(openPR) Extreme Zunahme des Individual- und Güterverkehrs
- Dynamisches Leitsystem auf Basis von Echtzeit-Verkehrsdaten
- Intelligente Steuerung von Verkehrsströmen
- Situationsbedingte Informationen für jeden Verkehrsteilnehmer
- Vermeidung von Staus und Reduzierung der Energiekosten
Ein leistungsfähiges Verkehrssystem ist – laut dem österreichischen Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung – für eine moderne arbeitsteilige Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft und einen erfolgreichen Wirtschaftsstandort unerlässliche Voraussetzung. Der Grund: Studien prognostizieren bis 2025 allein beim Güterverkehr eine Zunahme um rund 70 Prozent (Basis: 2004). Damit verbunden sind entsprechende Herausforderungen. Schließlich ist der Verkehr nach Angaben des Ministeriums schon heute für rund 20 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich und verbraucht rund 70 Prozent des Mineralöls.
Diese extreme Zunahme bedeutet Verlust an Zeit, Treibstoff, Geld und Komfort. Kolonnen im Schritttempo und Staus sind die absehbaren Folgen. Und: Die volkswirtschaftlichen Kosten durch Unfallfolge sowie Schäden an Gebäuden und Vegetation infolge der Schadstoffbelastungen werden vermutlich in die Milliarden gehen. Dieses Szenario ist allerdings kein unabwendbares Faktum, sondern eine lösbare Aufgabe.
Der Schlüssel dazu ist ein dynamisches Verkehrsleitsystem auf Basis von Echtzeit-Verkehrsdaten. AUDIO MOBIL hat ein solches System entwickelt. Sein Name: AUDIO MOBIL-Verkehrsmanagement (AMV). AMV ist das Pendant zum Internet: Es vernetzt nicht nur Daten sondern auch mobile Menschen.
Mobilität und Qualifikation der Menschen sind die wichtigsten Erfolgsfaktoren in einer globalisierten Welt. AMV arbeitet auf Basis bereits vorhandener, digitaler Echtzeit-Verkehrsdaten und ist deshalb für alle gegenwärtigen und zukünftigen Anforderungen (z.B. eCall oder neue Gesetze und Anforderungen) gerüstet. Kostspielige und ineffiziente Insellösungen (Grüne Wellen, Parkleitsysteme etc.) werden im AMV- System integriert und durch dynamische Logistik optimiert.
"Echtzeitdaten ersetzen Durchschnittswerte"
Verkehrsleitsysteme der Vergangenheit beruhen auf Frequenz-Schätzungen und ermittelten Durchschnittswerten. Sie reagieren nicht auf die sich stets verändernde tatsächliche Verkehrslage. Das AMV behebt diesen Mangel und steuert dynamisch das reale Verkehrsaufkommen auf der Basis von Echtzeit-Daten. Der Zufall führt nicht mehr länger Regie.
Durch die intelligente Vernetzung der Echtzeit-Verkehrsdaten mit vorhandenen oder künftigen Verkehrsleitsystemen der Kommunen bzw. der Straßenerhalter liefert AMV den digitalen Steuermechanismus für alle verkehrsregelnden und verkehrssteuernden Maßnahmen wie Grüne Wellen, Straßensperren, Tempolimits, Ausweich- und Entlastungsrouten, Parkleitsysteme, Park&Ride-Systeme und Mautsysteme. Das vielseitige Modul-System bietet bei Bedarf auch Zweiweg-Kommunikation mit den Verkehrsteilnehmern, steuert bargeldlosen Zahlungsverkehr und informiert Kfz-Werkstätten über technische Gebrechen an Fahrzeugen.
"Intelligente Steuerung von Verkehrsströmen"
AUDIO MOBIL setzt sein Know-how als Entwicklungspartner intelligenter Informationskomponenten der Automobilhersteller ein und nutzt Kraftfahrzeuge als Sensoren anonymer Verkehrsdaten. Die Fahrzeuge der durch AMV vernetzten Verkehrsteilnehmer liefern die erforderlichen Informationen wie z.B. Position, Geschwindigkeit, Straßen-, Verkehrs- und Wetterverhältnisse. Diese Daten werden digital mit jenen der öffentlichen Verkehrsmittel, der Parkplätze und Garagen vernetzt. In Sekundenbruchteilen können Verkehrsströme aktualisiert gesteuert und dadurch erheblich beschleunigt werden. Fahrt- und Ankunftszeiten werden kalkulierbar. Wichtig: Der Großteil der vom AMV genutzten Daten ist bereits vorhanden.
Da das AMV-System auf der Basis der Konvergenz vorhandener Datenwege beruht, erfolgt der Datentransfer vom Kraftfahrzeug zum AMV-Datenpool in Kooperation mit einem nationalen Anbieter via SIM-Karte und GSM oder W-LAN, wie das durch EU-Verordnung für den Emergency-Call zukünftig vorgeschrieben und daher serienmäßig in allen Automobilen installiert wird. Die Positionsermittlung erfolgt über GPS oder GSM. In allen Kraftfahrzeugen moderner Bauart (PKW/LKW) werden zur Optimierung der Fahreigenschaften (ESP, ABS...) zahlreiche Daten ermittelt. Alle diese Daten können mittels AMV in Echtzeit erfasst und verwertet werden.
