(openPR) Die neueste Ausstellung des amerikanischen Künstlers David Hochbaum beschäftigt sich mit Träumen und Erinnerungen, und wie ihre Interpretation unser gegenwärtiges Leben beeinflusst. Hochbaums Bilder bestehen aus physischen und historischen Ebenen, deren unterschiedliche Bedeutungen ein inneres Stimmungsbild ergeben: erschaffen wir uns unsere eigene Realität, oder wird sie aus unseren Träumen und Vorstellungen erschaffen?
Können wir sicher sein, dass unsere Erinnerungen auf Tatsachen beruhen? Interpretieren wir unsere eigene Wahrheit nicht so, dass sie zu unserer Gegenwart passt, wird sie nicht ständig zu unserer Zukunft? Vernissage am 10. Oktober von 19:00 bis 23:00 Uhr. Vorab wird David Hochbaum vom 2.10. bis 5.10. auf der Art Fair 21 in Köln zugegen sein, wo er neben seinem Werk "The Big Ship - Homage to Brian Eno" auch eine Installation bestehend aus 1.111 schwarzen Vögeln im Foyer der Messe zeigen wird.
Der international bekannte Küsntler David Hochbaum wurde an der Boston Museum School ausgebildet, hat aber fast sein gesamtes Leben in New York City verbracht. Städte und Häuser zählen zu seinen bevorzugten Motiven: sowohl als Symbole von Sicherheit und Liebe, als innerer Zufluchtsort und
als zu Hause, jedoch auch als abgrenzende, isolierende Labyrinthe menschlicher Entfremdung - Orte, an denen man sich verlieren, aber auch finden kann. Verträumte, von Wolken umgebende Orte - dies sind die Eckpunkte von Hochbaums Arbeiten: innere Suche, Reise, Ankunft und Abschied, die Suche nach dem zu Hause und einer inneren Balance, und schlussendlich nach Liebe.
Seine neueste Ausstellung greift diese Thematik auf und hinterfragt die Art und Weise, auf die wir unsere Erinnerungen und Träume interpretieren, um einschneidende Veränderungen in unseren Leben anzugehen, und die damit verbundenen bewussten und unbewussten Entscheidungen. Wir mögen uns
zum Beispiel an Ereignisse unserer Kindheit erinnern, doch ist unser Gedächtnis immer selektiv: unsere Persönlichkeit entwickelt sich nicht unbedingt auf Wahrheit und Fakten basierend sondern auf einer Interpretation von beidem.
David Hochbaums Mixed Media Kollagen entstehen aus Holz, Metall, und Papier, sowie Fotografien und Printmaterialien. Jede Arbeit wird unter anderem mit Öl- und Acrylfarben, verschiedenen Lacken sowie Bleistift und Tinte komplettiert. Die Bilder vereinen den figurativen Ansatz des Fotografen aus dem 19. Jahrhundert mit dem des mittelalterlichen Alchemisten, gesehen durch das Auge eines Kubisten des 20. Jahrhunderts. Hochbaums Arbeiten werden international ausgestellt. Dies ist seine zweite Solo- Ausstellung in der Strychnin Gallery Berlin.
David Hochbaum – The Mysterious Action of Memory
Vernissage: 10. Oktober, 19:00 Uhr
Die Ausstellung läuft bis zum 26. Oktober 2008
Öffnungszeiten: Do – So von 13 – 18:00 Uhr; Sa bis 19:00 Uhr























