(openPR) Köln, 05.09.2008 - Es ist Nacht. Strömender Regen und gleißendes Flutlicht. Auf dem Platz wird hart gekämpft. Heißer Fußball in kaltem Ambiente. Die Akteure zeigen vollen Einsatz, denn es geht um mehr als die Ehre. Fight um jeden Ball, wirbelnde Körper, Wasserfontänen spritzen auf - alles in Super-Slomo und dann: Der alles entscheidende Schuss aufs Tor. Für den aktuelllen flankenwechsel.de – Fernsehspot, der zurzeit auf dem „Männersender“ DMAX zu sehen ist, hat Bassist Rüdiger Esch zusammen mit DIE KRUPPS Produzent und Synthie-Künstler Chris Lietz den Soundtrack kreiert. Das Ergebnis: Ein actiongeladener, knallharter Sound, der literweise Adrenalin versprüht.
Rüdiger Esch ist Bandmitglied bei DIE KRUPPS. Die Gruppe existiert seit Anfang der 80er Jahre in Deutschland prägte vor allem den deutschen Elektronik- und Industrial Stil. Hier gelten sie als einer der wichtigsten Wegbereiter, vor allem in Bezug auf die Verschmelzung mit Metal-Sounds. Rüdiger Esch stößt 1989 als Bassist zur Band und mit der ersten gemeinsamen Single "Machineries Of Joy" erreichen DIE KRUPPS Platz 25 der US-amerikanischen Billboard Charts. Nachdem es Ende der 90er Jahre etwa ruhiger um die Band wird, feiert die Gruppe 2005 ihren 25 jährigen Geburtstag mit einem erfolgreichen Bühnencomeback und bringt 2007 mit dem Album „Too Much History“ ein Best-Of heraus, das bewusst beide Phasen – die elektronischen- und Metal-Jahre – vereint.
Neben regelmäßigen Auftritten mit der Band ist Rüdiger Esch derzeit bei verschiedenen Studioprojekten unterschiedlicher Stilrichtungen beteiligt.
Über seine Erfahrungen zu diesem Projekt sprach er im unten stehenden Interview.
Über Flankenwechsel:
flankenwechsel.de, der „erste interdimensionale Fußballmanager“ geht mit dem Start der Bundesliga in seine dritte Saison. Mit rasanter Optik und vielen neuen Funktionen wartet das Online Spiel auf und macht im Real-Spielmodus die Bundesliga noch einmal so spannend. Das Spiel besticht zunächst durch seine aufwändige Optik. Der Fußball-Manager agiert von seinem liebevoll gestalteten virtuellen Büro aus, stellt seine Mannschaft aus allen Spielern der 1. Fußball Bundesliga zusammen und trifft seine Community nach getaner Arbeit in der virtuellen Sportsbar. Woche für Woche wird die eigene Mannschaft nach den realen Leistungen der echten Bundeliga-Spieler in deren Spieleinsätzen bewertet. Zusätzlich kann man Punkte mit Wissensfragen und richtigen Tippergebnissen sammeln. Als Schmankerl nach dem gelungenem Relaunch ist die Teilnahme für jeden Spieler in dieser Saison kostenlos. Am Ende winken dem Gesamtsieger 10.000 Euro.
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Rüdiger, wie kam es dazu, dass Ihr die Musik für den Spot geschrieben habt?
Seitens des Netzwerks WISEMENT und Iris Cappellen, die den Spot konzipiert hat, kam die Anfrage. Unsere Musik ist bekannt für harte Sounds. Ich habe schon einige Sport-Clips mit martialischen Elektro-Beats untermalt, zum Beispiel für den Hersteller K2. Diese Musik passt scheinbar gut zur Härte und Action des Sports.
Habt Ihr selbst ein besonderes Verhältnis zum Sport?
Ich glaube, wir sind so ziemlich die einzige Band, in der niemand etwas mit Sport zu tun hat. Aber wir machen sehr energetische Musik und ich kann mir Szenen vor Augen führen, die zu einem kreativen Prozess führen, aus dem wiederum die passende Musik entsteht.
Wie bist du an die Aufgabe, den Soundtrack für diesen Sport-Spot zu komponieren, herangegangen?
Als ich das Script erhielt, hatte ich sofort die Bilder im Kopf – und schnell fiel mir dazu ein musikalisches Thema ein. Ich stellte mir die Frage: Was baut Spannung auf? Welche Elemente bringen den besten Effekt, passend zu den Sequenzen? Und kurz darauf hatte ich den Basslauf schon in den Fingern. Das war der rote Faden, um den sich dann die anderen Sounds ranken.
Wie war das Feedback des Kunden?
Wir wussten nach zwei Tagen schon, dass wir das Richtige gefunden hatten. OK, das dachten wir zwar, aber der Kunde hat ja seine eigene Meinung. Insofern hatten wir auch ein bisschen Glück, dass es auch genau den Nerv von WISEMENT und dem Regisseur Ingo Hamacher traf. Punktlandung! Das zeigt uns natürlich, dass wir offenbar bei solchen Aufgaben den richtigen Riecher haben.
Warst du dir mit deinem Partner Chris Lietz immer einig?
Ja, denn wir würden nicht schon über 20 Jahre zusammen arbeiten, wenn das nicht funktionieren würde. Das ist wie im Sport: Wenn du ein eingespieltes Team bist, muss du nicht lange reden, sondern das Spiel läuft einfach und hinterher gewinnst du.
Was sind eure Kriterien für einen guten Sport-Sound?
Wenn Action vermittelt werden soll, muss der Rhythmus einfach nur nach vorne abgehen. Der richtige Einsatz der Beats mit unterschiedlichen Instrumenten muss Spannung vermitteln. Das braucht nicht mal unbedingt ein schneller Rhythmus zu sein, wie man an unserem Sound sieht. Es muss aber treibend rüberkommen und immer ein bisschen schneller wirken, als es tatsächlich ist.
Wird es eine Weiterentwicklung des Flankenwechsel-Sounds geben?
Wir denken darüber nach, eine lange Version davon zu machen. Wenn Flankenwechsel die Musik nicht gekauft hätte, hätten wir sie sofort woanders unterbringen können. Insofern wäre es toll, wenn man den erfolgreichen ersten Schritt weiterführen könnte.











