Wechselraten sprechen ein eindeutige Sprache“, so Panitz. Auch der Monitoring-Bericht der Bundesnetzagentur komme zu diesem Ergebnis. Insbesondere der Mittelstand in Deutschland habe laut Aussage des VEA-Vorstands unter der schlechten Situation mit viel zu wenigen Anbietern, hohen Markteintrittsbarrieren und eklatanten Wettbewerbsbeschränkungen zu leiden. „Aber auch die Privatkunden müssen aus Mangel an Alternativen überhöhte Preise zahlen“, erläutert der Energieexperte.












