(openPR) Ein ergänzender Bericht über die Pressemeldung vom 30. Dezember 2007
„LIDL - kein fairer Handel mit Entwicklungsländern",
von Thomas Freiherr von Schilling.
Der LIDL-Lebensmittelkonzern stand Ende 2007 in unserer Kritik, ein soziales Entwicklungsprojekt in Paraguay um die Existenz zu bringen. Wie sich später herausstellte, war dem nicht so! Die Verantwortlichen waren schnell gefunden, mit drastischen Konsequenzen.
Fazit für LIDL: ein Image-Schaden. In der Presse sah sich der Lebensmittelkonzern damit konfrontiert, das Unternehmen Loofah, eine durch Nichtregierungsorganisationen ins Leben gerufene Aktiengesellschaft, an den Rand der Existenz gebracht zu haben.
Loofah S.A. ist in Paraguay die Projektträgerin eines national ausgerichteten Entwicklungsprojekts zur Bekämpfung der ländlichen Armut und bildet damit die Existenzgrundlage für tausende Kleinbauern und hunderte Heimarbeiterinnen und Angestellte.
LIDL reagiert auf unsere Pressemeldung und zeigt soziale Verantwortung
Die für die LIDL-Geschäftsleitung völlig unbekannte Loofah S.A. stand plötzlich im Mittelpunkt des Interesses. Der Geschäftsführer der LIDL-Stiftung, Herr Kortum, nahm sich persönlich der Angelegenheit an und versicherte seinerzeit Frau Brigitte Fuzellier, Geschäftsführerin der Loofah S.A., dass die LIDL-Geschäftsleitung ein derartiges Geschäftsgebaren nicht duldet und für alle getroffenen Zusagen einstehen wird. Eine Aussage, die in den darauf folgenden Monaten um einiges übertroffen werden sollte!
LIDL im Fokus
Wir, die Redaktion der Aktuellen Rundschau, beobachteten natürlich das weitere Geschäftsgebaren des Lebensmittelkonzerns LIDL mit sehr kritischen Augen. Mit einer entlastenden Pressemeldung zu unseren Bericht: „LIDL - kein fairer Handel mit Entwicklungsländern" hielten wir uns abwartend zurück.
Nach neun Monaten hat uns die LIDL-Geschäftsleitung überzeugt. Wir sind mehr als positiv überrascht und bitten bei LIDL um eine ergänzende Stellungnahme für einen neuen Bericht. Erstaunlicherweise zeigt LIDL kein Interesse!
Wir möchten dennoch unseren neuen Bericht bringen, dafür benötigen wir mehr Details. Wir sprechen mit Frau Fuzellier! Frau Fuzellier erzählt uns, dass sich Herr Kortum von Anfang an sehr interessiert zeigte und sich ausführlich über das Entwicklungsprojekt informierte. Jede der seinerzeit getroffenen Zusagen wurde von LIDL erfüllt. Mehr noch, LIDL erhöhte das ursprüngliche Auftragsvolumen der BIO-Loofahprodukte und erteilte bereits den ersten Folgeauftrag für eine Werbeaktion im November 2008.
So erzählte uns Frau Fuzellier, dass sie im Juni diesen Jahres nach Deutschland reiste, um beim Lebensmittelkonzern LIDL ihr Entwicklungsprojekt zur ländlichen Armutsbekämpfung persönlich zu präsentieren. Sie muss mit überzeugenden Agumenten aufgewartet haben, denn Herr Kortum offerierte ihr eine weitere gute Zusammenarbeit mit LIDL, auch über die deutschen Landesgrenzen hinaus. So soll die BIO-Produktlinie Loofah in den Bereichen: Wellness, Tierspielzeug und Küchenbereich erweitert werden.
Wie wir in Erfahrung bringen konnten, soll im Februar 2009 in den LIDL-Filialen die erste Verkaufsaktion mit Loofah-Tierspielzeugen stattfinden.