Diese Daten geben Aufschluss über Position und Geschwindigkeit, aber auch über Außentemperatur, Regenintensität, Reibzahl der Reifen, Straßenzustand etc. Der Umfang der Daten kann durch die Automobilhersteller auch noch erweitert werden. Jedes Fahrzeug agiert dabei als Sensor. Diese mobilen Sensoren ersetzen weitgehend die stationären Zähl- und Überwachungseinrichtungen und helfen damit deren hohe Investitions- und Erhaltungskosten zu verringern.
Die Übermittlung der gesammelten Daten erfolgt via Mobilfunk in einem – gesicherten – Netz an den AMV-Datenpool, wo die Daten anonymisiert und verwertet werden. In diesem zentralen Datenpool fließen alle gewonnenen Informationen zusammen. Die Daten werden nur für den Zweck der sofortigen Auswertung gesammelt. Da das System nur durch Echtzeitdatenerfassung arbeitet, ist das Speichern der Fahrzeugdaten nicht notwendig und daher auch nicht vorgesehen! Die Echtzeit-Datenerfassung ermöglicht eine dynamische Verkehrsstromanalyse. Das Fahrzeug selbst erhält in der AMV-Basis-Version keine Daten von der Clearingstelle.
Technische Voraussetzung ist eine ICU (Intelligent Control Unit) im Fahrzeug. Diese Elektronikkomponente, die bereits in einigen Fahrzeugen ohne Aufpreis serienmäßig installiert ist und künftig durch EU-Verordnung (eCall) zum allgemeinen Standard zählt, sammelt die Daten am „Daten-BUS“ der Fahrzeuge und sendet sie via Modul an die AMV-Clearingstelle. Ältere Fahrzeuge, die noch nicht über diesen „Daten-BUS“ verfügen, werden dabei vom System nicht ausgeschlossen. Hier erfolgt zumindest eine Erfassung der Geschwindigkeit und Position über einen nachrüstbaren GPS-Empfänger, der „ICU light“. Für ein zuverlässiges Verkehrsmanagement mit einer bereits signifikanten positiven Auswirkung reicht es aus, wenn zumindest zehn Prozent der Verkehrsteilnehmer (Bundes-, Landes- und Gemeindestraßen) beziehungsweise drei Prozent auf Autobahnen die Daten in Intervallen von 60 bzw. 90 Sekunden senden.
"Situationsbedingte Informationen und Abrechnungen für jeden Verkehrsteilnehmer"
Auf Wunsch können via TMC oder DVB-T positions- und situationsbezogene Informationen für den persönlichen Bedarf generiert und abgerufen werden. Beispiele: Echtzeitbilder von Wetter- oder Verkehrssituationen oder Informationen zu Hotels usw.
Als Option kann das AMV darüber hinaus den bargeldlosen Zahlungsverkehr unter Nutzung bestehender und etablierter Abrechnungssysteme unterstützen. Durch die Echtzeiterfassung der Fahrzeuge an elektronischen Wächterportalen (Parkplätze, Mautstellen etc.) wird der fällige Betrag direkt abgerechnet. Dazu verbinden sich Finanzdienstleister, Fahrzeughalter und Wächterportal und übermitteln die notwendigen Daten. Die Authentisierung erfolgt durch die ICU oder wahlweise auch durch Eingabe eines PIN-Codes. Beim bargeldlosen Zahlungsverkehr erhält der Fahrzeuglenker wiederum keine Daten, sondern nur eine Bestätigung der Zahlung. Die komfortable bargeldlose Abrechnung spart Zeit und Geld.
"AMV spart Treibstoff, Zeit und Geld"
Die Vorteile eines dynamischen Verkehrsmanagements für die Verkehrsteilnehmer liegen auf der Hand: Vermeidung von Staus und Kolonnenbildungen, Zeitersparnis (bis zu 103 Stunden pro Jahr), kalkulierbare Fahrt- und Ankunftszeiten, Reduzierung des Energieverbrauchs (um bis zu 200 Liter pro Jahr) und damit Senkung der Treibstoffkosten. Somit profitiert auch die Umwelt, denn weniger Energieverbrauch bedeutet geringere Schadstoffausstöße. Eine Win-win-Lösung für Konsumenten, Kommunen, Straßenerhalter, Parkraumbewirtschafter, Finanzdienstleister und die Automobilindustrie.
AMV bietet somit Kommunen und Straßenbetreibern erstmals die Möglichkeit, schwere volkswirtschaftliche Schäden durch Zeitverluste in Staus, Unfallhäufigkeit im Kolonnenverkehr und extreme Emissionsbelastungen nicht nur zu begrenzen, sondern zu vermeiden. Dadurch werden auch Schäden an der Infrastruktur reduziert. Kostspielige und ineffiziente Insellösungen werden digital durch dynamische Datenerfassungen und deren Auswertung abgelöst. Insgesamt könnten sich für die Kommune Einsparungen in Höhe von knapp 14 Mio. EUR ergeben.









